Chapter-6

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Wunderschöne warme Sonnenstrahlen weckten mich diesen Morgen, an einem freien Tag. Zwar hatte ich noch nichts geplant, aber eins war mir klar: Mich entspannen! Denn freie Tage hatte ich nicht unbedingt oft. Erstmal stellte ich mich unter die Dusche und setzte mich dann mit meinem Laptop auf dem Schoss auf den Balkon in die Sonne, um die Wärme zu genießen.

Ich tweete:

Hey, Leute! Habe endlich mal wieder einen freien Tag! ;D

Kaum war ich online, kam schon ein Tweet von Justin und mittlerweile fragte ich mich ehrlich, ob dieser Junge immer online war, wenn ich es auch war.

@JamieJohnson Na, genießt du deinen freien Tag?

Ich antwortete ihm:

@JustinBieber Klar! ;D Was machst du denn so?

Diesmal musste ich allerdings ein wenig länger als gewöhnlich auf die Antwort warten:

@JamieJohnson Ich habe heute ein Date, mit einem besonderen Mädchen.Bin schon aufgeregt. haha :D

Natürlich ging auf einmal wie wild das tweeten der ganzen Fans los und kaum eine Minute nach dem Tweet war alles überladen. Ich machte mir in dieser Zeit erstmal einen Tee, doch irgendwie fühlte ich mich seltsam, nachdem ich diesen Tweet gelesen hatte.

Mein Gefühl war wirklich seltsam. Zwar war es nicht so, dass ich etwas von Justin wollte, aber ich wollte ihn ehrlich gesagt nicht mit irgendeinem Mädchen teilen, denn wir waren mittlerweile schon ziemlich gute Freunde geworden.

Als ich wieder kam, hatte ich über 1.000.000 neue Tweets, die ich erstmal öffnen musste, doch dabei stieß mir Justins neuster Tweet ins Auge:

@JamieJohnson ...nämlich DICH! haha =D

Ich lachte auf einmal wirklich und fragte überrascht:

@JustinBieber Ach ja? oô

Er antwortete:

@JamieJohnson Bin schon da! :)

Ich erschrak und lief erstmal schnell zu meiner Zimmertür und erblickte Justin als ich sie öffnete mit seinem Iphone in der Hand, mit dem er vermutlich gerade getwittert hatte.

Er strahlte mich mit seinem typischen Lächeln an und hielt mir seinen Arm entgegen:"Können wir los?" Ich fragte überrascht:"Wohin?" Er sagte:"Ist eine Überraschung." Kurz überlegte ich und bat ihn darauf noch mal rein, weil ich noch nicht gefrühstückt hatte und er ebenfalls auch nicht. Deswegen bestellte ich von dem Zimmer-Service ein schönes Frühstück für uns beide, bei dem wir gemütlich mit einander reden konnten. Er fragte mich genau nach allem, was ich bis jetzt erlebt hatte, wie zum Beispiel mit Beyoncé zusammen zu arbeiten, weil sie mein Mentor ist und er schon oft mit ihr zusammen arbeiten wollte, jedoch nie die Chance dazu bekam und wo ich schon überall war. Wir hatten viel Spaß und lachten.

Gerade hatten wir uns aus gelacht, als ich meinen Blick hob, genau wie er und seine Augen auf meine trafen. Dieses Braun war anders als meins. Es war dunkler und tiefer und sagte mehr über Justins Gefühle aus, als meine, die nur leer waren, von dem ganzen Schmerz, den ich erlitten hatte. Er hob seine Hand und wischte mit ein wenig Marmelade von der Lippe und starrte dabei die ganze Zeit auf meine Lippen. Wir beide waren sprachlos. Ich wusste, was er wollte, doch ich war mir nicht sicher.

Obwohl...

Nein! Nicht Nochmal! Ich lasse ich erst wieder auf jemanden ein, wenn ich weiß, dass diese Person mir nicht weh tun kann, jedoch hatte ich schon gemerkt, dass Justin mir weh tun konnte, denn er war der einzige richtige Freunde, den ich in meinem Umfeld hatte. Von meinen Freundinnen verstand niemand meine Situation. Wie es war, wenn man berühmt ist und was es heißt immer um die Welt zu reisen und seine Familie nur selten zu sehen. Wenn ich Justin verlieren würde als besten Freund, würde mir das weh tun, sehr sogar.

Jedoch eine Beziehung mit ihm anfange, würde ich niemals, denn er i-. Seine Stimme riss mich aus meinen Gedanken:"Woran denkst du gerade?"

Ich schaute verwirrt auf und antwortete stotternd:"äh..ich...ehrm....ja...also, ich dachte..äh" Er hob eine Augenbraue und erwiderte:"Jaaa, sehr....aufschlussreich." Ich lachte, aber es war ein spezielles Lachen, welches ich nur bei ihm hatte. Es war so...besonders und es hörte sich einfach glücklich an, was ich in letzte Zeit öfters als normal war.

Es lag an..Justin.

Er machte mich glücklich, weil er einfach für mich da war.
Jedoch mochte ich ihn natürlich nur als Freund, niemals als festen Freund, wobei man eigentlich niemals nie sagen sollte, wie es unser Song auch sagt:"Never say Never",flüsterte ich kaum hörbar, worauf er verwirrt fragte:"Was?"
Ich winkte ab und lachte:"Schon gut."

Wieder schwiegen wir. Dann fragte ich:"Was hältst du eigentlich von unserem Song?" Er erwiderte:"Ich mag ihn...sehr." Ich hob eine Augenbraue und fragte neugierig:"Du magst ihn nur?" Er zuckte mit den Schultern und antwortete dann gespielt:"Nein, Ich liebe ihn!" Ich lachte...schon wieder, genau wie er. Er fügt allerdings noch hinzu:"Aber er ist wirklich sehr schön und es hat so viel mit der Realität zu tun." Ich schüttelte den Kopf und fragte:"Wie kommst du denn darauf? Niemals! So etwas hab ich noch nie gehört!" Er legte seine Finger auf meine Lippen und machte:"Sssch. Du sagst viel zu oft "Nie", wobei unser Song, doch 'Never say Never', heißt?!" Ich nickte widerwillig und fragte weiterhin:"Ja, weiter?" Er überlegte kurz und sagte dann noch:"Er ist sehr schön geschrieben und mit dir an meiner Seite, macht mir das Singen noch viel mehr Spaß." Ich knuffte ihn in die Seite und sagte sarkastisch:"jaja." Er lachte, von welchem ich nie meinen Blick abwenden konnte.

Nachdem wir aufgegessen hatte, räumten wir noch ein wenig auf. Dann nahm er meine Hand und zog mich in eine Limousine, die anscheinend schon länger auf uns wartete und die er bestellt hatte. Zum zweiten Mal fragte ich schon:"Wohin fahren wir denn?" Er schüttelte jedoch nur den Kopf mit einem Lächeln im Gesicht und sagte:"Das ist eine Überraschung."
Als wir im Auto saßen und stumm nebeneinander hockten, fiel mir auf einmal auf, dass er meine Hand immer noch nicht losgelassen hatte.

Never say NeverWo Geschichten leben. Entdecke jetzt