ERIN
Ein schrilles Quietschen entfloh mir, als ich durch die Luft flog und ein paar Sekunden später die Wasseroberfläche durchbrach. Das kalte Wasser zog mich nach unten bis ich den glatten Fließenboden unter meinen Füßen spüren konnte und mich abstieß, um wieder aufzutauchen. Als ich wieder auftauchte, hingen mir meine klatschnassen Haare wie ein Vorhang vor dem Gesicht und das Chlorwasser brannte ein wenig in meinen Augen. Ich schnappte nach Luft und hob meine Haare von meinen Augen, um Hunter böse anzugucken. Ich konnte ihn zwar nicht wirklich erkennen, ohne Brille, aber ich wusste wo er stand und wo ich hinsehen musste. Sein Lachen hallte von den kahlen Wänden wieder und ich verschränkte die Arme vor der Brust.
"Dein Makeup ist ja gar nicht verlaufen", spottete er schließlich. Ich verengte die Augen, es musste so aussehen, als würde ich das tun, weil ich angespisst war, aber in Wirklichkeit versuchte ich ihn nur besser zu erkennen. Schon blöd, wenn man eine angehende Blinde ist.
"Ich trag kein Makeup, Hunter", erwiderte ich und machte die eineinhalb Züge bis zum Beckenrand. Sein Gesicht war jetzt schärfer, seine Augen immernoch wie schwarze Löcher.
"Interessant", murmelte er, mit einem Schmunzeln, wenn ich das richtig deutete. Ich hielt mich weiter am Beckenrand fest und sah zu ihm nach oben. Dabei biss ich mir auf meine Unterlippe. Hunter schluckte hart. Er merkte nicht, dass ich meine rechte Hand vom Beckenrand genommen hatte. Schnell griff ich nach seinem rechten Knöchel und zog an.
"Du bist viel zu schwach, Rynfield", lachte er, als ich ihn keinen Millimeter näher ans Becken brachte. Langsam ließ ich sein Bein los.
"Hältst dich wohl für was Besseres", gab ich zurück und grinste. Ein Lächeln umspielte Hunters Mundwinkel, als er vor mir in die Hocke ging. Er war endlich wieder innerhalb meines Sehradius, ich konnte ihn wieder richtig sehen.
"Wie kommst du denn darauf?", flüsterte er mit rauer Stimme. Er legte seine Hand auf meine feuchte Wange und steckte mir dann eine Haarsträhne hinters Ohr. Meine Aufmerksamkeit lag auf seinen Lippen. Ich hob das Kinn an und sah ihm in die Augen.
"Na, weil du immer das Verlangen hast, auf mich herunter zu schauen", antwortete ich und riss mit beiden Händen an seinem linken Oberarm. Zum ersten saß er in der Hocke, zum zweiten kam es unerwartet und zum dritten war er viel zu nah am Wasser, um sich wo abfangen zu können. Er verlor Halt, rutschte aus und viel kopfüber ins Becken. Ich fing sofort an zu lachen, als er wieder auftauchte und seine Haare ausschüttelte.
"Dafür bezahlst du", fauchte er und wandt seine Arme um meine Taille, bevor ich von ihm weg paddeln konnte. Ich sah zu ihm hoch und er lächelte schief.
"Wofür brauchst du mich denn eigentlich?", fragte ich scheinheilig. Hunter lachte kurz und wandte den Blick ab. Er schien etwas abwesend zu sein, etwas, das sich jedes Mädchen wünscht, wenn sie mit einem Jungen zusammen in ihrer Fick-Mich-Unterwäsche im Pool steht.
"Alles okay?", stach ich leicht besorgt nach und strich ihm sanft über den Oberarm. Hunter spannte den Kiefer an, bevor er nickte und schließlich den Kopf senkte.
"Es ist absolut egal, was wir machen, Erin. Ich brauch nur eine Ablenkung und du bist das Einzige was meine Gedanken still macht." Er sah mir tief in die Augen und ich schluckte hart. Ich wusste nicht, was ihn beschädigte, aber natürlich würde ich mein Bestes tun, um ihn davon abzulenken. Ich stellte mich auf Zehenspitzen und legte meine Arme um seine Schultern, dann vergrub ich meinen Kopf in der Grube seines Hals und schloss die Augen. Hunter wand seine Arme um mich und zog mich dichter an sich.
*****
Meine Haare waren immer noch feucht, als wir das Gebäude verließen. Hunters hielt meine Hand, während er mich zu seinem Auto zog. Plötzlich wirbelte er mich herum, sodass ich mit dem Rücken an seinem Wagen lehnte. Er biss sich leicht auf die Unterlippe, als sein Blick über mein Gesicht wanderte. Er strich mir meine Haare aus dem Gesicht und hielt dann meinen Kopf in seinen Händen. Langsam lehnte er sich nach vorne und legte seine Lippen auf meine. Ich erwiderte den Kuss, sanft, so wie er mich gerade küsste. Seine Lippen bewegten sich schneller, härter, fordernder. Meine Hände hielten den Stoff seines T-Shirts fest, während ich mich in Hunter fallen ließ. Beinahe quälend langsam fuhren seine Hände an meinem Körper herunter und ich stöhnte auf, als sie kurz bei meinen Brüsten verharrten. Ich ließ sein Shirt los, stieß ihn ein Stück zurück und öffnete die hintere Tür seines Autos. In dem fahlen Licht der Laterne über unseren Köpfen erkannte ich ein eindeutiges Grinsen, das sich auf sein Gesicht geschlichen hatte.
Die Sitze des Wagens waren weit genug nach vorne gerückt, sodass wir beide genug Platz auf der Rückbank fanden, wo er mich weiter küsste. Seine Küsse wurden noch intensiver und ich stöhnte auf. Ich spürte mein Verlangen, wie es sich zwischen meinen Beinen ansammelte und langsam meinen Körper zu übernehmen schien. Mit heißen Fingern fuhr er mir unter mein Shirt und zog es mir über den Kopf. Sein Blick wanderte über meine nackte Haut und als er mir wieder ins Gesicht sah, dachte ich ich würde explodieren. Sein nächstes Opfer war meine Hose, von der er mich genauso schnell befreite. Mein Atem wurde noch schwerer, als ich zusah, wie er sich sein Shirt auszog und es nach vorne auf den Beifahrersitz warf. Er lehnte sich wieder über mich. Küsste zuerst meine Nase und wanderte dann weiter mach unten. Seine Lippen auf meinen Brüsten, auf meinen Bauch. Seine Finger, die beinahe zögerlich unter mein Höschen fuhren. Ein raues Stöhnen entkam meiner Kehle und er grinste gegen meine Haut. Während er mich mit seinen geschickten Fingern berührte, wurde mein Atem noch schneller und ich schloss meine Augen. Instinktiv kam ich ihn mit meinen Hüften entgegen, was ihn dazu brachte, den Kopf zu heben. Die Hände legte ich um seinen Hals und zog ihn auf mich. Ich küsste ihn gierig, während er seinen Finger weiter in mich hinein trieb. Meine Hände fuhren über seine Schulter, zu seinem Rücken. Seine Finger. Ich grub meine Nägel in seinen Rücken und hinterließ heiße Spuren auf seiner Haut. Er lachte heiser und ich spürte seinen Atem auf meinem Hals. Ich stöhnte wieder laut auf, während seine Finger mich weiter und weiter in den Wahnsinn trieben.
"Bitte," wimmerte ich und er hielt inne. Mit einem Mal zog er seine Finger aus mir zurück. Ich sah zu, wie die Schatten Bilder auf seinen schönen Körper malten und er sich quälend langsam auszog und ein Kondom überstreifte. Doch dann war er bei mir und ich zog ihn zu mir, unsere Lippen fanden wieder zueinander und ich genoss die Hitze, die von seinem Körper abgestrahlt wurde. Seine rechte Hand fuhr an meinem Rücken entlang, bis er den Verschluss meines BHs fand und ihn öffnete. Hunter drückte meine Beine auseinander und ich spürte ihn zwischen ihnen. Genüsslich schloss ich die Augen, doch er bewegte sich nicht und schließlich sah ich ihn verwirrt an und er lächelte leicht.
"Schau mich an," sagte er nur und ich nickte atemlos. Langsam drang er in mich ein und ich stöhnte auf, drückte meinen Rücken durch und wollte die Augen schließen, dann erinnerte ich mich an seine Worte und sah ihn an.
„Du bist so schön," flüsterte er und zog sich wieder aus mir heraus, ehe er sich wieder in mich stieß. Hilflos schloss ich meine Augen, während in mir alle Nervenenden einen Kurzschluss hatten.
Ich atmete tief durch und hob beim nächsten Stoß meine Hüften, genoss das Gefühl von ihm in mir und seine Hände, die über meinen Körper wanderten. Mit jeder Bewegung trieb er mich näher auf den Abgrund zu und ich fuhr wieder mit meinen Händen über seinen Rücken. Als ich meine Finger über seinen Bauch wandern ließ, hielt er sie fest und legte sie über meinen Kopf, wo der Handgriff der Autotür war und instinktiv schlossen sich meine Hände darum. Ich atmete tief durch.
"Oh verdammt," stöhnte ich auf und spürte, wie es zu viel wurde. Mit einem weiteren Stöhnen drückte ich meinen Rücken erneut durch. Mein Atem ging schneller und schneller, als ich auf meinen Höhepunkt zuraste und schließlich kam. Mein Rücken fiel zurück auf den Sitz des Autos und ich versuchte krampfhaft zu Atem zu kommen, während Hunter sich weiter in mich drängte, ehe auch er schließlich in mir verharrte und sich nach einigen Sekunden mit einem Stöhnen auf mich legte.
*****
HAPPY BIRTHDAY COCO!
This ones for you.
Ich kann kein Smut schreiben, vergibt mir. Ich krieg immer Cringe-Attacken. Wah!
Love reading it tho. Hint at harmlesspain my private smut dealer 😇
Hope ya'll r havin a great night. Ich hab 6.66k Follower 👀
Ich esse. Was auch sonst?
Frage des Tages: Lieblingshorrorfilm?
Ogge. Bye.
Adorablemalia
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PLAYING PRETEND
Novela JuvenilJeder Mensch macht Fehler. Ich hatte nur nicht erwartet, dass meiner Hunter heißen würde. Da schläft man einmal (mehrmals) mit einem (dem) Typen und schon ist dein ganzer Ruf am Arsch. Oder viel mehr wäre dein Ruf am Arsch, wenn er und alle anderen...
