Louis POV.
Keine Ahnung wann ich das letzte Mal so glücklich war. Gerade schlendere ich Hand in Hand mit Harry durch den großen Garten. Wir müssen aussehen als wären wir auf Drogen, so breit ist unser beider Lächeln. Vielleicht stimmt es, vielleicht ist Harry meine Droge. Doch wie auch nicht? Er ist der Mann den ich begehre, er ist liebevoll und wunderschön, er macht mich zu dem glücklichsten Menschen auf der ganzen Welt und brauch mich dafür nur einmal an zulächeln.
Noch immer habe ich die Worte im Ohr, die er mir seit 4 Tagen nach jedem Essen sagt. Ich bin stolz auf dich Lou. Ich glaube er weiß nicht, wie sehr er mir hilft, indem er mir das sagt.
Abgesehen davon, dass Harry auf mich stolz ist, weil ich es endlich wieder schaffe zu essen, macht mich auch der Kauf unseres neuen Hauses unfassbar glücklich.
Es ist perfekt und ich bin meinem Freund unfassbar dankbar, dass er es gekauft hat. Unser Zuhause. Kaum zu glauben, dass wir beide bald umziehen, zusammen ziehen.
Die letzten Tage waren Stress pur, Kiste um Kiste habe ich gepackt und jedes Mal haben wir vorher genau geschaut, was Harry wirklich behalten will und was wir nicht brauchen. Es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Ich habe das Gefühl, ihn jetzt wirklich zu kennen. Wir haben geredet, ja eigentlich war es das was wir die letzten Tage gemacht haben, als wir gepackt haben. Über unsere Kindheit, Träume, Ängste, Familie, Zukunft, Hobbys und so vieles mehr, dass ich nun einen ganzen Roman über meinen gelockten Freund schreiben könnte. Vermutlich sogar zwei.
Ich liebe ihn. Immer wieder gibt es Momente in denen mir genau das klar wird und jedes Mal renne ich dann zu Harry, küsse ihn und sage ihm, dass ich ihn liebe. Vielleicht ist es kitschig oder sogar kindisch, aber ich brauche das und für mich gibt es kein schönere Gefühl, als das welches mich durchströmt, wenn sich unsere Lippen vereinen und er mir zwischen den Küssen eine Liebeserklärung zu haucht. Niall, Zayn und Liam sind abgereist, warum sie das so kurz vor dem Umzug tun weiß ich nicht, aber so habe ich viel Zeit für Harry. Wobei ich zugeben muss, Liam etwas zu vermissen. Er war in der vergangenen Zeit mein einziger Freund und ich hoffe sehr, dass Ashton und ich wieder enge Freunde werden, wenn ich näher an meinem Heimatdorf wohne. Ich habe ihn viel zu sehr vernachlässigt in letzter Zeit..
"Mr Styles", schallt es durch den Garten. Es ist Paul, Harry's Buttler, dem ich schon einiges zu verdanken habe.
"Sie haben Besuch", teilt er uns mit, als wir bei ihm angekommen sind. Ich merke wie Harry sich verspannt, kann mir aber keinen Reim darauf machen. Zärtlich streiche ich über seinen Handrücken und lächle ihn aufmunternd an. Es wirkt. Seine Schultern senken sich wieder und er drückt mir einen kurzen Kuss auf die Lippen, ehe er zur Tür eilt und diese schwungvoll öffnet.
Vor ihr, steht mein größter Alptraum. Der Mann, den ich am meisten verabscheue. Der Mann der es schaffen könnte, einen Keil zwischen mich und Harry zu treiben. Vielleicht sogar der Mann, dem ich mein Koma verdanke.
Harry's Vater hat sich kaum verändert, in den paar Monaten, seine Lippen bilden einen Strich als er mich sieht und seine Augen sind kalt und blitzen gefährlich.
"Harry, Sohn. Was macht dieser schwule Nichtsnutz denn noch hier. Hab ich dir nicht gesagt, dass du dir lieber ein Weib holen solltest. Die kannst du immerhin ordentlich durchficken".
Eine Gänsehaut breitet sich bei seinen Worten auf meinen Armen aus und verängstigt vor Harry's Reaktion blicke ich zu ihm.
Ich sehe ihn schwer schlucken. Dann wandert sein Blick zu mir. Ihm entgeht meine Gefühlslage nicht, wie auch? Er kann mich lesen wie ein offenes Buch.
"Hallo Vater. Wie gut, dass du Louis direkt an sprichst. Ich muss nämlich unbedingt noch etwas klar stellen, was beim letzten Mal ausgeblieben ist."
Er kommt zu mir rüber gelaufen und legt einen Arm um mich.
"Lou ist mein Freund. Fester Freund und er ist das Beste was mir je passieren konnte. Ich will nie wieder und wenn ich sage nie, dann meine ich das, etwas abwertendes über ihn hören. Er ist mein Sonnenschein und wundervoll so wie er ist. Ich habe ihn nicht verdient und das liegt an dir. Nur wegen dir bin ich so ein schrecklicher Mensch geworden. Doch so bin ich nicht mehr und so will ich nie wieder sein.
Ich habe keine Lust, das jetzt mit dir zu diskutieren, denn es gibt nichts, worüber wir diskutieren können. Entweder du akzeptierst mich und Louis oder du lässt es bleiben, dann will ich dich aber auch nie wieder sehen. Denn das brauche ich nicht, dass brauchen wir nicht",endet Harry seine Ansprache und ich glaube, ich war noch nie in meinem Leben so unfassbar stolz auf ihn, wie in diesem Moment.
"Bah, dass ist ja wirklich wiederlich. Ihr seid wiederlich, alle beiden. Harold, wie kannst du dein Leben nur wegen so einem Taugenichts wegwerfen. Der will dich nur dein Geld. Aber was solls, du bist genauso dämlich wie deine Mutter es war. Du wirst mich nie wieder sehen, denn mit so einem missratenen Sohn, will ich nichts zu tun haben... "
"Genug", dröhnt Harry's Stimme durch den Flur und hallt an den leeren Wänden wieder. "Paul, schmeiß diesen Mann raus und zwar sofort".
Damit nimmt der grünäugige meine Hand und macht auf dem Absatz kehrt. Zurück lässt er einen verdutzten Mann, den er einst seinen Vater genannt hat.
Ich weiß, dass Harry von den Worten seines Vaters verletzt ist und auch weiß ich, dass er es zu überspielen versucht.
In seinem Zimmer lässt er sich auf das große Bett fallen. Ich lege mich auf ihn. Verwirrt schaut er mich an. "Ich liebe dich Harry. Und ich bin so verdammt stolz auf dich. Das was dein Vater da gesagt hat, ist falsch. Du bist stark und wunderbar und wenn du mir nicht glaubst, dann kann ich dir so lange Gründe aufzählen, warum ich mich in dich verliebt habe, bis zu es auch siehst".
Dann küssen wir uns. Es kein hektischer Kuss, er ist voller Liebe und doch voller Schmerz. Doch das ist okay, es ist mehr als okay.
Immer leidenschaftlicher küsse ich ihn, er springt darauf an. Meine Hand gleitet unter sein T-Shirt, doch als ich probiere es ihm über den Kopf zu ziehen, stoppt er mich.
"Louis", mehr sagt er nicht.
"Willst du nicht mit mir schlafen?", ich kann nicht verhindern, dass ich verletzt klinge. Wie auch wenn der eigene Freund nicht mit einem schlafen will, obwohl Sex sonst oberste Priorität war.
"Baby, denk doch sowas nicht. Natürlich will ich mit dir schlafen, aber ich will es machen wenn wir beide entspannt sind. Wenn alles geklärt ist und nicht zwischen Tür und Angel. In unseren neuen Zuhause, werden wir uns gemeinsam einen Playroom einrichten, okay? Also nur wenn du das willst. Mit all den Dingen, die du ausprobieren möchtest. Ich will dass dieser Raum ein schöner Ort für dich ist. Keine Bestrafungen, nur Belohnung und gute Gefühle. Okay?"
Ein seufzen entflieht meinen Lippen. "Okay. Haben wir nur keinen Sex oder gilt das für alle Aktivitäten, die über das Küssen hinaus gehen", frage ich und hoffe nicht zu horny rüber zukommen, obwohl ich in diesem Moment genau das bin.
Er lacht, dann breitet sich ein breites Grinsen auf seinem Gesicht aus. "Was hast du dir denn vorgestellt, Baby?"
Was er kann, kann ich schon lange!
"Mhh, ich hab an deine Lippen gedacht, um meinem Penis. Deine Zunge umspielt meine Spitze, macht mich verrückt. Ich würde erst kommen, wenn du es mir erlaubst und dabei so laut deinen Namen stöhnen, dass wir froh sein können, keine Nachbarn zu haben".
"Oh Gott, Lou! Seit wann sprichst du so? Hör bitte nie mehr damit auf. Ich liebe es wenn du so sprichst. Ich liebe dich und da du so lieb gefragt hast, bekommst du auch einen Blowjob von mir".
Ich schmunzel, dann drücke ich Harry meine Lippen auf und gebe mich ihm völlig hin.
Hallöchen ihr lieben.
Nach diesem Kapitel folgen Planmäßig nur noch 2 weitere.
Ich hab überlegt eine Fortsetzung zu schreiben, bin mir aber noch nicht sicher. Was haltet ihr davon?
Die würde dann aber nicht sofort kommen, denn ich habe mir fest vorgenommen, dass das nächste Buch welches ich schreiben werde, regelmäßig geupdatet wird und das geht nur, wenn ich ordentlich was vorgeschrieben habe.
Im Zuge dessen, will ich mich direkt mal bei euch entschuldigen, dass dieses Buch so verdammt unregelmäßig geupdatet wurde, danke trotzdem an alle die es lesen.
Habt einen schönen Abend und fühlt euch umarmt:)
DU LIEST GERADE
Mehr als nur ein Diener
FanfictionStellt euch vor es gibt ein System. Ein System in dem Menschen Aufgaben erfüllen müssen um zu überleben. Doch was passiert wenn es eine Aufgabe gibt, die das Leben zweier völlig verschiedener Menschen auf den Kopf stellt? Wird Louis sein eigenes Glü...
