Harry POV.
Die Fahrt verläuft schweigend, leise Musik dringt aus den Boxen. Immer mal wieder werfe ich einen Blick auf den Jungen nehmen mir. Meine Gedanken schweifen zu unserem Gespräch, es verlief ganz anders als geplant aber ich will mich nicht beschweren. Ich habe Louis zurück und die Vorstellung mit ihm zuschlafen macht mich jetzt schon hart. Fuck, jetzt sitze ich hier im Auto, hab ne fette Beule und kann nichts dagegen tun. Zum Glück sind wir bald da.
Ich lenke den Wagen auf die Einfahrt meines großen Hauses. Als ich zu Lou blicke, sehe ich das dieser eingeschlafen ist. Eine Haarsträhne ist ihm über die Augen gerutscht. Sanft streiche ich sie zurück, seine Haare sind weich und ich kann nichts dagegen tun, dass meine Hand ein weiteres Mal durch seine Haare streicht. Ich entferne sie aus seinen Haaren und streiche stattdessen über seine Wange. Meine Finger fahren die Konturen seiner Lippen nach. Als mir irgendwann klar wird was ich hier tue ziehe ich meine Hand schnell wieder zurück. Reiß dich zusammen, sage ich mir selbst. Ich bin doch sonst nicht so gefühlvoll. Ich bin dominat, nur merkt man davon gerade gar nichts. Ich seufze einmal auf, dann steige ich aus dem Auto. Ich umrunde es und öffne die Beifahrertür. Vorsichtig beuge ich mich über ihn und entferne den Gurt, dann hebe ich ihn im Brautstyle hoch. Seinen Kopf bette ich an meiner Schulter, da er sonst ungesund nach hinten runter hängen würde. Außerdem ist das Gefühl ihn so nah bei mir zu haben, ein sehr schönes und ich muss unwillkürlich lächeln. Auf dem Weg in mein Schlafgemach begegne ich Niall und Liam. "Du solltest mit ihm sprechen und ihn nicht K. O machen und entführen", sagt Niall so laut, dass ich Sorge habe, Louis könnte wach werden. " Psst", fahre ich ihn flüsternd an. "Er schläft und ich habe ihn ganz sicher nicht entführt, er ist freiwillig hier". Liam schnaubt.
Ich ignoriere ihn und wende mich stattdessen an Niall. " Bleibt ihr über Nacht? Dann können wir morgen alle gemeinsam frühstücken". "Ja sehr gerne", nimmt Niall mein Angebot an. " Liam kann bei dir mit im Gästezimmer schlafen, dass dürfte euch ja nicht störe, richtig ", frage ich. Liam bekommt augenblicklich rote Wangen und Niall grinst nur dreckig. Da mir das als Antwort genügt, gehe ich weiter, denn auch wenn Lou echt dünn ist, auf die Dauer wird auch er ziemlich schwer.
Nach wenigen Schritten drehe ich mich allerdings doch noch einmal um. Mein Blick liegt auf Liam und aus zusammen gekniffenden Augen sehe ich ihn an. " Ich warne dich Payne mach dich noch einmal an mein Baby ran und du bist Tod und da wird dir auch Niall nicht helfen können". Dann drehe ich mich wieder um und gehe weiter.
Ich beschließe, dass Lou bei mir mit im Bett schläft, ich weiß nicht warum, aber ich will es so. Bemüht darum ihn nicht auf zu wecken, lege ich ihn auf meinem Bett ab. Prüfend schaue ich ihn an, aber er scheint noch immer zu schlafen. Da er so unmöglich schlafen kann, mache ich mich daran ihm seine Schuhe und Socken auszuziehen. Seine Hose folgt und kurz darauf auch die Jacke. Zu gerne würde ich ihn auch seines T Shirts entledigen, aber ich weiß, dass ihm das ganz und gar nicht gefallen würde, deshalb lasse ich es sein. Warum mich seine Meinung plötzlich interessiert verstehe ich nicht. Ich gehe ins Bad, mache ich fertig und legte mich nur in Boxershorts neben Lou aufs Bett. Gerade will ich meine Augen schließen, da fällt mir ein Fleck ins Auge. Es sieht verdächtig nach Sperma aus. "NIALL HORAN DU VERDAMMTES SCHWEIN" brüllle ich und vergesse dabei den schlafenden Jungen neben mir.
Louis Pov.
Durch ein lautes Brüllen direkt neben mir schrecke ich hoch. Ich muss ein paar mal blinzeln, bis ich verstehe wo ich bin. Harry sitzt neben mir, mit nichts weiter an als seinen Boxern. Ich schlucke, muss mich zwingen den Blick von seinem perfekten Hintern zu nehmen, der in diesen Boxern mehr als nur betont wird. In diesem Moment bin ich froh, dass er mit dem Rücken zu mir steht, denn so bemerkt er 1. mein auffälliges Starren nicht und 2. denke ich, dass ich augenblicklich hart werden würde, wenn ich ihn von vorne sehen würde. Da mein Glück mal wieder gegen mich ist, dreht Harry sich zu mir um, zu langsam nehme ich den Blick von seiner Kehrseite und werde augenblicklich rot unter seinem wissenden Blick. Dann plötzlich scheint ihm der Grund seines rumgeschreies wieder einzufallen, denn ein wütender Ausdruck kehrt auf sein Gesicht zurück und ich senke augenblicklich den Kopf.
"NIALL HORAN was fällt dir ein dich von Liam auf MEINEM Bett vögeln zu lassen", er stürmt aus dem Zimmer und ich will mir gar nicht vorstellen was Niall sich jetzt anhören muss. Ich setze mich auf dem Bett auf, dann sehe ich den Fleck auf. Ich beschließe mich nützlich zu machen während Harry noch nicht da ist, dafür bin ich schließlich hier.
Schnell ziehe ich das Bett ab und lege die Wäsche auf einen Haufen, neben die Tür, da ich nicht weiß wo der Wäschekorb ist. Dann gehe ich auf einen der Schränke zu und hoffe das ich dort neue Bettwäsche vorfinde. Doch was ich sehe verschlägt mir erstmal die Sprache. Die Tür die ich für eine Schranktür gehalten habe, offenbart einen verstecken Raum. In diesem steht ein großes Bett mit Pfosten an allen vier Ecken. Außerdem kann ich Seile an der Decke ausmachen und viele Schränke die an den Wänden hängen. Durch die Glastüren kann ich einige Dinge sehen, auch wenn ich bei 95 Prozent keine Ahnung habe, was das sein soll. Was ich allerdings erkennen kann sind Handschellen und Peitschen und Dinge die Ähnlichkeit mit Dildos haben. Ich bin wie erstarrt, mein Blick huscht unruhig durch den Raum und meine Gefühle fahren Achterbahn. Keine Ahnung was ich von diesem Raum halten soll. Ein ungutes Gefühl beschleicht mich und langsam drehe ich mich um. Meine Muskeln spannen sich alle an, als mein Blick auf die Person fällt, die nur einen Meter hinter mir steht. Harry.
Fuck ich bin sowas von geliefert, denke ich mir und mein Herz fängt an wie wild in meiner Brust zu schlagen. Meine Hände werden feucht, während ich ihn einfach nur erschrocken anstarre.
Doch komsicher Weise, starrt er genauso erschrocken zurück, nach ein paar Sekunden, verändert sich der Ausdruck auf seinem Gesicht wieder und wird zu dem Harry wie ich ihn kenne.
"Ah Louis, du hast mein kleines Spielzimmer als schon entdeckt", sagt er und der Blick mit dem er mich anschaut ist so dominat, dass ich den Kopf senke. Warum machen ich das immer? Seit wann bin ich so unterwürfig? Und shit.. Seit wann gefällt mir das?
" Ich hab dich was gefragt, meinst du nicht du solltest antworten, nachdem du schon ungefragt diesem Raum beteten hast"?
"Es -es tut mir leid. I-ich wollte nur ehm die Be- die Bettbezüge suchen um das Bett neu zu beziehen", bringe ich leise über die Lippen. Meinen Kopf halte ich dabei gesenkt, den Blick starr auf meine nackten Fußspitzen gerichtet. Auf einmal spüre ich seine Präsenz ganz nah vor mir. Seine Finger umschließen mein Kinn und drücken es sanft aber bestimmt hoch.
"Ich glaube du hast eine Strafe verdient Babyboy, meinst du nicht auch", haucht er mir ins Ohr. Augenblicklich bekomme ich eine Gänsehaut, dort wo sein heißer Atem meine nackte Haut gestreift hat.
" Ja", antworte ich ihm leise und ein wenig ängstlich. "Good boy". "Da es das erste Mal ist, werde ich sanfter sein, aber gewöhn dich nicht daran".
Er entfernt sich wieder von mir. Als ich ihn ansehe, ist nichts mehr von dem freundlichen Harry da. Seine Gesicht ist kalt und dominat. " Stell dich vor das Bett, nackt, Kopf gesenkt. Kurzzeitig entgleisen mir meine Gesichtszüge, aber aus Angst vor dem was passiert wenn ich mich verweigere, mache ich das was er verlangt.
Mal kurz eine kurze Frage an euch. Wie findet ihr die Geschichte bis jetzt so? Wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, dann gerne immer her damit. :)
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Mehr als nur ein Diener
FanfictionStellt euch vor es gibt ein System. Ein System in dem Menschen Aufgaben erfüllen müssen um zu überleben. Doch was passiert wenn es eine Aufgabe gibt, die das Leben zweier völlig verschiedener Menschen auf den Kopf stellt? Wird Louis sein eigenes Glü...
