Wir waren uns mittlerweile so nah, dass keiner mehr zwischen uns gepasst hätte.
Am Rande meiner Aufmerksamkeit hörte ich jemanden die Treppen runterlaufen und überrascht aufschreien. „Was zum..."
„Du kannst mir glauben, Evans, ich habe absolut keinen Schimmer, was wir uns gerade ansehen."
„Bitte.", flehte ich und legte meine Hände um seinen Nacken, um ihn zu mir nach unten zu ziehen.
James schien die Einladung zu verstehen, denn er überbückte die letzten Zentimeter und küsste mich endlich!
Seine Lippen waren genauso weich, wie sie aussahen.
„Was?", hörte ich jemanden anderen rufen. Ich schaute nicht hin, aber erkannte die Stimme von Remus. „Was ist denn hier los?!"
„Das fragen wie uns auch, Moony.", hörte ich Sirius sagen. „Das fragen wir uns auch."
„Warum schreit ihr denn alle so? Ich wollte doch noch...", vernahm ich Marlenes Stimme, die plötzlich stoppte.
„Bevor du fragst, wir haben nicht den blassesten Schimmer."
Ich achtete nicht auf ihre Worte, sondern vergrub meine Hände in James Haaren. Er zog mich noch enger an sich.
Viel zu schnell lösten sich unsere Lippen wieder.
„Ey, lass mich los!", schrie James.
Sirius hatte ihn gepackt und von mir weggezogen.
„Kannst du mir mal bitte erklären, was gerade in euch gefahren ist?"
„Ich liebe sie!", rief er und kam wieder zu mir. Schnell legte er seine Arme um mich.
Mit einem breiten Lächeln schaute ich ihm in die Augen. „Und ich liebe ihn."
„Seit wann das denn?", fragte Remus, aber weder James noch ich antworteten ihm, denn wir versanken erneut in einem Kuss.
„Das kann man sich doch nicht mit ansehen!", stieß Marlene aus.
Es kamen immer mehr Stimmen dazu, aber es war uns egal. Wir waren zusammen und das war das einzige, was zählte.
„Hast du Hunger, Schatz?", wollte James wissen.
„Ja.", antwortete ich und drückte ihm noch einen Kuss auf die Lippen. „Lass uns gehen!"
Arm in Arm liefen wir in die große Halle.
Sirius und Lily folgten uns und schienen sich darüber auszutauschen, was passiert war. Wieso verstanden sie denn nicht, dass James und ich uns einfach liebten und jede Sekunde unseres Lebens zusammen sein wollten?
In der großen Halle zog mich James auf seinen Schoß. „Worauf hast du Lust?"
„Ganz gleich.", erwiderte ich. „Überrasch mich."
„Dann schließ die Augen.", forderte er mich auf.
Mit einem breiten Lächeln schloss ich die Augen. Als ich etwas an meinen Lippen spürte, öffnete ich den Mund. „Traube.", stellte ich fest und James küsste mich. „Ja, richtig!"
„Boah!", stieß Lily aus. „Das kann man sich ja echt nicht mit ansehen!"
„Das ist wirklich abartig.", stimmte Sirius ihr zu.
Ich schaute zu ihnen, kuschelte mich dabei aber noch näher an James. „Wenn ihr es so schlimm findet zu sehen, dass wir glücklich sind, dann geht doch einfach!"
„Könnt ihr nicht einfach erklären, was in euch gefahren ist?", fragte Sirius.
„Was soll denn in uns gefahren sein?", fragte ich. „Wir lieben uns ganz einfach."
„Seit wann denn?", fragte er. „Gestern war doch noch alles normal! Ihr wart Freunde!"
„Aus Freundschaft wurde eben mehr.", bemerkte James und drückte mir einen Kuss auf die Lippen. „Kannst du das denn nicht verstehen, Tatze? Lina ist eine Traumfrau, das hast du selbst mal gesagt!"
„Ja und du meintest, dass nur Lily deine Traumfrau sei!"
„Hast du?", fragte ich und sah James an.
Er strich mir über die Wange. „Lina, glaub mir, ich liebe dich! Nur dich!"
„Okay, ich kann mir das echt nicht mit ansehen! Ich verschwinde von hier!", rief Lily und sprang auf.
James zuckte mit den Schultern. „Okay."
Ich nahm James Gesicht in meine Hände.
„Wann ist das denn passiert?", wollte Sirius wissen und starrte uns mit großen Augen an.
„Es hat viel zu lange gedauert, bis ich erkannte, wie toll James ist.", meinte ich. „Jetzt will ich jede Sekunde mit ihm genießen!"
„Ganz genau.", stimmte mir James zu.
„Ja, aber-"
James unterbrach ihn: „Hör doch mal auf, Tatze! Freu dich einfach für mich!"
„Würde ich ja!", erwiderte er. „Wenn ich es verstehen würde!"
„Was verstehst du denn daran nicht?", fragte James. „Ich liebe sie! Wie könnte ich sie nicht lieben! Sie ist der tollste Mensch der Welt!"
„Du liebst Lily!"
„Ich liebe Lina! Das mit Lily ist Vergangenheit!"
„Das glaube ich dir aber nicht!", knurrte Sirius. „Gestern hast du uns noch die Ohren vollgeheult, weil Lily dich nicht mag und jetzt sagst du, dass du sie gar nicht liebst?"
„Hör nicht auf ihn, Schatz.", flüsterte mir James zu. „Glaube mir: ich liebe nur dich."
„Ich weiß, Liebling. Ich liebe dich auch."
Eigentlich soll man sich ja nicht erpressen lassen, aber als ich das Kapitel hochgeladen hatte, war mir schon klar, dass ihr mich nicht damit durchkommen lasst 😂
Aber ich hatte euch ja schon gesagt, dass dieses Kapitel das nicht besser machen wird 😂
(noch ein Kapitel kommt heute aber ganz sicher nicht, ihr braucht es gar nicht erst zu versuchen)
An dieser Stelle noch einmal vielen lieben Dank für all eure Kommentare! 😍 😍
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Eisphönix (Harry Potter - Rumtreiber - FF)
Fiksi PenggemarEin Mädchen, in dem viele Geheimnisse schlummern. Ein Mädchen, das sich vor der Welt versteckt. Ein Mädchen, das grauenhafte Dinge erlebt hat. Ein Mädchen, in dem die Macht steckt die Welt in Schutt und Asche zu verwandeln. Ein Mädchen, das Angst...
