Mike's Haus

230 11 6
                                        

Wir fuhren eine gefühlte Ewigkeit zurück nach Derry.
Ich nickte immer mal wieder ein, Bev ging es genau so.
Durch Es bekam ich noch nicht mal genug Schlaf.

Als die Sonne ins Auto schien, wachte ich auf und sah viele Menschen in Derry rumlaufen.
Zudem eine alte Freundin von Schuljahren.
"Halt sofort an!", rief ich zu Mike.
Er Bremste sofort.
"Was ist los?"
"Meine alte Freundin Karo, wir können Hilfe gut gebrauchen...", meinte ich.
"Gegen Es? Nein kommt nicht in Frage!", meinte Bev.
"Zu dritt sind wir leichte Beute...", meinte Mike.
Bev war genervt.
"Na schön, dann Rede mit ihr und kommt..."
"Danke Bev...", Ich stieg sofort aus.

Ich lief ihr entgegen und sie sah mich erst mal verwirrt an.
"Karo?", fragte ich.
"Wer sind Sie?", fragte sie mich.
"Ich bin es, Ayşe, erinnerst du dich?"
"Ayşe? Oh mein Gott ist das lange her, wie geht's dir? Was hast du gemacht?!", fragte sie mich vor Freude.
"Zu viel Karo, komm mit, Ich möchte dir zwei vorstellen..."
Ich ging mit ihr zum Auto.
"Leute, Das ist Karo..."
"Bev..."
"Mike, Hallo..."
"Freut mich...", sagte Karo.
"Nun Karo, willst du mit uns kommen? Auf einen Kaffee?"
"Gerne...", sie stieg mit ins Auto und wir fuhren zu Mike.

Alle hatten ihren Kaffee.
Bev und Mike sahen sie Misstrauisch an.
Sie hustete kurz auf.
"Nun Ayşe, erzähl mal, Was gibt's neues?"
Da tranken dann Mike und Bev einen Schluck.
"Karo, wir brauchen deine Hilfe...", sagte ich direkt.
"Ich wusste es...", meinte sie.
"Wir haben ein großes Problem..."
"Es geht um die ganzen Vorfälle nicht wahr?"
"Welche Vorfälle?"
"Kinder usw...", meinte sie.
"Ja. Ich weiß nicht was und ob du etwas davon gehört hast, Aber Etwas streift durch die Kanalisation Derrys..."
"Es ist ein Clown oder?", fragte sie vorsichtig.
Ich sah zu Mike und Bev, da waren sie jetzt auch gespannt.
"Woher weist du davon?"
"Dieser Clown habe ich einmal gesehen in meinem Leben, ich, Ich habe Angst vergewaltigt zu werden von diesem Clown...", sagte sie und ihre Hände zitterten.
Ich nahm ihr die Tasse aus der Hand.
"Es war so: ich kam nach Hause, schloss die Tür ab und wollte nach oben gehen, Aber ich hatte schon ein komisches Gefühl. Als ich mich umzog, erschien dieser Clown und sah mich an. Diese Augen, das werde ich nie vergessen können...", meinte sie.
"Karo was ist dann geschehen?", fragte Bev.
"Er kam auf mich zu als ich schrie, schubste mich auf mein Bett und kam mir nah. Aber im nächsten Moment kam meine Mutter nach Hause und der Clown war weg. Ich kam nach Derry um antworten zu finden, Aber dann Stoß ich wie es der Zufall wollte auf dich..."
"Das war kein Zufall...", meinte Mike.
"Er hat recht, Es versucht dich zu uns zu bringen, das hat Es auch geschafft.
"Es?"
"Der Clown, Es, denn es ist kein Mensch...", sagte Bev.
"Und weswegen braucht ihr meine Hilfe?", fragte sie nun.
"Um Es zu besiegen...", sagte ich.
Sie sprang sofort auf.
"Nein! Kommt nicht in Frage!"
"Karo bitte..."
"Nein! Ich bin diesem Clown einmal begegnet, Das hat mir gereicht!"
Sie wollte die Tür raus.
Ich lief ihr hinterher.
"Karo, Es greift dich nur an wenn du deine Angst auch zeigst..."
"Und diese Angst habe ich...", sagte sie.
"Das ist das einzige Haus, wovon Es nicht weiß...", meinte Mike.
Karo drehte sich zu mir.
"Es ist wahr, Es hat keine Ahnung..."

Ein kurzer Moment der Stille.
"Also schön, ich helfe euch...", sagte sie.
"Wir danken dir...", sagte Mike.

Der Tag verlief ruhig und Karo hat vor allem mich gefragt was alles so bisher geschah.
"Ihr wart 8 und jetzt nur noch 3. Gott..."
"Wir hoffen wirklich das du uns helfen kannst..."
"Auch wenn ich all das jetzt gehört habe, werde ich das tun, keine Sorge...", sagte sie und ich umarmte sie.
"Danke Karo..."
"Sag mal, was ist mit deinem Hals?", fragte sie.
Das erinnerte mich wieder an einiges.
"Nichts, gar nichts..."
"Ayşe, sag es mir..."
"Selbst Bev weiß es nicht, es tut mir leid Karo...", meinte ich.

Und da hörten wir ein Lachen.
Ich sprang sofort auf.
"Das kann nicht sein... Mike!", er war sofort da.
"Ich habe es auch gehört...", meinte er und Bev kam die Treppen runter.
"Ihr habt es auch gehört oder?", fragte sie.
Wir sahen uns alle an.
"Gehört das zu Es?", fragte Karo.
Ich nickte.
"Oh Gott...", meinte sie und bekam leichte Panik.
"Bewaffnet euch alle mit einem Messer...", meinte Mike und gab mir direkt seines.
Er kam mit drei weiteren.
"Woher weiß Es das wir hier sind..."
"Das wüsste ich auch gerne...", sagte Mike.
"Geht nach oben, ich bleibe hier unten...", meinte Mike.
"Spinnst du?", fragte ich.
"Nun geht!", meinte er.
"Los...", sagte Bev.
Wir gingen nach oben auf den Dachboden und versteckten uns.
"Ayşe bleib bei mir...", sagte Karo.
"Ich bin da..", obwohl ich eigentlich mehr Angst haben müsste.

"Nicht mein Haus du Monster!", rief plötzlich Mike und wir hörten einen lauten Knall.
Karo umarmte mich vor Schreck und legte ihren Kopf in meine Schulter.
Ich sah zu Bev, denn danach war Ruhe...
Ich fing an zu weinen und beruhigte Karo.
"Ganz ruhig Karo, du musst jetzt ganz leise sein und auch nicht schreien...", sagte ich.

Der nächste Knall und Holz kam uns entgegen geflogen.
Karo drückte sich immer noch an mich.
"Wo seit ihr?", fragte Es lachend und ihre Fingernägel waren in meinem Rücken.
"Ich bin hier du dreckiges Monster!", rief Bev und warf Es mit Dingen ab.
Es konzentriere sich allein auf sie.
"Los Karo raus!", rief ich und packte sie bei meiner Hand.
Wir waren fast am großen Loch vom Dachboden, bis Es zu uns blickte.
"Karo runter! Sieh nach Mike!", sagte ich und wollte auch runter, Aber es hielt mich gerade noch davon ab.
Bis Bev das Messer in seinem Rücken rammte und wir beide auch unten waren.
Wir rannten Karo hinterher und sahen Mike da liegen.
"Mike!", rief ich und kniete mich sofort zu ihm.
Er atmete nicht mehr.
"Mike Verlass uns nicht!", rief ich und reanimierte ihn.
Und nach Sekunden holte er tief Luft.
"Mike, Mike wir sind's...", sagte ich und umarmte ihn.

"Ich danke dir...", sagte Mike und wir standen auf.
Doch wo war Karo?

Es macht jagt auf unsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt