Familienbande

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Voller Erwartung liege ich kraftlos in Levis Armen.. Bereit auch noch den letzten Halt meiner Beine zu verlieren, sobald er auch die letzten Zentimeter überwunden hat und sich seine wundervollen Lippen auf meine legen. Meine Augen schließen sich schon und meine Lippen warten leicht geöffnet auf den immer näher kommenden Himmel auf Erden, als sich jemand an der Tür räuspert. "Sir.. Das ist genug!" Es ist Karls Stimme die uns immer noch aus dem Tritt gebracht unterbricht und mich aus meinem Tunnelblick reißt.
Doch Levi lässt mich nicht los, als er seine Aufmerksamkeit mit einem finsteren Blick zur Tür schwenkt. "Bist du taub Mädchen? Oder brauchst du eine extra Einladung?" knurrt seine Stimme durch den Raum, als er über meine Schulter hinweg zu Karina sieht. "[V]?" setzt Karl angespannt hinterher und versucht krampfhaft meine Aufmerksamkeit zu erhalten. Jetzt räuspere ich mich und probiere Levis Griff um meinen Körper zu lockern. Dabei sehe ich mit einem entspannten Nicken zu Karl um ihn klar zu machen, dass alles in Ordnung ist. "Eigentlich.." beginne ich zögerlich. "Bin ich ab jetzt für euch verantwortlich." sage ich und blicke hinunter auf das von mir angerichtete Schlamassel. Dann versuche ich mich gänzlich aus Levis Griff zu lösen um das Chaos aufzuräumen, als ich bei der Drehung meines Beins leicht aufseufze. Der Schmerz ist nicht wirklich schlimm; überrascht mich jedoch derart, dass ich merklich reagiere. Mir ist nicht mal selbst klar was ich getan habe, da reißt mich Levi bereits von den Beinen und setzt mich in einer schnellen Bewegung auf das Sofa. Nur Sekunden später kniet er bereits vor mir und hebt mein linkes Bein vorsichtig an. Dabei liegt eine Hand an meiner Wade unter meiner Kniekehle, als er mit der anderen meinen Schuh vom Fuß zieht und ihn dann auf seinen Oberschenkel ablegt. Jetzt kann ich es auch sehen und verstehe was passiert ist. Ein kleiner Blutstrom läuft mir an der seitlichen Wade meines Bein hinunter. Ein Glassplitter der Flasche musste mir beim Splittern die Haut leicht aufgeschnitten haben. "Vierauge.." sagt er knapp. "Verbandskasten.." Nur kurz folgt mein Blick Hanji zur Theke, als ein erneuter leichter Schmerz meine Aufmerksamkeit auf Levi lenkt.

Erst jetzt werde ich mir unsere Haltung richtig bewusst und zwinge mich ruhig zu bleiben, als seine Finger vorsichtig über das grobmaschige Netz an meiner Wade gleiten. Dieses verdammte Outfit, fluche ich innerlich, als Hanji auch schon dazu kommt. Mit etwas Licht braucht sie nach dem Säubern nur einen prüfenden Blick. "Der Schnitt ist sauber.." sagt sie überzeugt und holt einen kleinen Verband aus dem erste Hilfe Kasten. "Aber er ist relativ groß.. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, das es nicht genäht werden muss. Für den Moment verbinde ich es erstmal. Wenn es nicht aufhört zu bluten, muss sich das ein Arzt ansehen." Ohne zu zögern stellt Levi mein Bein ab und steht auf. "Also.. Gehn wir." sagt er entschlossen und möchte schon nach meiner Hand greifen, als ich abwinke. "Es ist alles in Ordnung." sage ich und deute ihn runter zu kommen. "Das ist nur ein Kratzer.. Der hält mich nicht davon ab, meine Schicht zu beenden.." Verständnislos schüttelt Levi den Kopf. "Du beendest hier gar nichts mehr!" Sein fordernder Blick liegt für einen Moment auf mir. Trotzdem bewege ich mich keinen Millimeter. Immerhin ist das nicht seine Entscheidung. "Entweder ich kümmere mich heut Abend um euch, oder ich gehe runter an die Saaltische! Aber ich werde nicht nach Hause gehen." Ich kann sehen, wie er weiter widersprechen will. Doch dann verdreht er leicht die Augen bevor er resignierend weiter spricht. "Du bleibst genau da sitzen und legst das Bein hoch! Die Bar finde ich auch allein." Als er mit diesen Worten sein Glas schnappt und zur Theke geht, muss ich einfach grinsen. Doch verkneife ich es mir so gut es geht, als er sich kurz darauf zu mir umdreht. "Willst du auch etwas?"

