Kapitel 3

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Das Erste was ich sah als ich meine Augen wieder öffnete waren weiße Wände. Was ist passiert und wo bin ich. Ich sah mich im Raum um und erkannte das ich im Krankenhaus war.

Plötzlich öffnete sich die Tür, und ein Mann mit einem Arztkittel trat herein. "Guten Tag Miss Garcia. Wie ich sehe sind sie endlich wach." Sagte er mit einem Unterton den ich nicht ganz deuten konnte. Er setzte sich neben mich aufs Bett und sah mich lächelnd an"Sie hatten großes Glück. Sie waren zwei Tage im Koma. Ihre Mutter macht sich große Sorgen um sie."sagte er.

Klar als ob sie sich sorgen machen würde um mich sagte ich in Gedanken doch beschloss sie nicht auszusprechen. Stattdessen seufzte ich genervt auf.

Ich versuchte mich aufzusetzen doch ein Schmerz in meinem Rückenbereich hinderte mich daran. Der Arzt legte mich wieder richtig hin und sah mich mitleidig an."Schön liegen bleiben sie haben 2 geprellte Rippen und ihr Knöchel ist verstaucht." Sagte er. Er nahm eine Spritze und setzte sie an meinen Arm an. "Keine Sorge. Das ist nur ein Schmerzmittel. So gelangt es schneller ins Blut" beruhigte er mich

Was ich war schockiert. Ich versuchte normal zu atmen was mir nach ner Weile auch ganz gut gelang. Doch eine Frage lies mir keine Ruhe wie kam ich hier her und wer hat mich hergebracht. Genau das fragte ich ihn auch. "Hören sie zu das darf ich Ihnen nicht sagen" er sah mich schuldbewusst an.

Kannte er denjenigen etwa? "Können sie mir einen Gefallen tun wenn sie denjenigen wieder sehen sagen sie ihm bitte das ich ihn mich gerne persönlich bei ihm bedanken möchte." "Nein das sollten sie wirklich lassen." Redete er es mir aus. Er sah ziemlich unsicher aus und versuchte mich davon abzuhalten. "Aber wieso er hat doch gesagt das er ab jetzt auf mich aufpasst und jetzt soll ich so tun als wäre nichts passiert" sagte ich richtig angepisst. Trotz meiner Schmerzen stand ich auf und ignorierte ihn und suchte nach meinen Sachen.

Der Schmerz in meinen Knöchel lies dank des Schmerzmittels nach. Doch die Rippen taten mir dennoch weh. Ich biss die Zähne Zusammen und ignorierte den Schmerz.

Mit meinen Sachen ging ich Richtung Bad doch er lies nicht locker und packte mich am Handgelenk. " Hör mir zu es ist nicht so wie du denkst. Ich kann dir nichts erzählen, sonst steckst du nur weiter mit drinnen" sagte er. Ich schubste ihn weg und schlug ihm die Tür vor der Nase zu.

Wieso sollte ich in Gefahr sein. Ich hab doch nichts getan. Komm Emma hör auf daran zu denken wir werden den Kerl schon allein finden und ihn zu Rede stellen munterte mich meine innere Stimme auf. Ich verbannte diese Gedanken und stellte mich in die Dusche. Ich stellte das Wasser auf kalt um mich abzureagieren. Die werden schon noch sehen. Ich bin doch kein Kind mehr.

Fertig geduscht zog ich mir meine Sachen an und föhnte meine Haare im Anschluss. Sie vielen glatt hinunter. Ich sah mich im Spiegel genauer an. Im Gesicht hatte ich nur ne aufgeplatzte Lippe. Doch als ich weiter runter schaute musste ich schwer schlucken. Große blaue Flecken zierten meinen Bauch und Rippen Bereich. Auch meine Beine sahen dabei nicht besser aus. Nur meine Arme blieben verschont. Frustriert ging ich aus dem Bad raus und musste feststellen das der Arzt nicht mehr da ist.Ist auch besser so. Dachte ich mir. Doch kurze Zeit später kam er mit 2 Männern hinein. "Miss Garcia! Ich darf sie nicht gehen lassen." sagte er bestimmend. Ich sah ihn nur vernichtend an und setzte mich ans Bett. "Diese Männer bleiben die nächsten 2 Wochen immer auf ihrer Seite." sagte er. "Was ich brauch doch keinen Babysitter", sagte ich gereizt. "Was sie brauchen ist ruhe. Und wenn sie sich nicht freiwillig helfen lassen dann muss ich eben andere Maßnahmen aufgreifen, so eid es mir auch tut." sagte er und verschwand aus dem Raum.Ich blickte meine zwei Aufpasser an, die gelangweilt auf den Stühlen saßen. 

Die nächsten Zwei wochen waren die Hölle. Schon schlimm genug das ich hier eingesperrt wurde mit 2 bekloppten, die jeden meiner schritte beobachten. Und besuch durfte ich auch keinen haben. Aber ich musste zugeben das es mir besser ging. Mein Knöchel war nur noch leicht angeschwollen, meine Rippen hingegen sind wieder ganz wie neu. Nachdem mein Lieblingsarzt . Sarkasmus lässt grüßen. reinkam und mir die Entlassungspapiere zum unterschreiben gab verschwand er dann auch wieder.

Ich schnappte meine Tasche und mein Handy und verlies das Zimmer. Ich beschloss meine Mutter anzurufen. "Dring.Dring.driii hallo Mary Garcia am Apparat" Hej Mum ich bins" Liebes du bist wieder wach. Das ist toll. Mir tut es sooo leid aber ich musste wieder weg du weißt ja die Arbeit." Ist das dein Ernst. Ich lag im Koma und das einzigste was dich interessiert ist die Arbeit das war ja so klar" aber Schatz das war" ich lies sie nicht ausreden und legte auf.

Nicht mal wenn ich im Krankenhaus bin ist sie da. Mit Tränen in den Augen bestellte ich mir ein Taxi und fuhr nachhause. Während der Fahrt sah der Fahrer mich immer wieder traurig an. Zuhause angekommen gab ich den Fahrer sein Geld und ging ins Haus.

Meine Tasche stellte ich im Wohnzimmer ab und ging in die Küche um was zu essen. Ich schnappte mir Brot und Nutella und mit vollem Mund ging ich wieder zurück ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher ein. "Dies ist eine Sondermeldung. 5 junge Männer wurden tot im Wald aufgefunden der Grund ist uns noch nicht bekannt. Wir bitten sie sich von Wald fernzuhalten da man vermutet das die Mafia Black Dragons dahinter steckt. Das wars auch schon wieder wir schalten nun zum Sport"

Waren das die Jungs die mich angegriffen haben. Wer würde sowas nur tun. Dachte ich eine Weile darüber nach. Ich fühlte mich plötzlich unwohl und beobachtet und beschloss mit meinen Handy nach oben in mein Zimmer zu gehen. Ich zog mir schnell meine Schlafsachen an und rief Ally an. Wir redeten Stunden lang und ich vergas das Gefühl. Als ich auflegte drehte ich das Licht ab und legte mich hin. Doch kurz bevor ich einschlief spürte ich eine Hand die zärtlich meine Wange berührte. Ich dachte ich hätte es mir nur eingebildet und schlief auch nur wenige Sekunden später ein.

Und noch ein Kapitel wie gefällt es euch. Lasst gerne votes und Kommentare da

The Way To Him | #wattys2018 |Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt