Kapitel 41: Erlösung

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Hoseok's Sicht:

Manchmal war er echt ein Dummkopf. Er brachte sich in Gefahr für seine Freunde, aber dafür lieben wir ihn. Wir konnten immer auf ihn zählen und er würde nicht zögern uns zu retten. dafür liebten wir ihn. Wir konnten uns auf ihn verlassen und das war es schließlich was zählte. Jetzt mussten wir nur hoffen, dass Jin und die anderen sich wieder erholen konnten. Wir haben sie lang genug warten lassen und Namjoon brachte sich für Jin in Gefahr. Er sollte es wirklich schätzen so einen aufopferungsvollen Freund zu haben. Ich weiß ja das er sich in solchen Situationen oft Gedanken gemacht hat, dass er ein schlechter Leader sei, aber er war ein wundervoller Leader. Er war der beste Leader den man sich wünschen konnte. Er war unser aller Vorbild und Jungkook's Vorbild sowieso. Wäre Namjoon nicht bei uns, wäre es Kookie auch nicht.

Eine Stunde war es nun her, seid wir Jin retten konnten, Sunmi und Junghyun ins Gefängnis kamen und wir nun hier im Krankenhaus saßen und auf Neuigkeiten warteten. Sunmi und Junghyun kamen sogar für ihr ganzes Leben ins Gefängnis und uns ging es gut. Es würde niemand mehr geben der uns etwas schlimmes antun konnte. Wir konnten endlich frei sein und unser Leben leben.

Mit einem Mal wurde mir ein Getränk vor der Nase gehalten. Stimmt ja! Yoongi war losgegangen um uns etwas zu trinken zuholen. Ich nahm es dankend an und die weiteren Getränke gab er Namjoon und Jimin. Sie sahen alle wieder viel besser als. Wir waren auf dem Weg zur Besserung. Das war auch gut sein. Das einzigste was wir noch machen mussten, war schlafen und essen. Leider war das Krankenhausessen alles andere als lecker.

Als ich mich gerade zurücklehnen wollte, bemerkte ich, dass Namjoon anfing zu zittern. Fragend sah ich ihn an und legte ihn beruhigend eine Hand auf die Schulter. "Namjoon..." Er sah kurz zu mir und ich entdeckte Tränen. "Joonie, ist alles okay?" Ich nahm ihn einfach wortlos in den Arm. So aufgelöst war er in letzter Zeit ständig. "Ich bin so froh...das wir sie retten konnten! Dennoch...waren sie in einem schlechten Zustand." Er hat recht! Die Hauptsache war aber, dass sie jetzt endlich Hilfe bekamen. "Es wird alles gut werden! Sie werden wieder!" Ich versuchte ihn Mut zumachen, was auch etwas zu klappen schien. "Du hast ja recht! Danke! Sie sind gerettet und können sich jetzt endlich erholen. Natürlich bleiben auch Narben zurück, aber wir waren ja für sie da!" Wie recht er hatte.

Mit einem Mal öffnete sich das Wartezimmer, wo nur wir hier drinnen saßen. Eine Schwester kam herein, die doch Tae behandelt hatte. "Guten Tag! Ihr seid wohl die Freunde von Kim Taehyung?" Sofort war Namjoon aus meinen Arm gesprungen und war aufgestanden. "Wie geht es ihn?" Wir waren alle aufgeregt. Schließlich wussten wir nicht, wie es um ihn und Kookie stand. Jin konnten wir uns denken. "Beruhigt euch! Von allen wurde er am wenigsten verletzt. Er hatte einige Prellungen davon getraten, eine kleine und unscheinbare oberflächliche Kopfplatzwunde, einige Schürfwunden und eine angeknackte Rippe. Ansonsten kam er gut davon!" Da waren wir echt erleichtert das zu hören. "Dürfen wir zu ihn?" fragte Jimin und war ebenfalls aufgestanden. Yoongi tat es ihn nach und ich dann auch. Es wäre ja doof, wenn ich als einzigster noch sitzen würde. "Gerne! Folgt mir einfach!" Sie ging nach draußen und wir folgten sie.

Wir gingen die Treppen nach oben ins dritte Stockwerk. Dort gingen wir dann den langen Flur entlang, bis wir bei einem Zimmer stehen blieb. "Hier befindet sich sein Zimmer! Es ist groß genug und sobald eure anderen Freunde mit der Behandlung fertig waren, werden sie ebenfalls hier reingebracht!" Wir nickten ihr dankbar zu und dann wollte sie sich wieder abwenden, doch da wurde sie von Namjoon aufgehalten. "Moment mal! Wissen Sie zufällig wie es um die anderen beiden steht?" Sie sah uns sofort entschuldigend an. "Es tut mir sehr leid, aber ich bin nur für euren Freund zuständig! Braucht ihr mich, dann holt mich einfach! Wir sehen uns!" Dann wandte sie sich nun wirklich ab und ging.

Jimin war sofort aufgeregt ins Zimmer gestürmt. Tae war sofort überwältigt, als er von Jimin angesprungen wurde. Vor Freude hatte er angefangen zu weinen. Selbst Tae vergoss einige Freudentränen. Selbst uns lächelte er warmherzig an. Ich umarmte ihn ebenfalls und dann auch Namjoon und Yoongi. Jimin hatte sich auf die Bettkante gessetzt, während ich mich auf die andere Seite setzte. Namjoon und Yoongi blieben am Fußende stehen.

"Wie habt ihr uns eigentlich gefunden?" fragte er nach einiger Zeit. "Das hast du Yoongi zu verdanken!" sagte Jimin sofort, woraufhin Tae sofort zu Yoongi sah. Dieser nickte ihn Ernst zu. "Ein Bild kam rein." fing er an, doch stoppte dann. "Es war ein Bild von Jungkook." Selbst Tae's Mine hatte sich geändert. Fürsorglich nahm ich dann seine Hand in meiner und strich beruhigend über seinen Handrücken. Jimin tat es mit seiner anderen Hand dann auch. "Es war schrecklich! Wir sind...wortwörtlich durch die Hölle gegangen." Ich sah zu Namjoon, der sich am Bettgestell abstützen musste. "Joon, willst du dich nicht setzen?" fragte Yoongi, doch Joonie schüttelte nur den Kopf. "Was...kannst du uns noch sagen?" Tae zögerte kurz. "Setz dich besser, bevor du umkippst! Was ich dir gleich über Jin sagen muss...wird dir wehtun...euch allen!" Namjoon nickte nur kurz, nahm sich ein Stuhl und setzte sich dann ans Bett dran. Yoongi tat es ebenfalls und setzte sich neben mir.

Wir sahen alle gebannt zu Taehyung. "Wir hatten da drin kein Zeitgefühl. Junghyun's Ziel war es...Kookie so leiden zu lassen, wie er gelitten hatte. Er war ja der Sohn von Kookie's Vater, der ihn ja vor einem Jahr entführt hatte. Wir hatten ihn ja mehr oder weniger umgebracht. Wir hatten Junghyun etwas wichtiges genommen. Er hat gelitten. Er wollte, dass Kookie ebenso schrecklich litt und ihn etwas wichtig genommen wird. Deswegen...musste Jin dran glauben!" Es war ja schrecklicher als ich erwartet hatte. Ich sah zu Namjoon, der wütend die Hände zu Fäusten geballt hatte. "Diese Typen! Am liebsten würde ich die beiden auch so sehr leiden lassen, wie sie euch leiden gelassen haben. Eines Tages...bringe ich sie um!"

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