Sicht Hide
Ich wurde von einem Zucken neben mir wach, das von Ken kam, der daraufhin wieder zusammen zuckte. Daraufhin mussten wir beide lachen, weil es wie eine Film Szene rüber kam. Ich flüsterte »Alles wieder okay?« ihn zu und er schaute ziemlich verwirrt und fragte mich dann verwundert »Was meinst du? Ist etwas vorgefallen?«
Ich fragte mich, ob er mich auf den Arm nimmt oder es ernst meint, aber da Ken nicht so gut darin war, Leute zu veralbern, entschied ich mich für das zweite. Ich sah ihn entsetzt an während ich »Ist das dein Ernst?« wisperte und er sah nicht schlauer als vorher an, im Gegenteil, er sah noch verwirrter aus als davor. Er hielt sich die Hand vor den Mund, was mich zum Nachdenken brachte. Erzählte er letzte Nacht nicht irgendwas von Vergewaltigung? Da viel es mir ein; Er lag in meinen Armen und das hatte ihn wahrscheinlich daran erinnert. Mir fiel aber auch ein, dass ihn schlecht sein könnte deshalb fragte ich mitfühlend »Musst du dich wieder übergeben?« Er schüttelte nur den Kopf und fragte mich was geschehen sei. Ich dachte kurz nach, ob ich ihn die Wahrheit sagen sollte, aber entschied mich dann dafür mit eine Notlüge einfallen zu lassen die schlicht und kurz war. »Nein, nicht so wichtig...« lautete sie dann, aber ich hatte das ungute Gefühl, dass er es mitbekam, dass ich log, aber ich wollte ihn einfach nicht noch mehr Sorgen machen und wollte nicht, dass er sich möglicherweise Vorwürfe machte. »Du kannst es ja trotzdem sagen...« schmollte er, aber ich merkte, wie er anfing sich aufzuregen. Ich konnte das verstehen, immerhin habe ich ihn gerade angelogen. Aber anstatt ihn die Wahrheit zu sagen, log ich ihn wieder an. »Dir ging es schlecht, aber wahrscheinlich hast du das nicht mitbekommen.« ich hasste es ihn anzulügen, aber etwas Wahrheit steckte in dieser Lüge schon. Er wusste es damals nicht oder hatte es tatsächlich nicht mitbekommen. Er fand sich offenbar damit ab, weshalb ich etwas erleichtert war, aber etwas Misstrauen steckte doch dahinter, was ich ihn nicht verübeln konnte. Da mir diese Stille unangenehm war und ich nicht wollte, dass er das Thema noch mal ansprach, unterbrach ich diese Stille. »Lass uns in die Küche gehen.« sagte ich dann und mein bester Freund willigte ein.
Ken setzte sich wortlos auf sein Stuhl während ich Kaffee kochte und mir ein bräunliches Paket nahm. Ich setzte mich auch hin packte das Menschen Fleisch aus und begann zu essen. Ken starrte mich dabei die ganze Zeit an, weshalb ich einen Witz machen wollte. »Du sahst gestern Nacht auch nicht besser aus!« was allerdings nach hinten losging als ich bemerkte, was ich sagte. Ich blicke geschockt darein, aber versuchte das Thema mit einem Abwinken zu umgehen, aber flüsterte niedergeschlagen »Bitte sag es mir doch.«
Mir tat es auch sehr leid für Ken, dass ich ihn die ganze Zeit nicht die Wahrheit erzählte, aber versuchte mir nichts anmerken zu lassen und schüttelte den Kopf und sprach nur das Wort »Später...« aus und er nickte als Antwort nur betrübt. Da ich ihn nicht weiter Lügen erzählen wollte, entschied ich mich dazu das Thema zu wechseln und sprach das an was ich heute so oder so gesagt hätte. »Hey, ich glaube, wir müssten mal in deine Wohnung und deine Sachen also Kleidung, Bücher,... die Sachen, die du halt brauchst holen. Du kannst ja nicht ewig meine Hosen und Pullover tragen, die dir eh zu groß sind.« und bei den letzten Satz musste ich leicht lachen, da ich die Vorstellung süß fand und Ken schmunzelte sogar leicht, was mich mich auch freute. »Ja können wir machen und wann?« fragte er besser gelaunt und er hatte anscheinend in den Moment als er 'und wann?' fragte, nicht logisch nachgedacht. Ich wollte ihn etwas zum lachen bringen und scherzte »Wenn dein Terminkalender noch nicht voll ist, dann nach den Essen?« und tatsächlich lachte er leicht und bejahte. Mir gefiel es viel besser ihn fröhlich zu sehen und ich wollte ihn noch viel öfter so sehen. Während ich aß ging Ken sich schon mal umziehen. Ich trank noch schnell mein Kaffee aus, wobei ich daran dachte, dass Ken heute noch nichts getrunken hatte. Als er zurück kam, hatte er wieder diese melancholische Aura und die fröhliche war verschwunden, was mich traurig machte, aber er lächelte mich nur schwach an. Es war traurig, dass es ihn so zu schaffen machte, sich umzuziehen bzw. auch nur ansatzweise seinen Körper anzusehen und ich merkte, dass er wieder über die Sache, die ich ihm verheimlichte nachdachte. »Denk nicht so viel darüber nach. So schlimm ist es nicht.« versuchte ich das Thema so schnell wie möglich zu beenden, da ich es hasste ihn anzulügen. Jedes mal, wenn ich ihn anlog wurde ich nervöser und als Krönung wieder fragte er mich auch noch »Dann sag es doch einfach.« Diese ganze Situation stresste mich so sehr, dass ich ihn an meckerte. »Du musst nicht alles wissen Ken.« Er merkte, wie gestresst ich bin nur hackte nach »Warum bist du denn so gestresst?«
Diese Frage machte mich aber noch nervöser und ich schüttelte den Kopf und weder er, noch ich, wussten wie ich das meinte. Er nahm es zum Glück so hin und fragte nicht weiter nach.
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Was wenn es so wäre? (Hidekane FF)
FanfictionBoyxBoy don't like it, don't read it. +TRIGGERWARNING: Leute, die auf Suizid, Selbstverletzung oder Ähnlichem empfindlich reagieren sollten, diese Geschichte mit Vorsicht oder gar nicht lesen.+ Der Weißhaarige sackte zusammen und spürte nichts weite...
