Here we are again!
Mir blutet bezüglich meines Chesters hier ja immer das Herz, weil er irgendwie versucht, Meggie aus allem rauszuhalten, so gut er es mit seinem verkorksten Verständnis von Bindung eben hinbekommt, ich schreibe wirklich gerne über ihn, aber wirklich glücklich gehe ich aus keinem Kapitel raus :D
Wie geht es euch damit?
<3
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"Bleed well the heart you're about to fail for reasons insane - Kiss and tell, baby we're bleeding well - In hell"
HIM – Bleed well
Immer noch sprachlos starrte Megan zurück auf die nun wieder geschlossene Kellertür.
„Kommst du?", fragte Chester genervt. Er war schon beinahe am oberen Ansatz der Stufen angelangt und sah nun ungeduldig zu ihr zurück.
„Das...du...Krass."
Mehr brachte sie nicht zustande, als sie Chester langsam folgte.
„Ja. Krass.", sagte Chester nur und lächelte bitter. Hier, im warmen Sonnenlicht, auf dem ausgedörrten Rasen vor Johnnys Haus, kam ihr die Szene aus dem Keller beinahe unwirklich vor. Immer wieder sah sie zurück. Was sich dort unten nun wohl abspielte?
„Ich hätte nicht gedacht – ", setzte sie an, wurde von Chester aber sofort harsch unterbrochen.
„Ja, da haben wir es wieder. Du-denkst-nicht-nach!"
Er spie die Worte abgehackt aus und erschrocken trat Megan einen Schritt zurück. Chester hatte die Fäuste geballt und sah sie eindringlich an. Noch nicht mal an seinem Piercing spielte er herum.
„Woher sollte ich denn wissen – "
„Megan bitte! Stell dich nicht dümmer, als du bist!"
„Hör gefälligst auf, mich dauernd wie eine Idiotin zu behandeln! Sorry dass ich nicht erwartet hab, dass ich hier in eine Gruppe Drogenabhängiger geraten bin!"
„Was denkst du denn, wie ich an den Scheiß komme? Fliegt der in mein Zimmer, oder was?", brüllte Chester sie plötzlich an und drehte sich dann um, wandte sich ab, wie, um Megans Unwissenheit nicht länger mit ansehen zu wollen.
Er hatte sie angeschrien.
„Woher hätte ich das wissen sollen?", fragte sich nochmal, und im Gegensatz zu Chester war ihre Stimme leiser geworden, als zuvor. Denn wenn sie nun, in Ruhe, darüber nachdachte, dann hatte der Sänger recht. Sie hätte sich denken können, dass Chesters Freundeskreis Drogen ebenfalls nicht abgeneigt war. Aber sie wäre doch nie mitgefahren, wenn Chester sich nicht wieder so ignorant benommen hätte! Aber wann immer er in der Nähe war, hatte sie das Gefühl, ihm beweisen zu müssen, dass sie keineswegs das verzogene Gör reicher Eltern war, das noch nie die ihr aufgesteckten Grenzen ausgetestet hatte.
Auch wenn das wohl leider doch der Fall war. Aber das konnte sie Chester natürlich unter keinen Umständen sagen.
„Ich hab doch gesagt, dass du Besseres zu tun hast! Aber nein, du musstest ja wieder mal beweisen, dass du alles besser weißt. Bloß nicht auf mich hören!"
„Ach, das wolltest du mir damit sagen? Sorry auch, ich hab halt einfach gedacht, du hättest mal wieder schlechte Laune!", fauchte Megan zurück.
Sie fühlte sich ziemlich in die Ecke gedrängt. Warum wurde er so unfair? Konnte sie etwa in seinen Kopf gucken?
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Pushing me away (Chester Bennington)
Fanfiction1994. Die sechzehnjährige Megan zieht nach der Scheidung ihrer Eltern von Wisconsin nach Arizona. Auf der Greenway Highschool findet sie schnell neue Freunde, lernt jedoch auch den schweigsamen Chester kennen, der von allen anderen gemieden wird. Ei...