Ich folge ihm mit meinen Blick über die Sofalehne, als er an Karina vorbei geht ohne sie anzusehen. "Ähm.. Sir?" spricht sie Levi an und versucht seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Doch Levi geht ohne anzuhalten weiter Richtung Bar und gießt sich ein neues Glas Whiskey ein. "Wenn Sie möchten, bleibe ich zu ihrer Verfügung hier... Sir?" Karina steht etwas unsicher vor der Theke, während sie versucht unter allen Umständen Levis Aufmerksamkeit zu bekommen um hier bleiben zu dürfen. Als es Levi zu bunt wird, schaut er finster zu ihr auf. "Wenn du damit fertig bist, kannst du verschwinden!" Seine Stimme ist so harsch das ich nicht anders kann. "LEVI!" rufe ich entsetzt zu ihm herüber um deutlich zu machen, dass ich mit diesem Verhalten ganz und gar nicht einverstanden bin. Zwar werden Karina und ich in diesem Leben wahrscheinlich keine Freunde mehr. Aber das hatte sie nun auch nicht verdient. Als Antwortet hält er kurz inne und sieht Karina jetzt zum ersten Mal richtig an. "Wir brauchen nichts mehr.. *Danke!*" Seine Stimme klingt zwar übertrieben aufgesetzt, doch besser wirds wohl nicht mehr werden. Stattdessen wirft er mir einen kurzen mürrischen Seitenblick zu, der auch ohne Worte unmissverständlich *Zufrieden?* schreit.
Das leise kichern von Hanji das darauf folgt, weckt sofort meine Aufmerksamkeit. Sie beugt sich gerade zu Erwin herüber, als wolle sie ihm etwas heimliches zuflüstern. Doch ihre Stimme bleibt dabei laut genug, das man sie hören kann. "Nur Lara hat ihn derart im Griff!" kichert sie belustigt. "Wurde auch langsam wieder Zeit! Er ist unausstehlich in letzter Zeit." Während Erwin verwirrt aber mit sichtlicher Verwunderung zwischen mir und Levi hin und her sieht, zischt Levis Stimme erneut durch den Raum. "Ich kann dich verdammt nochmal hören!" Unwillkürlich stimme ich in Hanjis Gelächter zaghaft mit ein und höre auch nicht auf, als sich Levi auf das Sofa zu mir setzt. Dabei stellt er mir das gewünschte Glas Wasser hin und legt seinen Arm hinter mir über die Sofalehne.

Erst jetzt habe ich Zeit mir über die Situation im allgemeinen Gedanken zu machen. Nach meinem ersten Schock hatte sich diese Atmosphäre einfach viel zu vertraut angefühlt. So vertraut, dass wir genauso gut einen Abend in Paradies hätten verbringen können. Was hatte sich geändert? Lag es etwa nur an Hanjis aufgekratzter Art, dass sie es schaffte mir dieses Gefühl zu geben? Erwin war jedenfalls nach wie vor verhalten was dafür sprach, dass er sich nicht erinnerte... Aber was war mit Levi? ..und was war mit Belle? Mein Blick huscht so beiläufig wie möglich in seine Richtung, als ich mir das Glas Wasser nehme. Er wirkt abwesend, auch wenn er den Künstler auf der Bühne beobachtet. Nach wie vor, hält er keinen wirklichen Abstand zu mir. Sein Arm könnte jederzeit von der Lehne rutschen und er mich dadurch einfach in den Arm nehmen. Eine Vorstellung die mir durchaus gefällt.. und genau das ist gefährlich! Solange ich die Situation nicht richtig einschätzen kann, musste ich mich unter allen Umständen zusammenreißen.
Wieder werfe ich Levi einen verstohlenen Blick zu. Seine ganze Art wirkte jetzt viel selbstsicherer. Zumindest was den Umgang mit mir anging. Er zögerte nicht oder schien sich keine Gedanken zu machen, wie ich reagieren würde.. und dann waren da noch seine Worte gewesen. Waren sie nicht viel zu persönlich für unser kurzes Aufeinandertreffen im Krankenhaus? Jetzt wo ich so darüber nachdenke... Waren das nicht alles klare Zeichen dafür, dass sich etwas bei ihm geändert hatte? Allein der Gedanke lässt mein Herz schlagartig rasen. Doch was war mit Belle? Wieso war sie nicht hier. Hatte er sich von ihr getrennt in dem Moment, indem er seine Erinnerungen zurück bekam? Vielleicht gab es ja doch noch Hoffnung an Ende dieses beschissenen dunklen Tunnels. Da legt sich plötzlich eine Hand auf meinem linken Oberarm und reisst mich aus meinen tiefen Gedankenspiel. "[V]? Alles okay mit dir?" Es ist Mikes Hand und Stimme, die meinen Kopf in seine Richtung  und alle anderen Köpfe zu mir huschen lässt. Zuerst frage ich mich, wieso er überhaupt auf die Idee kommt, mich so etwas zu fragen. Doch dann bemerke ich es selbst.
Mein Atem ist viel zu schnell und meinen Haut leicht gerötet. Meine Hand auf meinem Schoß zittert minimal und eine seltsame Enge liegt mir schwach auf der Brust. Ich versuche noch zu verstehen was mit mir los ist, als Levis Hand plötzlich besorgt auf meiner rechten Schulter liegt. Mein Blick fliegt zu seinem Gesicht und auf seine Hand, als ich es gleichzeitig mit ihm feststelle. "Schwitzt du vom bloßen sitzen?" fragt er mich verwundert. "Gehts dir gut?" setzt Hanji sofort besorgt nach. Für einen Moment kann ich nicht antworten, aber ich erinnere mich an dieses Gefühl.. Das hier ist eine langsam aufkeimende Panikattacke! Ausgelöst von all den Ängsten und Hoffnungen meines Gedankenspiels, dass er nach allem womit ich nach Paradies kämpfen musste doch noch *mein* sein konnte..
"J-Ja.." sage ich zögerlich und folge dem Drang aufzustehen. Dabei humple ich leicht Richtung Theke und versuche mich zu beruhigen. Meine Beine zittern aber immer noch leicht und so fühlt es sich an, als würde ich auf weichen Moosboden laufen. Hinter der Theke kippe ich mir am Waschbecken etwas Wasser ins Gesicht und stützte mich mit hängenden Kopf auf der Platte ab. Dabei versuche ich gleichmässig zu atmen und mich wieder runter zu fahren. Wieso ausgerechnet jetzt? Ich war doch so schon nicht mehr Herr meiner Sinne und viel zu überfordert mit meiner eigenen Situation. Oder sollte ich Dankbar sein und diese Chance einfach ergreifen? 

Schon bevor sich seine Hand weich an meine Hüfte legt, weiss ich das er da ist. "[V]?" fragt er mich hörbar besorgt. "Sag mir die Wahrheit.. Ist wirklich alles in Ordnung?" Nicht fähig zu sprechen nicke ich nur mit dem Kopf und trockne mich mit einem Tuch neben mir ab. Kurz darauf spüre ich ihn dicht hinter mir stehen, als sich seine rechte Hand auch schon auf meine Schulter legt und seine Finger langsam meinen Oberarm hinunter rutschen. Ich nehme mir etwas Zeit das Gefühl seiner Finger auf meiner freien Haut ausgiebig zu genießen.. Ähnlich wie sich ein Verdurstender jeden einzelnen Tropfen Wassers hingibt, atme ich tief durch und folge jeden Zentimeter seiner Bewegungen auf meiner Haut. Als er schließlich inne hält, drehe ich mich zu ihm um und sehe ihm stumm in die Augen. Was sollte ich nur tun? Doch Levi schien genau zu wissen was er wollte. Seine Hände legen sich ohne Umschweife an meinen Hals über das Collier. Während mir seine Finger sanft über meine Hals streicheln, liegen seine Daumen seitlich von meinen Kinn. Gleichzeitig sieht er mich ein letztes Mal musternd an, ehe er sich auf mich zu beugt. Diesmal zögert er keine Sekunde.. Als wollte er verhindern, das uns jemand diesen Moment kaputt machen könnte, beugt er sich ohne umschweife auf mich zu und legt seine Lippen für einen stürmischen Kuss auf meine. 
