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Lauren POV

Seit Y/N wieder in Miami ist bin ich einfach sowas von durcheinander, ich weiß das wir uns getrennt haben und ich habe Schluss gemacht aber die Gefühle haben sich nach fast neun Monaten nicht geändert. Ich habe Monate lang geheult um uns, bis ich keine Tränen mehr übrig hatte. Der herzschmerz war zu groß den ich empfand und ich konnte, nein ich wollte niemanden mehr daran lassen.

Ich habe vor sechs Monaten Brad kennengelernt, er gab mir Zeit um zu heilen aber diese Wunde konnte man nicht mehr heilen, nicht wenn diese Person wieder dein Leben kreuzt und alles wieder aufleben lässt was man für diese Person gefühlt hat. Dazu zählt einfach, der Schmerz, die Glücksgefühle, Hoffnung, einfach alles, doch das kann ich nicht mehr fühlen, sie hat alles kaputt gemacht und vielleicht ist sie auch die einzige die das gebrochene wieder zusammensetzten kann.

Y/N und ich wir sind uns wieder näher gekommen, verdammt noch mal wir hatten schon wieder Sex. Es ist einfach passiert. Beim ersten Mal weil sie mir geholfen hat und wir in einem emotionalen Status waren aber die anderen Male sind einfach passiert. Ich weiß auch nicht wieso, mal war ich besoffen und habe sie angerufen, dann kletterte sie bei den anderen Male durch mein Fenster und wir redeten einfach und dann ist es passiert, wieder und wieder. Ich fühle mich schlecht und ich weiß das Y/N sich auch schlecht fühlt weil wir beide vergeben sind mit jeweils jemand anderen aber trotzdem schlafen wir noch miteinander. Ich muss jedoch gestehen, es fühlt sich gut an wieder so angefasst zu werden, so wie sie es tut, denn nur sie kann mich so beim sex so fühlen lassen. Ich muss versuchen ein klaren Kopf zu bewahren und ich muss mit Y/N darüber reden oder?

„Hi, Lauren" meine beste Freundin kam rein, sie hat mich, in der Zeit als ich mich von Y/N getrennt habe sehr unterstützt mit, allem einfach. „Du siehst komisch aus" sagte sie und ich runzelte meine Stirn „ich sehe aus wie immer, Alex" sagte ich „nein,nein. Irgendwas ist mit dir passiert" sagte sie kopfschüttelnd, ich zuckte einfach mit den Schulter „Aha, und seid wann trägst du eine Brille mit seh stärke auch noch?" sie zog die Brille an „wow, ich kann super sehen mit der Brille und ich erkenne das du lügst!" sagte sie und zog die Brille wieder aus „die ist von meiner mum" sagte ich, sie schüttelte ihren Kopf „weißt du, diese Brille kommt mir sehr bekannt vor" Sie tippte mit ihrem Finger auf ihren Mund „Y/N war hier?" Sie schaute mit offenem Mund, ich schüttelte einfach nur mit meinem Kopf „oh mein Gott, Jauregui. Du hast sie wieder ran gelassen" Sie zeigte mit ihrem Finger über meinen Körper „deswegen bist du in letzter Zeit so gut drauf wie lange nicht mehr aber was ist mit Brad?" fragte sie „ist er etwa nicht gut im Bett?" fragte sie darauf „nein. Ich mein, ich hab ihn noch nicht ran gelassen" Sie schaute geschockt zu mir „ich konnte es einfach nicht, ich weiß auch nicht wieso. Jedesmal wenn er mich anfasst oder etwas gesagt hat, hat..." Sie unterbrach mich „hast du an sie gedacht" kam sie zum Entschluss und ich nickte nur „sie kommt einfach nicht daraus" Ich tippte auf meinem Kopf und auf meinem Herzen. „Verstehe, aber wie denkst du das es dieses Mal ablaufen wird?" ich zuckte mit meinen Schulter „Ich weiß es doch auch nicht. Es ist einfach passiert und es hatte keine Bedeutung, okay?" Keifte ich sie an und sie hob ihre Hände „wissen es deine Eltern das du wieder mit ihr? Oh und da ihr ja wieder... kannst du sie fragen ob sie ein Kampf übernimmt?" ich schüttelte meinen Kopf „Kannst du sie nicht selbst fragen?" sagte ich „nein, du kennst sie, sie macht es nur wenn du damit einverstanden bist. Wie bei den letzten Male" sagte sie und ich nickte dazu. Es stimmt sie hat immer mich gefragt ob ich damit einverstanden wäre „Ich muss jetzt los und gib mir die Brille" ich schnappte mir die Brille und stieg in das Auto.

