„Warum genau sollte ichnochmal aufs Revier kommen?", fragt Alexander Blake genervt.
„Weil in Ihrer direktenUmgebung ein brutaler Mord begangen wurde und ich Sie bei sich zuHause nicht angetroffen habe", antwortet der junge Polizist ruhig.
„Wollen Sie michverhaften?"
„Ich glaube, da habenSie mich falsch verstanden, Herr Blake. Sie sind kein verdächtiger,Sie sind ein möglicher Zeuge. So, wie alle Anwohner des Parks."
„Ach so", Alexanderentspannt sich augenblicklich, „Natürlich helfeich Ihnen gerne."
„Natürlich, was auchsonst. Wir wollen ja schließlich alles das Gleiche, nicht wahr, HerrBlake?"
„Inwiefern „dasGleiche"?"
„Na ja, Frieden,Gerechtigkeit und Sicherheit für die ganze Stadt und so..."
„Und so... Ichverstehe. Kommen wir lieber zur Sache."
„Ja. Haben Sie in derletzten Nacht etwas Verdächtiges gesehen oder gehört?"
„Nein, tut mir Leid.Ich habe ab elf Uhr geschlafen."
„Und vorher?"
„Nein, nichts."
„Hat Ihr Personalvielleicht etwas bemerkt?"
„Warum fragen Sie siedas nicht selber? Ich gebe Ihnen gerne eine Liste mit allen Namen."
„Danke, das wäre sehrhilfreich."
„Sonst noch etwas?Meine Zeit ist knapp."
„Kann jemand bezeugen,dass Sie um elf Uhr im Bett waren?"
„Wird das hier doch einVerhör?"
„Nein, das sindRoutinefragen."
„Meine Frau, AliceBlake, und mein gesamtes Hauspersonal können das bezeugen."
„Ok, alles klar. Dannhabe ich keine weiteren Fragen an Sie, Herr Blake. Vielen Dank, dassSie sich die Zeit genommen haben."
„Sicher. Für das Wohlder Stadt."
„Einen schönen TagIhnen noch."
Aber Alexander ist schonweg. Ihn ärgert nicht, dass er befragt wurde, sondern, dass erwirklich nichts weiß. Damit kann er nicht umgehen. Er muss vor derPolizei herausfinden, wer dahinter steckt.
Sherlock
Ich schaue noch kurzverwirrt auf die Tür und setze mich dann wieder. Der war schnellweg. Irgendwas beschäftigt ihn, das weiß ich, aber ich kann nichtsagen, was es ist. Er schien wütend zu sein. Wütend auf was? Wurdeder Mord falsch ausgeführt? War es die falsche Person? Hätte erbesser vertuscht werden sollen? Nein. Ich bin wirklich der Meinung,dass Blake unschuldig ist. Warum auch immer. Mein Instinkt hat sichnoch nie getäuscht. Aber wer steckt dann dahinter?
„Kann ich kurzstören?", stört mein Chef mich in meinen Gedanken.
Ich blicke auf.
„War das geradeAlexander Blake?"
„Jep", antworte ich.
„Weshalb war er hier?"
„Vor seiner Haustürist ein Mord geschehen. Er ist ein möglicher Zeuge."
„Das war also keinVerhör?", erkundigt sich mein Chef.
„Natürlich nicht",beruhige ich ihn, „Ich habe doch noch gar keine Beweise."
„Gut gut", nickt er,„Denk dran, Sherlock: Er ist eine wichtige und mächtige Person.Leg dich nicht unnötig mit ihm an."
„Keine Sorge. Ich machenur meinen Job", entgegne ich ruhig.
Mein Chef lächeltgestresst und geht wieder.
Es ist doch immer wiederdas Gleiche. Geld regiert die Welt. Und ich bin mitten drin undversuche für Gerechtigkeit und Ordnung zu sorgen. Ein beinaheunmögliches Unterfangen...
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Hi, Leute. Meine Geschichte ist wieder mal/ immer noch größtenteils ohne Leerzeichen. Ich habe das Problem immer noch nicht gefunden. In meinem Originaltext sind sie noch alle da... Ich habe nur keine Lust mehr, sie immer nachträglich einzufügen, also lasse ich es. Wenn es euch sehr stört, tut es mir Leid, aber meine Texte jedes Mal nach fehlenden Leerzeichen abzusuchen und sie einzufügen, obwohl sie im eigentlichen Textdokument noch da sind, finde ich lächerlich. ;)
Für alle, die noch da sind, viel Spaß beim Lesen weiterhin. :)
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Rising Evil
Mystery / Thriller„Böse Menschen werden nicht geboren. Sie werden geschaffen." Alice ist zwanzig Jahre alt. Bis sie sechs war, hatte sie eine normale Kindheit. Dann sind ihre Eltern verrückt geworden. Sie kontrollierten ihr ganzes Leben, bis sie sechzehn war. Machte...
