Endlich ein Mensch

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Der Tag des Vollmondes brach heran.
Wir wussten alle nicht was wir machen sollten.
"Wollen wir warten oder?"
"Am besten ist es Ruhe zu bewahren..."
Und tatsächlich, wir warteten den ganzen Tag über, Bis zum Abend.

Wir sahen nach draußen.
"Bereit Leute?", fragte ich.
"Ja...", meinten sie und wir machten uns los.
Jedes unserer Herzen raste wie wild.
Da niemand wusste was geschehen würde.
Wir hatten alle unsere Messer und oder Gegenstände dabei.
Wir liefen und standen vor dem Eingang der Kanalisation.
"Ayşe, Du weißt wo wir lang müssen..."
Ich atmete tief ein und aus.
"Also dann, ich liebe euch Leute, egal was passieren wird..."
Alle stimmten zu und wir liefen hinein.
Der Geruch des Abwassers ragte enorm hervor und war stärker als sonst.
Wir liefen weiter und im Wasser war was.
Ich machte die Taschenlampe an und da waren so viele Köpfe.
Bev wollte schreien, aber Billy hielt ihren Mund zu.
"Sei still oder willst du das Es uns bemerkt?"
"Ich bin ruhig..." sagte sie flüsternd.
Wir liefen weiter und standen dann im Raum der Räume.
Der Turm kam mir größer vor und die Kinder flogen.
"Mir nach...", sagte ich und wir liefen los.
Ich kletterte hinauf und sah die einzelnen Kinder.
Ich nahm eines am Bein und dachte mir: die armen..
Ich übergab die Kinder an Billy weiter und immer weiter nach unten.
Und da kam mir der Schock des Lebens.
"Georgie...", sagte ich und hielt den kleinen im Arm.
"Billy...", sagte ich mit Tränen in den Augen und Billy hatte nun Georgie im Arm.
"Würde es was ausmachen?"
"Nein...", sagte ich und jeder von uns hatte ein Kind.
"Nun, auf ins Feld..."
Und da hörten wir ein lautes Knurren.
Es war auf dem Turm und sah zu uns hinab.
"Lauft!", rief Billy und wir rannten um unser Leben.
Ich rannte vor und alle liefen mir nach.
Als wir im Feld waren, legten wir die Kinder in einen Kreis und alle gingen in Deckung.
Nur ich nicht.
"Ayşe das war nicht Teil des Plans!", rief Bev.
"Nur so ist es möglich...", meinte ich.
Wir sahen Es nicht, wir konnten es nur hören.
"Zeig dich Pennywise!", rief ich und plötzlich stand Es vor mir im Kreis.
Ich zuckte zusammen und Es hielt mich an meinen Schultern.
"Ich liebe dich...", sagte ich zu Es und küsste Es vor aller Augen.
Es wirkte Normal.
Alle stellten sich um den Kreis und der Mond schien auf Es.
Ich fing an:" Anfangs habe ich Angst vor dir gehabt, danach gehasst und nun ist all das liebe. Bedingungslose liebe, ich sehe den Mensch in dir, die Person die ein weiches Herz hat, die Person die mich liebt..."
Da merkten wir, Es wollte raus.
Jeder stürtzte sich auf Es und ich machte weiter.
"Ich will diesen Menschen sehen, Lieben, anfassen und meine Zukunft mit ihm verbringen!, ich liebe dich! Und ich wünsche mir so sehr den Mensch in dir zu sehen! Das du fühlst und mich genauso lieben kannst, der erste Kuss zwischen uns, die gemeinsamen Momente!"

Und da flogen alle von Es weg.
Der helle weiße Schein vom Mond traf auf Es und wurde greller.
Ich und auch die anderen konnten kaum was sehen.
Es schrie und ich dachte für einen Augenblick den Menschen zu sehen.
Aber da merkte ich, Es fühlte sich nicht geliebt.
Ich ging in den Kreis und küsste Es leidenschaftlich.
Ich selbst spürte Wärme die mich umgab. Liebe und ein Kribbeln.
Ich konnte im nächsten Moment warme Hände an meinen Wangen spüren, Lippen.
Der Kuss wurde inniger und der Schein verschwand.
Ich fiel hin und sah zu Es.
Es war an der Zeit einen Namen zu geben.
"Bill...", sagte ich einfach.
Und da sah ich Hautfarbige Hände, ein hautfarbiges Gesicht und ein paar wunderschöne grau-grüne Augen.
Bill lächelte mich an und Es existierte nicht mehr.
Bill streckte eine Hand nach mir aus und ich nahm sie an und stand danach vor ihm.
"Du bist ein Mensch...", sagte ich mit Tränen in den Augen.
"Das alles habe ich dir zu verdanken...", sagte Bill und lächelte mich an.
"Ich liebe dich...", sagte ich.
"Und ich liebe dich...", sagte Bill und wir küssten uns.
Ich konnte seinen schnellen Herzschlag fühlen.

Nachdem wir uns lösten, kamen die anderen auf uns zu.
"Es hat doch tatsächlich geklappt...", meinte Billy.
"Ich bin von Schönheit geblendet...", meinte Richie und wir lachten alle.
"Kannst du dich an alles erinnern?"
"Alles...", sagte Bill.
"Und ich glaube das wird auch so bleiben, aber ich bin froh ein Mensch zu sein..."
"Das sind wir alle...", sagte ich.

Und nicht nur das, die Kinder die im Kreis waren, wachten auf und waren Kern gesund.
Georgie hatte also seinen Arm wieder.
"Billy...", sagte ich und er drehte sich um.
"Georgie...", sagte er und beide nahmen sich in den Arm.
"Ich habe dich so vermisst..."
"Ich dich auch Billy. Aber das Boot..."
"Egal, Hauptsache du bist da..."

Ich musste ebenso weinen und konnte kaum glauben was geschah.
"Geht ihr schon mal nach Hause, Bill und ich kommen gleich nach..."

Wir wollten ein letztes mal zurück in die Kanalisation.
Als wir dort waren, stürtzte alles ein und all die anderen Kinder lebten genau so.
"Als wäre nie etwas gewesen...", meinte er.
"So soll es sein...", sagte ich.

Das ist NICHT das Ende!
Es wird noch weiter gehen!❤

Es macht jagt auf unsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt