5 Stunden vor dem Angriff
"Nein Ally! Ich gehe niemals mit dir auf Josh's Party.", jammerte ich meine beste Freundin schon seit gefühlt 4 Stunden an. Doch ich wusste das sie nicht aufhören würde, bis sie ihren Willen bekommen würde. "Komm schon Emma. Es ist die erste Party vor Schulbeginn, und du weißt das ist die wichtigste Party des Jahres. Wenn du da nicht auftauchst bist du untendurch.", sagte sie und sah mich bittend an.
Da hatte sie recht, denn letztes Jahr ging ein Junge nicht hin, und er wurde so lange verprügelt bis er freiwillig die Schule verließ. Er tat mir richtig leid. Ich kannte ihn vom Kunstkurs, und er war echt nett. Doch ich wollte nicht wie er enden, also nickte ich nachgebend.
Sie sprang in die Luft und schloss mich in ihre Arme. Ich schnappte keuchend nach Luft. Ich löste mich aus ihren fengen und sah sie grinsend an. "Danke.Danke.Danke. Emma du bist die Beste. Oh Gott nur noch 2 Stunden bis zur Party. Los. Geh sofort duschen. Ich mach mich währenddessen fertig und dann mach ich dich hübsch." Wies sie mich an. Sie rannte im Zimmer hin und her und suchte nach ihren Kleid. Über ihre Hektik begann ich zu lachen, tat aber was sie verlangte.
Ich schnappte mir ein Handtuch, und ging ins Bad. Verdammt! Ich vergas ganz mich vorzustellen. Ich bin Emma Garcia. 16 Jahre alt, und gehe mit meiner besten Freundin Ally auf die Dragon Valley Highschool. Ich bin 1,69 Meter groß, und habe eine schlanke Figur. Ich habe langes braunes Haar und blaue Augen.
Ok genug gelabert. Ich streifte mir die Kleidung von meinem Körper, und schmiss sie in den Wäschekorb, der bis zum Rand gefüllt war. Jaaaa. Ich bin bis jetzt einfach noch nicht dazu gekommen sie zu waschen. Ich ging in die Dusche hinein und stellte das Wasser auf die mittlere Stufe. Ich wusch mir die Haare mit meinen Lieblings Shampoo, das nach Erdbeeren roch. Zum Schluss, wusch ich meinen Körper und trat dann aus der Dusche heraus. Ich nahm mir das Handtuch und wickelte es um meinen Körper. Einen Blick in den Spiegel riskierte ich nicht, da ich wusste das ich augenringe die bis zum Boden reichten hatte. Ich lief auf den Schrank zu und nahm mir eine Creme und schmierte mich ein. Mit einem Handtuch bekleidet ging ich wieder ins Zimmer, wo bereits Ally auf mich wartete.
Sie zog mich vor meinem Kleiderschrank, und beachtete ihn kritisch. Sie zog etwas heraus und gab es mir. Ich sah es mir genauer an. Es war ein rotes Kleid, was einen Herzausschnitt hat, und oben eng, und unten leicht wie ein Skater Rock fällt. Dieses Kleid schenkte mir meine Mum zum Geburtstag. Sie war an dem Tag natürlich nicht da, da sie arbeiten musste. Sie war so gut wie nie da. Nach dem was mit meinem Dad passiert ist, hatte sie sich in ihre Arbeit gestürzt, und lies mich alleine. Ich verstehe sie, aber was sie tut, ist trotzdem nicht in Ordnung.
leicht schüttelte ich meinen Kopf und widmete meine Aufmerksamkeit wieder zu Ally die mich lächelnd ansah.
Sie drückte mir Unterwäsche und passende Pumps zum Kleid in die Hand. Ich zog mir schnell alles an, und setze mich dann zum Schminktisch. Wo Ally sich schon alles hergerichtet hatte. Sie hatte ungelogen ihre ganze Schminke mitgenommen. Über diesen Gedanken musste ich kichern. Sie war eines der Mädchen die es liebten sich zu schminken. Dementsprechend hatte sie auch den Vorrat an Schminke.Ally verpasste mir Smokey Eyes und trug roten Lippenstift auf meine Lippen. Mehr war es nicht, weil ich Make Up nicht wirklich mochte. Nun kamen meine Haare dran. Sie nahm ihren Lockenstab in die Hand und machte mir leichte Locken die auf meine Schulter fielen. Ich stellte mich vor den Spiegel und bestaunte mich. Ich sah echt toll aus.
Ich umarmte Ally. " Komm jetzt Emma wir müssen los.", sagte sie wieder hektisch. Sie löste sich von mir und schnappte sich meine Hand und zog mich aus dem Haus zu ihrem Auto. Ich setzte mich auf den Beifahrersitz, da ich meinen Führerschein noch nicht hatte. Ja du bist doch schon sechzehn und kein Führerschein. Was soll ich sagen. Ich hab es zweimal versucht und verkackt. Seitdem fährt mich Ally überall hin.
