Y/N POV
Fünf Monate sind nun vergangen und ich bin wieder in Miami, naja in Miami bin ich schon seit vier Monate aber ich habe ein 30 tägigen Entzug gemacht und heute komme ich raus.
Ich zündete mir eine Zigarette an und lächelte, nahm meine Tasche und ging die Treppen runter. „Na also du hast es geschafft" sagte kehlani „ja, richtig" ich zog an meiner Zigarette „wie war es?" Ich pustete den Rauch aus „ist ziemlich langweilig gewesen" sagte ich „irgendwie davon profitiert" Ich drehte mich und schaute auf das Gebäude „oh ja, einiges" sagte ich „zum Beispiel?" fragte sie „die meisten dort drinnen sind ziemlich am arsch und müssten aufhören zu saufen" Sie lachte auf „ist es wahr?" Sie schaute mich an „Ich hab reichlich viele Klischees kennenlernt: schritt für schritt voran kommen, alles geht wieder vorbei" sagte ich während ich an meine Zigarette zog „mach es nicht zu kompliziert" fügte sie hinzu „tu immer das richtige" „lass es los, überlass es Gott" Ich lächelte sie leicht an „tolle Sprüche bei den Meetings" sagte sie, Ich schaute wieder auf das Gebäude „was nicht bedeutet das sie nicht wahr sind" sie beugte sich zu mir „also, kann ich dich zu einem Treffen bringen?" sagte sie „du willst jetzt zu einem Treffen?" ich schaute auf das Gebäude „nein, ich sagte nur ich bring dich hin" sie lächelte und ich stieg ein.
Sie begleite mich zu einem Treffen und ich hörte mir all die anderen Leute an wie sie ihre Leben zerstörten und die Menschen darin.
Ich dachte über sie nach und war froh darüber das es nicht so weit gekommen ist, das ich sie komplett ruiniert hatte, das hätte ich nicht ausgehalten. Nach dem ging ich nach Hause und schaute mich um. Es waren so viele Erinnerungen von ihr hier, ihre ganzen Sachen waren noch hier was mich zu Lächeln brachte, da ich sie so wieder sehen würde.
Ich ging duschen und machte mich für die Arbeit fertig. Ich lief zur Arbeit und genoss noch etwas das schöne Wetter bevor es vorbei war, ich lief an den Café vorbei wo Lauren und ich uns immer einen Kaffee nahmen oder mal dort frühstückten. Ich hielt auf der anderen Straßen Seite an und schaute rüber. Ich sah sie, sie hat ein breites Lächeln im Gesicht, diese breite lächelten hab ich seit längerem nicht mehr gesehen, ich hab es vermisst, plötzlich legte jemand seine Hand auf ihre und mein Lächeln war weg. Ich schaute zu Boden und nickte. Sie hatte mir gesagt das sie nicht warten wird, damit muss ich jetzt klar kommen.
Ich lief weiter Richtung Arbeit, sogar hier habe ich Erinnerungen von Lauren, egal was oder wo ich bin, sie ist da. Ich betrat das Gebäude und ging in mein Büro. „Hi, Ms. Y/L/N, im Büro sind einige Anfragen Bzw antworten von den Künstler die sie bitte zurückrufen müssen" Ich bedankte mich bei meiner Empfangsdame und ging ins Büro und arbeitete sofort an dem charity Event. Ich bearbeitete alles was ich in den letzten Monaten verpasst hatte und dabei vergingen Stunden, ich merkte nicht einmal das es draußen schon dunkel war, ich nahm meine Jacke und meine Tasche und machte mich auf dem nach Hause weg.
Meine Füße brachten mich zu Lauren's Haus und ich klopfte an die Tür. „Mija" Clara nahm mich direkt in den Arm und führte mich ins Wohnzimmer „wie geht es dir?" ich zuckte mit den Schultern und schaute mich um „sie ist nicht da" sagte sie und ich nickte. Sie gab mir ein Glas Wasser „Ich hab alles gehört was passiert ist, Y/N" Sie legte ihre Hand auf meinen Knie „du lässt mich dennoch rein?" fragte ich, sie nickte „ich hab dich trotzdem lieb und du hattest deine Gründe aber bitte frag mich nicht dir zu helfen Lauren wieder in deine Arme zu legen" Ich lächelte und schüttelte meinen Kopf „nein, das muss ich alleine schaffen" Sie nickte „hast du ihr eigentlich den Brief gegeben?" fragte ich sie „ja aber ich glaub sie hat den noch nicht geöffnet" Ich nickte nur. Ich trank mein Wasser und stand auf „du gehst schon?" fragte Clara Ich nickte „mh, ja muss morgen früh wieder raus" Sie nickte und begleitete mich raus.
Zu Hause angekommen, kochte ich mir etwas zu essen, nach dem Essen ging ich duschen und dann machte ich den Hausputz, der auch lange nicht gemacht wurde. Plötzlich hörte ich die Türe und jemand kam rein.
Ich schaute sie an und sie mich. „Ehm, sorry. Ich wusste nicht das du.." sagte sie „nein, komm rein meine..Lauren" Ich korrigierte mich selber „ich wollte nur einige Sachen holen" Ich nickte und ließ sie durch, der Windstoß den sie verursachte brachte ihren Duft direkt in meine Nase, den ich sehr tief einatmete. „Wie geht es dir?" fragte sie mich „oh,ehm ganz gut soweit und dir?" beantwortete ich ihre Frage und kratzte meinen Nacken „freut mich" sagte sie und holte aus dem Schrank einige Klamotten „oh hey" sagte ich und Lauren drehte sich um, ich bemerkte nicht das ich ziemlich nah ran ging „entschuldige" sagte ich und ging wieder ein Schritt zurück „Danke, das du für die charity nicht abgesagt hast" Ich schaute sie an und sie lächelte „ja klar, es ist immer noch für eine gute Sache" Ich nickte.
„Kehlani hat mir erzählt das du im Entzug warst?" Ich nickte „ja, ehm. 30 Tage clean wuhu" Sie schaute mich ernsthaft an und ich räusperte mich „und du hast jemanden kennengelernt?" sagte ich und sie stand auf „Ich hab euch gesehen heute, im Café" Ich lächelte ziemlich unecht „ich hätte es dir gesagt, Y/N" Ich nickte „oh nein. Wir sind nicht mehr zusammen und du hattest es mir ja gesagt also" sagte ich „mach das nicht, Y/N" sagte sie und ich runzelte meine Stirn „was denn?" ich zuckte mit den Schultern „das hier" Ich schaute mich um „ich versuche nur eine normale Unterhaltung mit dir zu führen" und lächelte sie an „okay, wie du meinst" sie leckte sich über die Lippen und ich hielt mein Blick darauf „ist was?" fragte sie und ich schaute sie an „ohh ehm. Nein. Ich werd mal weiter machen" Sie nickte nur noch und packte die letzten Sachen ein „hier" Sie übergab mir die Schlüssel. Ich schaute sie an und sie mich. Es war ne komische Stimmung zwischen uns.
„Du kannst die behalten" sagte ich „für das Studio. Es gehört immer noch dir Lauren" ich merkte wie sie versuchte eine Ausrede zu finden doch ich ließ sie nicht „du kannst mir ja Bescheid geben wenn du das Studio brauchst und ich werde dann nicht nach Hause kommen, okay?" Wir lachten beide „bist du dir sicher?" fragte sie mich „bei dir immer" Ich schaute verwundert zu ihr „sorry es ist einfach rausgerutscht" Sie nickte und lächelte „ist okay. Und Danke" Ich nickte ihr zu und begleitete sie zur Tür.
Mein Herz rutschte total in die Hose, trotz den vier Monaten hab ich sie nicht vergessen können und ich denke das ich das auch nie werde. Sie war die jenige die es mir beigebracht hat und jetzt kann ich nicht ohne sie, doch ich versuche es, ich werde mein bestes geben um weiter zu machen und wenn die Zeit da ist, werden wir wieder zueinander finden. Hoffentlich.
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RomanceLießt es einfach dann wisst ihr worum es geht 🤓
