Niall POV.
Trigger Warnung: Es wird Vergewaltigung thematisiert!
Grinsend drehe ich mich auf den Rücken, als die Tür ins Schloss gefallen ist. Ich bin ziemlich stolz auf mich, dass mir so ein guter Deal eingefallen ist. Ich habe kein Interesse an Zayns Arsch, ich liebe es Bottom zu sein und das wollte ich eigentlich auch erstmal nicht ändern, aber das muss Zayn ja nicht wissen. Mir geht es darum, dass er sich für mich entscheidet, auch wenn dafür etwas machen muss, was ihm Angst bereitet oder was er auf jeden Fall nicht will.
Liam habe ich bereits verziehn, ja okay Zayn eigentlich auch, obwohl es noch immer weh tut was er gesagt hat. Zufrieden mit mir lege ich mich gemütlich hin. Meine Gedanken schweifen zu Harry, er ist total panisch aufgesprungen, weil er meinte Louis' Stimme gehört zu haben. Ich hoffe er ist nicht zu enttäuscht, wenn er sich wieder geiirt hat. Ich weiß, dass es jetzt das beste ist, ihn mit Louis allein zu lassen und ihn erst morgen darauf anzusprechen. Nachdem ich eine gemütliche Position gefunden habe, schlafe ich ein.
"Liam ich hab Angst", höre ich Zayn wimmern. Noch nie, aber noch nie, habe ich den Schwarzhaarigen wimmern hören. "Zayn, du tust es für Niall, oder machst du jetzt einen Rückzieher", flüstert Liam zurück. "Natürlich nicht, würde ich nie", macht der halb Pakistani jetzt einen auf stark. Fest presse ich meine Lippen aufeinander, um zu verhindern, laut los zulachen.
Kurz darauf spüre ich eine warme Hand, die vorsichtig über meine Schulter streichelt. "Niall, babe. Wach auf", flüstert Liam mit ruhiger Stimme. Langsam öffne ich meine Augen und strecke mich ausgiebig, damit es so aussieht als wäre ich wirklich gerade erst erwacht. "Liam, was machst du hier", schmatze ich und will mir am liebsten selbst für diese bühnenreife Darbietung auf die Schulter klopfen.
"Zayn und ich sind wegen gestern Nacht hier", erklärt er mir den Grund für die frühe Störung, obwohl ich diesen ja bereits kannte. Jetzt tritt auch Zayn näher auf mich zu. "Ich machs, aber bitte sei vorsichtig", sagt er leicht verzweifelt. Ich nicke und bitte ihn zu mir auf das Bett. Er legt sich auf den Rücken und schließt die Augen. Ich kann sehen, dass er das nur tut, um sich zu beruhigen. Ich höre wie unregelmäßig sein Atem geht und wie er probiert diesen zu kontrollieren. Ich weiß selber das es nur fair wäre, wenn ich das Ganze jetzt auflösen würde, aber irgendwas reizt mich daran ihn so zu sehen. Ich will nicht das er leidet, oh Gott auf keinen Fall, aber ein bisschen ängstlich darf er schon mal sein.
Ich ziehe seine Boxershorts runter und werfe sie neben das Bett. Während ich Zayn beobachte, hat dieser die Augen noch immer krampfhaft zusammen gekniffen. Liam steht neben dem Bett, er scheint nicht zu wissen, was er tun soll.
Ich spreize die Beine von meinem Daddy und setze mich dazwischen. Sanft lege ich meine Hand auf seinen Oberschenkel, streichel diesen auf und ab und nähere mich immer weiter Zayn's Hintern. Meine Augen sind stehst auf ihn gerichtet, damit ich mitbekomme wenn es wirklich zu viel wird und damit ich dann aufhören kann. Seine Arme ziert eine Gänsehaut und ich bin mir sicher, dass es keine der angenehmen Sorte ist. Ganz langsam führe ich einen meiner Finger zu seinem Loch, sofort spannt sich der Körper unter mir an, verkrampft sich gerade zu. Kalter Schweiß steht ihm auf der Stirn und sein Körper fängt an zu zittern. Ich weiß, dass er es zurück hält, dass er sich probiert zu kontrollieren.
Ich löse mich von seinem Körper und beuge mich vom Bett, um an seine Boxer heran zukommen. Als ich sie endlich zupacken bekommen habe, ziehe ich sie ihm geschickt über. In diesem Moment, öffnet Zayn zum ersten Mal seine Augen. "Was machst du", flüstert er ängstlich.
"Dich anziehen, siehst du das denn nicht", gebe ich frech zurück.
"Nein Niall, bitte. Ich verspreche, dass ich mich entspannen werde, versuch es nochmal. Bitte", fleht er mich an, obwohl sein ganzer Körper danach schreit, das er es nicht will.
Ich beuge mich zu ihm hin und krabbel dann auf seinen Schoß. Meine Arme lege ich um ihn herum. "Es ist alles gut Zayn", wispere ich in sein Ohr. Verwirrt schaut er mich an. "Ich erkläre es euch später, aber..", ich blicke schüchtern auf seine Brust, "erzählst du uns warum das gerade so schlimm für dich war", frage ich leise und mit zitternder Stimme. Die Matratze senkt sich nach unten und ein Blick zur Seite lässt mich erkennen, dass Liam sich zu uns gesetzt hat. "Zayn, ich würde es auch gerne wissen, nie hast du es mir erzählt. Aber wenn du nicht willst, dann ist das sicher auch okay, oder Nialler", kommt es nun von dem braunhaarigen. Wild nicke ich mit dem Kopf. Zayn atmet ein paar Mal tief durch. Man merkt ihm an, dass er seine Gedanken sortiert und angestrengt überlegt, ob es es uns erzählen soll oder nicht.
Da ich noch immer auf seinem Schoß sitze und nicht weiß ob er das überhaupt will, erhebe ich mich vorsichtig. "Du kannst gerne sitzen bleiben, ich weiß wie sehr du es liebst, es dir auf unseren Schößen bequem zu machen, außerdem hilft es mir bei dem was ich euch gleich erzähle". Ich lächle ihn zufrieden an, denn er hat Recht, für mich gibt es fast nichts schöneres, als bei einem von ihnen auf dem Schoß zu sitzen. Es gibt mir ein Gefühl von Wärme, geliebt sein, es lässt mich beschützt fühlen.
"Ich war 7 als meine Eltern aus Pakistan geflohen sind", fängt er an zu erzählen. Meine Eltern und meine Schwestern sind auf der Flucht ums Leben gekommen. Ich bin der einzige der überlebt hat, ein Mann hat mich gefunden. Er hat mich bei sich wohnen lassen, ich habe Essen bekommen und einen Schlafplatz. Er war sehr gütig und hat mir unsere Landessprache beigebracht. Er war wie ein Vater für mich. Er brachte mir das Kochen bei, zog mich auf wie seinen eigenen Sohn. Sieben Jahre habe ich bei ihm gelebt, ich habe in einem kleinen Restaurant gekocht, um ihm etwas Geld geben zu können. Er wollte es nie, ich weiß noch heute was er immer gesagt hat. 'Mein lieber Junge, behalt das Geld, du bist es was mich glücklich macht und wenn es mich irgendwann nicht mehr gibt, brauchst du etwas Geld'. Ich habe nie geglaubt ihn so schnell zu verlieren.
Ich bin gerade vierzehn geworden, da wurde er sehr krank. Keine drei Tage später, habe ich ihn begraben müssen. Es kamen Männer die mich mitgenommen haben, ich musste für sie arbeiten. Nach kurzer Zeit hat es ihnen nicht mehr gereicht und sie wollten andere Dinge von mir. Ich musste sie berühren, musste mich berühren lassen. Diese Männer.. Sie haben, sie h-haben mich ver-vergewaltigt. Ich war doch noch ein Kind." Dicke Tränen kullern über Zayns Wangen und seine Brust hebt und senkt sich schnell. Ich schmiege mich an ihn, hoffe das er meine Tränen nicht sieht. Liam streicht ihm beruhigend über die Wange. "Du bist so mutig und stark, Baby", flüstert er.
"Das ist der Grund wieso ich nie wollte das du mich vögelst, Liam. Ich hab Angst und ich weiß, dass du, dass ihr, immer vorsichtig sein würdet. Ihr würdet aufhören wenn ich es wollen würde, aber die Angst lässt sich nicht abstellen."
"Es ist alles okay, du musst niemals ein Bottom sein, Zayn, niemals", mache ich ihm klar. "
Aber daddy", fange ich an, keine Ahnung warum ich jetzt diesen Namen nutze, aber es fühlt sich gut an. "Ja Baby", gibt der Mann auf dessen Schoß ich noch immer sitze von sich. "War das der Grund, warum du das eine Mal nicht mehr mit mir schlafen wolltest. Weil du das Mal davor so hart warst?", frage ich leise. Ich will es unbedingt wissen, denn noch immer mache ich mir Gedanken darüber.
"Ja, dass war der Grund. Ich hab dich verletzt, du hast geblutet und ich habe nicht mal aufgehört. Ich war nicht besser, als die Männer die mir das angetan haben", flüstert Zayn mit vor Schuld triefender Stimme. Entsetzt starre ich ihn. "Zayn, dass stimmt doch nicht. Ich hatte es verdient, außerdem hab ich dich zu keiner Sekunde darum gebeten aufzuhören", rede ich auf ihn ein.
"Versprich mir, dass du immer Bescheid sagst, wenn es zu doll ist, ja? Du auch Liam! Bitte", verlangt Zayn.
Wie abgesprochen fange wir beide an zu nicken und stimmen dem sofort zu.
"Jetzt wo wir das alles soweit geklärt haben, kommst du wieder mit in unser Zimmer, mit ins Bett. Dann können wir kuscheln und schauen ob wir noch ein wenig Schlaf bekommen können", schlägt Liam jetzt vor.
"Ja, aber nur wenn ich getragen werde", sage ich kichernd und setze dabei mein süßestes Gesicht auf. Liam, der schon aufgestanden ist, plaziert einen Arm unter meinen Kniekehlen, den andernen an meinem Rücken und hebt mich von Zayn's Schoß. Glücklich schmiege ich mich an die starke Brust und strecke gleichzeitig bettelnd die Hand nach Zayn aus.
Im Bett angekommen, kuscheln wir uns alle zusammen. Ich bin mit dem Gesicht in Zayn's Brust gekuschelt und er hat ein Bein über die meinen gelegt. Liam liegt auf der anderen Seite von mir. Mit seinem langen Arm, umfasst er mich und Zayn, drückt mich an seine Brust und hält uns fest im Arm. Kurz bevor ich einschlafe fällt mir Harry wieder ein und ich nehme mir fest vor, morgen früh direkt nach ihm zu sehen.
Mal ein bisschen anderes Kapitel, hoffe es euch trotzdem gefallen:)
Armer Zayn:((
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Mehr als nur ein Diener
Hayran KurguStellt euch vor es gibt ein System. Ein System in dem Menschen Aufgaben erfüllen müssen um zu überleben. Doch was passiert wenn es eine Aufgabe gibt, die das Leben zweier völlig verschiedener Menschen auf den Kopf stellt? Wird Louis sein eigenes Glü...