Während der Fahrt labberte mich Ally voll wie toll die Party doch sein wird, und wie viele tolle Jungs dort sein werden. Doch ich ignorierte sie da sie immer über das selbe redete.
Ich betrachtete stattdessen die Häuser an denen wir vorbei fuhren. Im Gegensatz zu meinen Haus waren hier Villen. Die Leute hier gaben mit dem Geld an was sie hatten. Meine Mum wollte auch eine Villa doch ich überredete sie dann doch zu einem Haus. Wir fuhren raus aus der Stadt in den Wald hinein. Bei den Gedanken daran erschauderte ich.
Ich fand es hier schon immer richtig gruselig. Josh hatte sein Anwesen leider im Wald. Es gab Gerüchte das hier vermehrt Morde passierten. Dieser Gedanke verschaffte mir eine Gänsehaut. Doch dazu hatte ich nicht viel Zeit denn Ally hielt das Auto wenige Sekunden später an.
An Josh's Haus angekommen hörte man den Lärm sicher noch Kilometer weit entfernt. Er hatte Glück das sein Haus nicht nähe der Stadt lag. Wir stiegen aus dem Auto und gingen ins Haus hinein wo mich Ally sofort allein ließ um sich auf die Suche nach ihrer wie sie es nannte Beute zu suchen. Ich begrüßte ein paar Mitschüler und suchte dann die Bar auf.
Ich setzte mich an die Bar und bestellte mir einen Gin Tonic. Nach 2 weiteren war ich leicht angetrunken. Ich sah mich um und entdeckte Ally knutschend mit einem Typ. Ich schüttelte belustigt den Kopf. Der Typ tat mir leid denn sie nutze Jungs leider nur aus.
Ich weiß was ihr jetzt denkt. Was ist das denn für ne Schlampe. Aber ich kannte sie seid dem Kindergarten. Ich hatte ihr schon oft gesagt das sie es lassen sollte, doch sie hörte nicht auf mich. Dennoch liebe ich sie wie eine Schwester.Da ich genug davon hatte ging ich hinaus in den Garten, weil sich anscheinend niemand hier draußen befand. Ich setze mich auf eine Bank und schaute hinauf zu den Sternen. Früher war ich mit meinen Dad immer im Wald gewesen und hatten die Sterne beobachtet.
Unbemerkt floss mir eine Träne über die Wange, die ich aber sofort wieder mit meinen Arm wegwischte
Plötzlich roch ich etwas. Es roch so als würde grad jemand nen Joint rauchen. Ich sah mich im Garten um und sah die Badboys aus meiner Schule. Man konnte sie fast nicht sehen, da sie sich an der grenze zum Wald aufhielten. Einer von ihnen stach besonders raus. Es war Noah Johnson. Alle hatten Angst vor ihm ich verstand nie wieso. Ich meine es gab viele Gerüchte über ihn aber es gab keine Beweise dafür. Er und die Jungs sahen sehr gefährlich aus und meinen Respekt hatten sie aber Angst hatte ich keine vor ihnen da sie nie etwas taten. Keine Schlägereien. Nichtmal mit den Schulschlampen hingen sie ab. Aber zurück zu Noah er war 18 und hatte sehr viele Tattoos und ein Piercing im Gesicht. Seine dunkel braunen Haare und seine blauen Augen waren genau so wunderschön wie der Rest von ihm. Was dachte ich da gerade. Schwärme ich da etwa für ihn.
Als würde er bemerken das ich ihn anstarre drehte er sich um und sah mir direkt in die Augen. Ich errötete leicht und lächelte ihn an. Da ich aber den Blick von seinen Augen nicht abwendete musterte er mich verwirrt. Er war es von den anderen gewohnt das sie nicht in seine Augen blickten sondern mit den Augen zu Boden gerichtet schnell verschwanden.
Ich schenkte ihm ein Lächeln und ging wieder hinein da mir so langsam kalt wurde.Da ich Ally nirgends sah schrieb ich ihr das ich nach Hause gegangen bin damit sie sich keine Sorgen um mich machen muss.
Ich quetsche mich durch die Menschenmasse bis zur Tür und ging hinaus.
Das war das erste Kapitel wie fandet ihr es. Lasst gerne votes und Kommentare da
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The Way To Him | #wattys2018 |
Teen FictionEmma Garcias Leben veränderte sich schlagartig als sie ein Opfer von Schlägern wurde. Noah Johnson. Ein Mafiaboss schlechthin spielt eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Begleitet die beiden auf ihr erstes Abenteuer. Teil 1 von 3 von der the Way to...