Dieses mal ein wenig länger! Hoffentlich gefällt es euch! ;)
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Erschrocken sah ich ihn an, was noch mehr dazu führte, dass Dad es wissen wollte. Musternd sah er mich an und kam näher zu mir, um sich mein Knutschfleck näher zu betrachten.
Ich sah ihn mit zusammen gezogenen Augenbrauen an und fragte:„Was ist denn da?"
Natürlich wusste ich, was da war, aber ich wollte so tun, als würde ich es selber nicht wissen, aber Dad merkte, dass ich ihm nur etwas vormachte und nervös zu gleich war.
„Du weiß genau, was da ist", meinte er und sah noch genauer hin.
Seine Augen waren zu Schlitzen und da erkannte er es. Er zog eine Augenbraue hoch und sah erst einmal verwundert aus, aber dann hob sich sein Mundwinkel und im nächsten Moment musste er grinsen.
Mit halb geöffneten Mund starrte ich ihn fragend an, aber er lächelte nur noch breiter.
„Hast du nicht vor deinem Dad zu erzählen, was du gestern gemacht hast?", fragte er amüsiert und durchbohrte mich mit seinem Blick.
Mir stockte der Atem und im nächsten Moment kam ich wieder zu mir.
„Nein?", antwortete ich und lächelte ich schief.
Ich konnte spüren, wie sich meine Wangen röteten und mein Herz fing auch an wieder schnell zu schlagen.
„Soso! Meine Tochter verheimlicht etwas vor mir", bemerkte er und zwinkerte mir zu.
Dann stand er auf und meinte bevor er wieder ins Haus reintrat:„Hauptsache du hast keine krummen Sachen angestellt."
Noch so eine Stunde lang saß ich auf der Veranda und hörte Musik. Dabei dachte ich an Jake nach. Mein Bauch fühlte sich auf einmal so komisch an. Nicht wie als würden Schmetterlinge darin flattern. Es fühlte sich so falsch an. Ich war jetzt nicht mit Jake zusammen, aber war es eine gute "Entscheidung" mich in ihn zu verlieben? War ich eigentlich überhaupt in ihn? Also für ihn schwärmen, tat ich ja sowieso, doch war das mehr?
Später ging ich dann auch wieder ins Haus und setzte mich auf mein Bett. Hausaufgaben für morgen waren schon längst erledigt, weil ich sie schnell im Unterricht beziehungsweise in der Schule fertig gemacht habe. Ich musste nur noch meine Sachen für morgen packen. Was könnte ich heute machen? Also ich müsste schonmal nicht überlegen, was ich morgen anziehen könnte, weil ich sowieso meine Schuluniform zu anziehen brauchte. Auf eine Seite sparte ich damit echt viel Zeit, weil manchmal brauchte sogar ich lange, um nachzudenken, was ich anziehen könnte.
Boah! Sonntage sind echt langweilig und es war gerade mal neun Uhr.
Weil mir nichts besseres einfiel, was ich machen konnte, zog ich mir schnell etwas an, was aus einer schwarzen Hose und einem gelbem Top bestand. Nachdem ich mich umgezogen hatte und mein Pyjama, gefaltet aus Bett gelegt hatte, nahm ich meine Adidas Tasche, worin ich mein Handy, Schlüssel und alles andere verstaut hatte, und machte mich rasch nach unten. Nun musste ich nur noch meine roten Chucks anziehen und dann trat ich aus dem Haus, doch bevor ich die Haustür hinter mir zu schlug, rief ich noch „Ich bin dann mal weg" in die Diele.
Ich spazierte auf dem Bürgersteig herum und sah mir die anderen Häuser hier in der Gegend an. Mich interessierte es aber nicht wirklich, wie die Häuser aussahen. Eher interessierte es mich, wie sie von innen waren. Das ging mir bei Menschen genauso. Von Aussehen her mussten die natürlich auch gut sein, aber von innen doch auch. Wieso sollte ich mich mit einem heißen Typen abgeben, wenn er mit mir sonst wie umging? Manche Menschen haben auch nichts besseres verdient, aber ich wollte ganz bestimmt nicht so einen an meiner Seite. Auch wenn ich für Jake etwas fühlte, konnte ich mir keine Zukunft mit ihm vorstellen. Es fühlte sich falsch an. Wenn ich nur an ihn dachte, war es falsch. War alles an ihm falsch?
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Dark Heart
Roman pour AdolescentsAn einem Samstagabend in Doncaster wird die 17-jährige Grace Mahone, die sich kaum an die Regeln hält, von einer Party aufs Polizeirevier gebracht und später wird sie dort von ihrer Mutter abgeholt. Zu Hause gibt es richtigen Zoff, wobei sich Grace'...
