Wichtig für dieses Kapitel:
Ab jetzt werden die Kapitel nicht mehr wiederholt bzw. aus beider (Ken & Hide) Sicht geschrieben, da ich finde, dass die Geschichte dadurch in die Länge gezogen wird und es alles doppelt wirkt. Es wird natürlich ab und zu mal so werden, da Hide und Ken natürlich nicht immer beisammen sein werden. So nun viel Spaß mit dem Kapitel. :)
Sicht Ken
Ich wachte wie jeden Morgen in den Armen von Hide auf, aber dieses leicht unangenehme Gefühl war immer noch da. Ich wusste nicht, ob dieses je wieder verschwinden würde, aber ich glaubte daran. Hide wusste nun, dass ich vergewaltigt und gefoltert worden war, was mir immer noch peinlich war. Ich wollte nicht aufstehen und blieb liegen. Ich drehte mich um und sah direkt in Hides Gesicht. Während ich ihn weiter ohne darüber nachzudenken anstarrte, dachte ich darüber nach, wie ich gestern durchgedreht bin. Ich verkraftete es nicht mal, mit meinen besten Freund darüber zu reden. Aber die Worte »Warum starrst du mich so an?« rissen mich aus meinen Gedanken und ich erschrak leicht. Als Hide daraufhin lachte, grummelte ich nur ein Sorry und rieb mir die Augen. »Schon okay. Ich fand's einfach nur komisch, dass als ich aufwachte du mir direkt in die Augen gestarrt hast und nichts weiter gemacht hast.« schmunzelte er, was ich mit »Ich war nur in Gedanken.« entschuldigte. »Soso, in Gedanken also...« sagte er etwas nachdenklich und strich mir währenddessen durch die Haare, was sehr angenehm war. Anscheinend war er auch ziemlich in seine Aktivität vertieft, weil er dann flüsterte »Weißt du eigentlich, wie weich deine Haare sind?« und ich fragte mich, ob wer eigentlich einfach nur müde war, oder ob er das ernst meinte. Normalerweise würde ich jetzt beschämt wegen des Komplimentes sein, aber ich mochte es, wie er durch meine Haare strich und blieb liegen. Ich hätte so ewig sein können, aber in diesen Moment, bekam ich extreme Bauchschmerzen und krümmte mich leicht. »Ken? Alles in Ord-« wollte Hide fragen, aber da mich ein bekanntes Gefühl überkam, rannte ich ins Bad und übergab mich übers Waschbecken. Was war denn los mit mir? Als es dann aufhörte, währe ich beinahe schwer atmend nach hinten umgekippt, hätten mich nicht zwei Arme aufgefangen. »K-Ken? B-bist du o-okay?« fragte mich der, der mich auf fang zittrig, aber ich konnte das kaum richtig hören und wusste nicht, wer dies fragte. »J-ja... Wer bist du?« antwortete ich benommen, aber bekam erstmal keine Antwort zurück, aber kam wieder etwas zu mir und sprach fragend den Namen »Hide?« aus. Ich bekam ein schwaches Ja und musste leicht lächeln. Nachdem ich wieder vollkommen bei Sinnen war, entschuldigte ich mich bei Hide, aber er winkte, wie so oft schon, einfach nur ab. »Aber Ken ernsthaft; Das ist nicht normal.« erklärte Hide mir, aber ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Ich wollte das Erbrochene im Waschbecken weg machen, aber bevor ich das Wasser anmachen konnte, hielt mich Hide am Arm fest. »Nimmst du Medikamente ein?« fragte Hide mich skeptisch und tatsächlich; Es waren Überreste von Kapseln dabei. Ich schüttelte ängstlich den Kopf und ging ein paar Schritte zurück. »Ich glaube, hier ist jemand, der nicht da sein sollte.« wisperte ich und er stimmte mit einem Nicken ein, aber direkt danach, fing ich an zu rätseln »Aber wenn jemand hier ist; Wer tut das, wann und wie tut die Person das und warum tut sie das?«
»Das würde ich auch gerne wissen.« grübelte Hide, aber setzte seinen Satz mit besorgten Unterton fort »Ich mache mir echt Sorgen um dich! Ich denke, dass sich das was sich die eine Nacht abspielte, auch davon kommt. Alleine die Tatsache, dass wir nicht wissen, was das ist und wie es in deinen Körper kommt macht mir Angst!« und bekam gläserne Augen dabei. Es war nicht so, dass ich mir keine Sorgen machte im Gegenteil; In mir tobte es geradeso vor Angst, aber ich wollte nicht, dass Hide sich noch mehr Sorgen machte. Um ihn zu beruhigen, versuchte ich zu lächeln und log »Mach dir keine Sorgen. Es wird schon alles gut.«
In den nächsten Moment, flog mein Kopf zur Seite und ich landete auf den Boden. Erschrocken hielt ich mir meine Wange und schaute zu Hide auf. »Warum machst du ein auf stark?! Ich merke doch, wie deine Angst in dir wächst, aber du?! Du tust so, als ob es alltäglich wäre!« schrie er mich an was mich erschaudern ließ. Er hatte mich tatsächlich geschlagen, was unerwartet kam. Hide war normalerweise nicht so. So sah ich ihn noch nie; Er meckerte sonst nur, aber geschlagen hatte er mich noch nie. »Oh Gott, Ken! Weine bitte nicht, es tut mir leid!« flehte er, aber ich merkte gar nicht, dass ich weinte. Ich wischte mir einfach diese Tränen weg und ging an ihn vorbei. Ich wollte, was sich als Fehler herausstellte, einfach aus diesem Bad heraus. Ich gebe zu, dass ich enttäuscht von Hide war, weil er handgreiflich geworden war. Klar war es alles andere als fair ihn anzulügen, aber es war nicht um ihn zu schaden und er hätte mir es auch normal sagen können. Ich ging ins Schlafzimmer und stieg auf das Bett, wo ich mir die Decke über den Kopf zog und mich zusammen kauerte. Hide kam wenig später in das Zimmer und klettere auf's Bett und rüttelte an mir. »Hey Ken, es tut mir wirklich leid. Ich habe mir Sorgen um dich gemacht und irgendwie hat mich deine Reaktion wütend gemacht. Vergibst du mir?« entschuldigte er sich bei mir. Ich wollte ihn nicht weiter böse sein, da ich wusste, dass Hide normalerweise nicht so war. »Schon okay, aber ich möchte jetzt trotzdem kurz alleine sein, okay?« erklärte ich ihn, worauf ich als Antwort nur ein stummes Nicken bekam. Er verließ den Raum und schloss langsam die Tür. Sauer war ich wirklich nicht mehr, brauchte aber etwas Zeit für mich.
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Was wenn es so wäre? (Hidekane FF)
FanfictionBoyxBoy don't like it, don't read it. +TRIGGERWARNING: Leute, die auf Suizid, Selbstverletzung oder Ähnlichem empfindlich reagieren sollten, diese Geschichte mit Vorsicht oder gar nicht lesen.+ Der Weißhaarige sackte zusammen und spürte nichts weite...