Sofort tue ich es ihm gleich. Während eine Hand auf seiner Brust verharrt, wandert die andere an seinen Hals, als ich ihn in gleicher Intensität Küsse. Auf einen Schlag bin ich wieder da wo ich hingehöre.. In meinem ganz persönlichen Himmel zu dem nur er den Schlüssel hatte. Trotzdem fällt es mir sofort auf. Jede einzelne Berührung und jede einzelne Bewegung fühlt sich so unfassbar vertraut an, als währe er niemals weg gewesen. Als eine seiner Hände meinen Körper hinunter fährt, wird es sogar noch deutlicher. Er wusste genau was er tat und heizte mich damit nur noch mehr an. Völlig versunken bleibt mein Verstand bei dem Gefühl seiner Lippen hängen, während sich unser Spiel immer wieder wandelt. Von wild zu zärtlich und über leidenschaftlich zurück zu wild. Dabei unterbrechen wir unser Spiel immer mal wieder um uns Gegenseitig lang und vertraut in die Augen zu sehen, während wir uns gleichzeitig über Wange und Hals streicheln. Dieser Moment hat alles, was ich so schmerzlich vermisst habe und gibt mir das Gefühl meine Energiereserven mit jeder bestehenden Sekunde weiter aufzufüllen. Wie sonst auch, habe ich das Gefühl mit ihm an meiner Seite alles schaffen zu können. Aber das ist nicht alles. Seine schiene Präsenz löst sämtliche Ängste und Sorgen in mir einfach auf und schenkt mir ein so schwereloses Gefühl wie seid langem nicht mehr.
Doch mit diesem Gefühl kommen auch die Emotionen. Alles was ich die letzten Wochen und Monate weitestgehend unter Verschluss gehalten habe um noch irgendwie zu funktionieren, sickert nun durch das immer löchriger werdende gesponnene Schutznetzt in mir. Als mir schließlich erste stumme Tränen über die Wangen laufen, drückt er mich liebevoll an sich und streichelt mir über Rücken und Haare. "Ich bin hier Baby.." flüstert er mir zu, als er sein Kinn an meinen Kopf legt. "Ich bin hier..." Dankbar nehme ich seine Stütze an und versuche mich gleichzeitig selbst etwas runter zu fahren. Auf keinen Fall will ich jetzt die Beherrschung verlieren. 

Selbst als sich Hanji hinter die Theke schleicht um neue Eiswürfel zu holen, lassen wir uns keine Sekunde von ihr aus der Ruhe bringen. Weder Levi noch ich schenken ihr irgendwelche Aufmerksamkeit, als sie kichernd an uns vorbei huscht. Doch dann räuspert sie sich hörbar hinter Levi und lässt ihn mit Todesblick über die Schulter blicken. Trotzdem verliert sie ihr breites Grinsen nicht. "Ich will wirklich nicht stören, aber die Eiswürfel sind alle." Während ich förmlich sehen kann wie Levi kurz vorm explodieren ist, fange ich das erste Mal seid langem laut an zu lachen. "Ich hol dir welches." antworte ich sofort und schiebe Levi von mir weg um hinter den nahen Vorhang zu verschwinden, der einen kleinen Lagerraum verdeckt. Mit ein paar schnellen Handgriffen öffne ich die breite flache Gefriertruhe und fülle den Edelstahleimer bis zum Rand mit Eiswürfeln. 
Als ich mich wieder umdrehe, steht Levi hinter mir im schmalen Durchgang und beobachtet mich. Sein Blick wandert von meinem Gesicht an meinem Outfit herunter, als er mir den Eimer aus der Hand nimmt und ihn Hanji förmlich zuwirft. Dabei nimmt er seine Augen nicht eine Sekunde von mir, während sich ein alt bekannter fordernder Ausdruck über seine Miene schiebt. Er wollte mich... jetzt und ohne Diskussion.. Und dafür kam ihm diese versteckte kleine Vorratskammer nur all zu gelegen. Wieder kämpfen das Engel- und das Teufelchen auf meinen Schultern um das was richtig ist, als er schon dicht vor mir steht. Seine Hände liegen ohne Umschweife auf meiner Hüfte und seine Lippen an meinem Hals, als er mich gleichzeitig zurück schiebt. Mein persönlicher Kampf ist noch nicht entschieden, als ich versuche ihn zu bremsen. Meine Hand liegt mit leichtem Druck auf seiner Brust und versucht sich halbherzig etwas Platz zu verschaffen, während meine zweite auf seinem Oberarm liegt und mit meinen Nägeln eine ganz andere Sprache spricht.
"Ich weiss nicht, ob..." sage ich zweifelnd und vergesse was ich sagen will, als seine Hände tiefer über meinen Rock wandern. "Wie ironisch.." spricht er mit verschnellerten Atem und verschmitzten Ton, nachdem er mich zwar kurz aber leidenschaftlichen küsst. "Egal wie sehr du dich auch bemüht hast.. nun trägst du doch ein Rüschenkleid.." Auf einen Schlag bin ich wie eingefroren und unfähig für die kleinste Bewegung. Mein Blick ruht gebannt auf seinen Augen, während mein Körper schon verstanden zu haben scheint, was mein Hirn noch nicht glauben möchte. Absoluter Unglaube spiegelt sich auf meinem Gesicht, als er seine Stirn an meine legt und mein Gesicht mit seinen Händen einrahmt. "Ich hätte alles gegeben um dich in deinem weißen Kleid zu sehen." Das Eis was mich erstarren lies zerspringt in tausend Einzelteile und lässt mich schlagartig in seinem Griff zusammen sacken.
Meine Beine werden weich und mein ohnehin schon zögerlicher Widerstand zerfällt unwiderruflich. Denn da war sie! Die Bestätigung, nach der ich mich so lange gesehnt hatte. Wieder kämpfe ich mit den Tränen. Doch diesmal vor unbändiger Freude. "Du..?... Du..?" stottere ich immer noch völlig ungläubig vor mich hin, als sich ein spöttisches Schmunzeln auf seine Mundwinkel legt. "Als ob ich dich je vergessen könnte.." Seine Augen ruhen für einen weiteren Moment warm auf meinen, als er mir mein ganz persönliches Kryproniet über die Lippen haucht "Ich liebe dich! [V]" Seine Worte wickeln mich in einen wärmenden Kokon auf purer Glückseligkeit, als der Kampf auf meinen Schultern sofort ein jähes Ende nimmt. Ohne den geringsten Zweifel blitzt es bereits in meinen Augen auf, bevor ich es überhaupt in die Tat umsetzten kann. Denn meine Hand ist nicht mal an seinem Nacken angelangt, da liegt seine bereits an meinem Schenkel. Wie ein hungriges Tier das sehnsüchtig auf die Erlaubnis gewartet hat, stürzen wir jetzt auch noch die letzten Zentimeter aufeinander zu. Hungrig nach jeder Berührung, egal wie klein sie auch sein sollte. Unser Kuss besitzt nicht mehr die geringste Zurückhaltung als ich mich an seinem Hals festhalte, während er mich gleichzeitig rückwärts auf die Kühltruhe zuschiebt.
Mein Kopf ist derart am schwimmen, dass ich nicht mal mitbekomme wie er mich mit einem Ruck anhebt und auf die Truhe setzt, während er sich vor mich stellt und mich mit einem Griff in meine Kniekehle dicht an sich zieht. Seine Hüfte schiebt sich dabei so tief zwischen meine Beine, dass ich kurz darauf seine harte Beule an meinem Slip spüren kann. Aus Reflex lege ich den Kopf in den Nacken und breche damit unseren wilden Zungenkuss. Während mir ein lustvolles Seufzen über die Lippen kommt, liegen seine bereits wieder an meinem Hals. Dabei schiebe ich ihm eine Hand von unten über den Nacken in die Haare, während meine andere lustvoll mit meinen Nägeln über das Hemd auf seinem Rücken fährt. Kurz darauf schiebt er seine Hand von meinem Knie meinen Oberschenkel hinauf, bis tief unter meinen Rock, während seine andere probiert meine Korsage zu lockern. 

Levi x Reader Ausflug ins ParadiesWo Geschichten leben. Entdecke jetzt