Ich überlegte ob ich anklopfen sollte, dann richtete ich nochmal meine Klamotten und öffnete die Türe „Hi, Y/N...." Ich schloss sofort die Türe und kneifte meine Augen zu. Verdammt. Ich erwischte sie in einer makeout-Session mit ihrer neuen Freundin. Y/N öffnete die Türe und bat mich rein „Ehm, tut mir leid" entschuldigte ich mich „nein, alles gut Lauren, setz dich" sagte Y/N freundlich, die Freundin hingegen starrte mich nur unhöflich an „das ist Alice und Alice das ist Lauren" Sie stellte uns vor. Es war eine unangenehme Stille im Büro bis Y/N sich entschied die Stille zu brechen „ist alles in Ordnung mit dir Lauren?" fragte sie, ich habe es immer geliebt wie fürsorglich sie gegenüber mir war „ja, ich ehhm" ich konnte ihr ihre Brille jetzt nicht geben „also so still bist du nicht ein deinen Interviews?" schnaubte mich Alice an und Y/N schaute sie etwas entsetzt an „Alice!" sagte sie mit einer kräftigen Stimme, sie ging rüber zu Y/N und legte einen Arm um ihre Schulter „also ich bin gekommen um" Ich schaute zu Y/N rüber die dreckig grinste „ehm, wie wäre es mit einem Date?" sagte ich „du und ich oder du und meine Freundin?" sagte Alice arrogant, Y/N verdrehte ihre Augen, was mich Lächeln ließ „ok" antwortete plötzlich meine ex „ein Doppeldate also" Ich nickte und stand auf, Y/N begleitete mich zur Tür „hey, tut mir leid wegen" Sie zeigte auf das Büro „nein, alles ist gut. Ich bin eigentlich gekommen um dir deine Brille zu geben" Ich übergab sie ihr, sie bedankte sich und ich ging wieder los. Ich stieg ins Auto ein und ließ ein Schrei los. Einfach so weil ich wütend war und vielleicht sogar weil ich eifersüchtig bin.

Y/N POV

„Musstest du so eine bitch gerade sein?" fragte ich Alice „wie bitte? Sie ist doch einfach in DEIN Büro reingeplatzt und du hast nichts dagegen getan" Ich schaute sie verblüfft an „was hätte ich denn tun sollen deiner Meinung nach? Abgesehen davon wollte sie uns einladen" sagte ich schnippisch „mich schreist du jedesmal an wenn ich unaufgefordert rein komme und sie lässt du?" sagte sie und ich schaute zu Boden. Sie hat ja recht, ich bin etwas unfair gegenüber sie aber sie ist nicht Lauren, verdammt. „ist aber kein Grund so zu reagieren okay? Sie hat dir nichts getan" sagte ich mit zusammen gebissenen Zähne und öffnete die Türe „dein Ernst jetzt?" Ich nickte und schloss die Türe hinter ihr zu und atmete tief aus. Ich wusste worauf ich mich einlasse mit Alice, sie ist einfach eine arrogante zicke und ich weiß nicht einmal wieso ich mit ihr zusammen bin. Ich stehe ja so garnicht auf solche Menschen.

Am Abend ging ich nach Hause und versuchte einen klaren Kopf zu bewahren.
Ich betrat das Zimmer und zog mir ne gemütlich Jogginghose an.
Es klopfte an der Tür also ging ich hin um sie zu Öffnern „wieso klopfst du? Du hast doch ein Schlüssel" sagte ich, sie zuckte nur mit den Schultern und ging ins Schlafzimmer wo sie sich auszog. „Was machst du, Lauren?" Sie drückte mich näher an sie und verband unsere Lippen, ich machte anfangs mit doch dann hört ich auf, sie schaute mich nur fragend an „du solltest jetzt gehen, Lauren" kam es aus mir raus, ein Satz den ich nie ernst mit ihr meinen würden aber dieses Mal. Dieses Mal ja.

Ich wiederholte es und schaute mit gesenktem Kopf zu Boden und sie versuchte mit den Tränen zu kämpfen „schau mich an" sagte sie, sie legte sofort ihre Hand auf meine Wange „Ich hab gesagt du sollst mich angucken" sagte sie ernsthaft und benutzte etwas mehr Kraft damit ich sie anschaue „mir geht es nicht gut" sagte ich und schaute sie immer noch nicht an „warum schaust du weg?" fragte sie „weil ich mich schlecht fühle" Ich schaute sie an „du fühlst dich unwohl? Du hast es bereut" fragte sie und mir kamen die Tränen „sehr" Sagte ich flüsternd „sehr sogar" Sie schaute mich verletzt an „Ich hab kein Recht dich zu berühren. Mit dir zu sein" Ich machte eine Pause „ich will nicht in einer Beziehung sein die eine Sünde ist" Ich schaute sie an „eine Sünde?" sie sah geschockt aus, nahm ihre Sachen und wollte gehen „du läufst von der Wahrheit weg" ich hielt sie am Handgelenk fest „aber wir können nicht entfliehen" wir schauten uns wieder an „du bist von jemanden die Frau und das kann ich nicht ertragen" man hörte die Verletzlichkeit in meiner Stimme „Ich will nicht das ich diese Beziehung wie eine verbotene liebe liebe, auch leben werd ich es nicht, noch lass ich es zu das du sie lebst." sagte ich „wir verdienen das nicht. Ich will nicht in deinem Herzen als Verbrecherin sein." sagte ich „ist es ein Verbrechen einander zu lieben?" fragte sie „ja" wir schauten uns an „es ist ein Verbrechen dich anzusehen. Es ist ein Verbrechen dich zu berühren. Neben dir zu sein. Was wir getan haben war ein Verbrechen" Sie schüttelte ihren Kopf „für wen?" sagte sie „für mich" Ich zeigte auf mich „für uns. Ich sage dir das du mein Schicksal bist, aber es liegt an uns das wir rein bleiben" sagte ich „was soll ich tun, Y/N? Sag du es mir was soll ich tun?" fragte sie mich „das nötige" sagte ich und schaute weg „geh" ich stützte mich am Regal und ließ meine Tränen freien Lauf.

7.843,69 km distance between usGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt