Wie man Dämonen vernünftig verbannt

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,,Nein! Verdammt stelle dich doch nicht so grenzdebil hin!", rief er und zog schnell meine Hand von den Schuppen weg.

Der Marbas Dämon fauchte und hatte mir eine tiefe Schramme am Arm verpasst.

Ich schrie schmerzerfüllt auf und sah auf die schwarze, dort klaffende Wunde. 

Ein Gemisch aus meinem hellen Blut und dem Dreck der Dämonenklauen tropfte auf den Boden.

,,Du hättest sterben können!", rief er aufgebracht und sah sich meine Wunde genauer an. ,,Wenn du das nicht jetzt schon tust...", fügte er noch murmelnd hinzu und kümmerte sich um meine Wunde.

Ich sah ihm lautlos zu, denn Lärm machte der Dämon schon genug. Immer wieder versuchte er aus dem Pentagram auszubrechen.

,,So. Und jetzt nochmal vernünftig."

,,Wie macht man sowas denn vernünftig?", fragte ich und sah zu ihm rauf.

,,Du legst deine gesamte Hand auf seinen Körper und rufst energisch, ohne zu zögern oder es zu hinterfragen deine Forderung aus. In diesem Falle wäre das: >Marbas! Hiermit verbanne ich dich. Du hast deine Dienste getan, deine Belohnung erhalten. Hiermit verbanne ich dich! Raus aus unserer Welt, zurück ins Jenseits wo du hergekommen bist. Aus diesem Grund verbanne ich dich!<", erkärte er und sah dann zu mir.

,,Öhm...ok das kriege ich glaube ich hin", murmelte ich und hoffte auf das beste.

Ich tat, wie mir befohlen.

,,... Aus diesem Grund verbanne ich dich!", beendete ich meine Forderung und löste meine Hand dann langsam von den blauen Schuppen.

Er kämpfte sichtlich mit dem Engelsfeuer. Schmerzerfüllt krümmte er sich und stieß einen lauten Schrei aus.

Plötzlich fachte ein hohes Feuer auf.

Es gab noch einen letzten Schrei.

Dann war es weg.

Das Feuer war verschwunden, als wäre es nie da gewesen.

Selbst vom Dämon war kein Hautpartikel mehr übergeblieben.

Angespannt starrte ich auf das Pentagram.

,,Na das war mal eine ganz nette Leistung...", murmelte Herr Haber begeistert.

Ich lächelte stolz.

Ich hatte gerade einen Dämonenfürsten ins Jenseits zurückgeschickt.

Das war eindeutig besser als die Mittagspause!

,,Jetzt darfst du gerne gehen.", meinte Herr Haber, woraufhin ich nickte und mich auf den Weg in die Kantine machte.

Gedankenversunken lief ich über den Hof, als ich plötzlich gegen jemand stieß.

Ich verlor mein Gleichgewicht und fiel nach hinten in eine Schlammpfütze.

Fluchend sah ich zu der Person rauf und stockte kurz.

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Na was glaubt ihr wer diese Person sein könnte? 😏

Ein etwas anderes InternatGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt