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Y/N POV

Seit Monaten bin ich nun hier in Miami und lebe mit den Eltern meiner Freundin zusammen und mit ihr. Ich war nie der Typ Mensch der sich von jemanden abhängig machte egal in welcher Situation ich bin, versteht mich nicht falsch ich bin Ihnen sehr dankbar das sie mich für die Zeit aufgenommen haben und natürlich habe ich Ihnen das gesagt und auch meinem Beitrag dazu getragen, da sie kein Geld von mir Annahmen zeigte ich es Ihnen indem ich das Haus putzte, einkaufte und mal für alle kochte.
Da ich hier noch niemanden kannte geschweige denn Arbeit hatte, trainierte ich mehr als sonst, morgens bevor irgendjemand wach wurde im Haus nahm ich Leo und lief mit ihm durch die Stadt, so konnte ich auch die Stadt etwas kennenlernen.

Lauren, meine Freundin machte sich dem entsprechend auch sorgen über mich da sie jedes Mal dachte das ich einfach weg bin, ich ihr aber das Gegenteil davon zeigte und es ihr öfters sagte. Während meine Freundin einige Tour Termine und Konzerte in einigen Städte einhalten musste, verbrachte ich die meiste Zeit mit ihren Geschwistern oder ihren Eltern oder ihrer Oma die auch in kürzester Zeit mehr geworden sind als nur die Familie meiner Freundin. Wir verbrachten sogar unser erstes Weihnachten und Silvester zusammen was unserer Beziehung meiner Meinung nach verstärkte.

Ich versuchte so gut wie es ging jeden Tag Kontakt mit meiner Schwester und meiner Mutter zu halten aufgrund der Zeit Umstellung hier konnten wir uns nur Nachrichten senden auch wenn ich am liebsten die stimme meiner Mutter wieder hören würde. Ich machte mir natürlich auch sorgen um sie vor allem weil Hazal in der selben Stadt ist wie sie und sie mich noch nicht erreicht hat, wahrscheinlich hat sie es einfach liegen gelassen und macht weiter mit dem was sie auch tut und lässt mich und meine Familie in Frieden leben aber das wäre zu schön um wahr zu sein. Ich weiß das irgendwann noch ein Lebenszeichen von ihr kommen wird und ich weiß auch, da ich jetzt mit Lauren zusammen bin und ihr etwas zustoßen könnte aber ich konnte mich nicht von ihr fern halten, der Gedanke daran nicht mehr ohne sie aufzuwachen oder ohne sie einzuschlafen lässt mich in eine sehr tiefe Depression fallen, also versuche ich so wenig wie möglich daran zu denken und genieße jeden Augenblick mit ihr.

„bist du soweit, Babe?" Sie zog mich aus meinen Gedanken. „ja, lass uns gehen. es wird kalt" ich stand von der Bank auf und hielt die Hand meiner Freundin während wir zum Wagen liefen. Seid sie mir ihren Lieblings Ort in dieser Stadt zeigte trafen wir uns meistens hier um wieder zusammen nach Hause zu gehen. An diesem Ort konnte Lauren immer gut nachdenken und fand auch dort ihre Inspiration für ihr nächstes Kunstwerk oder Sätze die sie anfing aufzuschreiben um aus diesen dann ein Song zu entwerfen. Sie erlaubte mir das auch ich diesen Ort und diese Bank für meine Gedanken benutzen konnte also tat ich es auch. Vor ihrem Wagen hielt sie an und drehte sich zu mir und blickte mir in die Augen ohne was von sich zu geben. „ist dir kalt?" Sie nickte. Ich lächelte sie an und nahm ihre kalten Händen in meine Hand die ich umwickelte und diese etwas reibte. Ich lehnte mich vor und pustete etwas Wärme in ihren Händen „besser?" Sie nickte und ich gab ihr einen Kuss und öffnete die Türe zum Auto sie warf mir die Schlüssel zu und forderte das ich fahren soll. Nebenbei habe ich jetzt meinen Führerschein also darf ich jetzt legal fahren.

Auch ich stieg ein und fuhr direkt los, während der Fahrt lehnte sie ihren Kopf auf meine Schulter und hielt meine Hand bis wir an dem Haus ankamen. „bist du müde?" Fragte ich sie während wir ins Haus gingen „etwas. Ich kann's kaum erwarten das Bett wieder mit Dir zu teilen babe, dich zu spüren und wie du mich feste im Schlaf hälst" die letzten Wörter sagte sie etwas verführerisch, was mich dazu brachte sie an Ihren Hüften zu fassen und sie näher an mich zu ziehen. „gleich auch hier" ich schließte die Lücke zwischen uns und küsste sie.

Es war ein leidenschaftlicher Kuss der auch ganz schnell intensiver wurde. Wir schafften es, seit ich bei ihr wohne circa um die drei mal in dieser Zeit uns so richtig nah zu fühlen, sie zwang mich anfangs dazu und drohte mir damit das ich sie sonst nie wieder nackt sehen würde, wer fällt schon drauf rein!? Ich weiß. Ansonsten wurden wir jedes Mal entweder von den Eltern oder Geschwistern gestört und sogar Leo gab sein Senf jedes Mal dazu, ich mein könnt ihr es tun wenn euch zwei kleine Augen ansehen, die jeden Schritt beobachten und dann anfängt zu jammern? Ich nicht. Dieses Mal wurden wir durch eine Vibration in meiner Hose unterbrochen. „oh, scheisse das habe ich vergessen. Muss los. Sehen uns später babe" ich gab ihr ein schnellen Kuss und verlasste das Haus.

Lauren POV

Seit einigen Tagen bin ich wieder zurück und meine Freundin verhält sich seltsam, sie verschwindet immer für einige Stunden ohne etwas zu sagen und wenn sie zurück kommt, denkt sie sich eine Ausrede aus und ist danach müde und möchte nicht reden. Laut meinen Eltern verhält sie sich schon ne Weile so und jetzt riecht sie auch nach einem ganz anderen Parfüm als das was ich oder sie trägt, geht sie mir fremd während ich auf Tour war und jetzt auch noch? Das würde sie doch nicht machen obwohl sie selbst immer gesagt hat das treue und Loyalität ihr wichtig wären. Ich weiß echt nicht was ich gerade denken soll.

Sogar Alexa hat gesagt das sie sehr abgelenkt war. Ich bin echt nicht so ein Typ Freundin "vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" aber ich weiß gerade einfach nicht weiter. Ich möchte einfach nur wissen wo sie hingeht also beschloss ich ihr zu folgen, ich sah das ihr jemand die Türe öffnete eines Hauses, ich konnte nicht sehen wer diese Person war aber ich sah das sich meine Freundin darauf freute.

Ich nährte mich dem Haus und erkannte das sie die Türe nicht richtig geschlossen hatten, hatten die so eine Eile das sie sowas vergessen? ich betrat das Haus. Mein Herz stoppte augenblicklich Ich schwöre ich hörte wie mein Herz zerbrach. "Y/N, Ally?" Sie guckten mich an. "Babe." Sie schaute erschrocken zu mir rüber "babe mich nicht, Y/N." Sie hielt ihre Hände hoch "bist du mir gefolgt, laur?" Ich nickte "Ja bin ich. Ich wollte wissen was du so treibst und da du ja nicht mehr mit mir redest blieb nichts anderes übrig als dir zu folgen und dann sehe ich das. Einer meiner besten Freunde und meine Freundin in einem Haus, alleine." ich war so wütend das mir langsam die Tränen kamen.

"Lauren es ist...." ally versuchte sich daraus zu reden aber ich ließ sie nicht "nicht ally. Ich kann nicht glauben das du.." nun unterbrach mich Y/N "Mach das nicht, Lauren." Y/N gab Ally den Blick damit sie uns alleine lässt aber bevor sie rausging sagte sie noch etwas das ich mir blöd vorkommen werde wenn ich weiß was wirklich hier lief. "Beruhig dich, ok Lauren" Sie wusste wie wütend ich war "sag mir sofort die Wahrheit, Y/N" ich schreite sie an während sie versuchte meine Hand zu nehmen. "Was ist daran lustig, Y/N?" Mir war es total ernst und sie fing an zu lachen, Ich drehte mich um und wollte das Haus verlassen doch sie hielt mich auf  "ok,ok,ok. Sorry" sagte sie "sei nicht sauer auf Ally. Ich hab sie gefragt ob sie mir helfen kann und das hat sie, ok? Nichts mehr" sagte sie "mit was helfen?" Schreite sie an "das, baby" Sie zeigte mit ihren Händen um uns herum, ich blieb verwirrt "Ich bin sehr dankbar das ihr mich aufgenommen habt aber ich kann das nicht länger annehmen, du kennst mich, du weißt das ich auf eigenen Füßen stehe also hab ich mein letztes Erspartes genommen und hierfür investiert" Ich fühle mich jetzt so dumm, das ich ihr das vorgeworfen haben, oh mein Gott und ally. "D..du hast was?" Um sicher zu gehen das ich sie richtig gehört habe "Ich hab das Haus gekauft für mich, uns. Ich hab dir doch gesagt das ich nicht gehe. Und das sollte eigentlich eine Überraschung sein aber jetzt" Ich fing an sie auf der Brust zu hauen und jammerte etwas vor mich hin mit Tränen in den Augen, nach einer Weile hielt sie meine Handgelenke fest "hör auf mich zu schlagen" sagte sie. "Ich habe alles ruiniert" Ich klatsche mir auf die Stirn "Deswegen schlägst du mich? Aber du weißt doch das ich nie im Leben sowas tun würde, zumindest nicht mit Absicht" "Ich fühle mich so dumm gerade" Sie nickte und küsste mich "komm ich zeig dir das Haus" wir besichtigten das Haus und sie sagte mir da ich die Künstlerin bin dürfte ich es einrichten so wie es mir gefiel "alles wieder inordnung?" Ally kam nochmal rein und ich umarmte sie und entschuldigte mich nochmal. Da Ally ihren Flieger kriegen musste blieb sie nicht lange.

"Was ist in diesem Zimmer?" Fragte ich "mmhhh" Sie suchte in ihre Hosentasche nach etwas und als sie es hatte, hielt sie es mir vor die Nase "öffne die Tür" Ich konnte nicht glauben was sie gemacht hat. In jeder Ecke des Zimmer waren Kerzen, rosenblüten auf dem Boden verstreut, Lichterketten die quer durch das Zimmer gingen und ein kühler mit einer Champagner Flasche und Früchte auf den Teller. "Happy Valentine's Day, Baby" Sie umarmte mich von hinten, ihre Hände auf meinen Hüften und hinterließ küsse auf meinem Nacken. „ich dachte du wärst nicht der romantische Typ" ich stütze mein Kopf auf ihre Schulter. "Ich möchte alles für dich sein" Ich drehte mich zu ihr und schaute sie eindringlich an, mit ihrem Daumen wischte sie mir die Träne weg. „happy Valentine's Day, mi amor, Ich liebe dich" Ich küsste sie und ich konnte ihr Lächeln während dem Kuss fühlen "Ich liebe dich, babe." Sie küsste mich und führte mich zu den Decken wo wir Platz nahmen.

Sie öffnete die Flasche und übergab mir das Glas  "auf uns" wir tranken und fütterten uns mit Erdbeeren. Ich kann nicht glauben das sich ein one Night stand in sowas schönes ausgeprägt hat, ich hab so viel Glück mit ihr, ich kann es immer wieder fühlen, die Gänsehaut die sie mir bereitet, das Zittern, die Schmetterlinge im Bauch. Ich bin glücklich mit ihr, Ich fühle mich sicher und beschützt, ich fühle einfach alles mit ihr. Ich will das diese Liebe niemals endet.

7.843,69 km distance between usGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt