"Justin, gibt es da etwas, was du mir sagen möchtest?"
Er biss ich nervös auf der Unterlippe herum:
"Ja, also....uhm...wie soll ich es dir erklären?"
Verwundert zog ich eine Augenbraue hoch.
"Ja?"
"Moment. Ich werde es dir sagen, wenn es nötig ist."
"Bist du dir da sicher?"
"Ja, es ist nicht so wichtig."
"Okay, wenn du meinst."
Verunsichert ließen wir uns beide wieder in den Sitz fallen mit den Blicken starr nach vorne gerichtet.
Blinzelnd öffnete ich langsam meine Augen, als ich plötzlich Jenna, meine Mom und meinen Dad vor mir sitzen sah mit einem großen Kuchen mit Kerzen darauf in der Hand.
"Happy Birthday to you,
"Happy Birthday to you,
"Happy Birthday, dear Jamie,
"Happy Birthday to you.
Begeistert rief ich:
"Oh Mein Gott, ihr seid ja alle so süß."
Alle setzten sich auf mein Bett und meine Mom drückte mich herzlich mit den Worten:
"Alles Gute zum Geburtstag, meine Süße. Kommst du gleich runter zum Frühstücken?"
"Ja, bin gleich unten."
Sie nickte und alle drei verschwanden wieder aus meinem Zimmer, als ich mich umzog. Doch bevor ich erstmal was aß, wollte ich Justin anrufen, allerdings klingelte es, gerade als ich seine Nummer in das Telefon einwählte.
"Hallo?"
"Hallo, mein Schatz.",ertönte eine wundervolle Engelsstimme, nämlich die von Justin.
"Wie geht es dir heute?"
"Gut...aber ich hab eigentlich angerufen, um dir Bescheid zu sagen, dass du heute Abend gegen halb acht fertig sein sollst, denn dann hol ich dich ab, okay?"
Verwirrt, jedoch trotzdem erfreut entgegnete ich:
"Okay, bis heute Abend."
Lachend hörte ich seine Worte:
"Ich freu mich schon drauf. Ich liebe dich, bis heute Abend, baby."
"Bis heute Abend, ich dich auch, jus."
Danach nahm ich nur noch das Tuten, als Anzeichen, dass er aufgelegt hatte, wahr.
Schnell und glücklich tapste ich die Treppen hinunter in die Küche, wo meine Familie schon genüsslich ihr Frühstück verputzte. Während ich mir gerade ein Brötchen schmierte, schob mein Dad mir einen Umschlag rüber, den ich neugierig öffnete. Ein paar Geldscheine waren darin enthalten. Begeistert bedankte ich mich bei ihnen und räumte meinen Teller weg, als ich mich auf den Weg in die Stadt machte. Mit Sicherheit wollte Justin mit mir Essen gehen oder so etwas, wegen meinem Geburtstag, deshalb machte ich mich auf den Weg in die Boutique, in welcher ich letztes Mal dieses wundervolle Kleid entdeckt hatte, dass ich mir nicht kaufen wollte, da ich keinen Anlass dafür hatte, allerdings hatte ich jetzt einen Anlass und darum trugen meine Beine mich immer schneller und schneller zu dem Laden, in der Hoffnung, dass das Kleid noch vorhanden war.
Jedoch, als ich schließlich dort ankam, fand ich es nirgends. Selbst die Verkäuferin fragte ich noch einmal, doch auch diese gab mir zu verstehen, dass es schon vergriffen war.
Enttäuscht machte ich mich wieder auf den Weg nach hause, als auf einmal Jason anrief und mir ebenfalls alles Gute zum Geburtstag wünschte.
Eigentlich ist 18 ja ein besonderes Alter, welches die meisten immer ganz groß feiern, im Gegensatz zu mir, die einfach nur einen gemütlichen Abend mit ihrem Freund verbringen wollte.
Schließlich lag ich im Bett und schloss meine Augen, um einfach nur zu entspannen. Zum Glück hatte ich in der letzten Zeit kaum noch Termine gehabt. Ich seufzte. Mir war langweilig. War ich vielleicht eine Spießerin oder Langweilig geworden? Ich meine, ich hab keine Freunde, mit denen ich mich treffe, sondern nur Justin?!
Konnte bestimmt auch daran liegen, dass ich viel unterwegs bin in der ganzen Welt, durch den Ruhm, oder dass ich einfach so niemanden kennen lernte.
Meine Eltern waren weg gegangen, um mir meine Ruhe zu lassen und, damit ich einen schönen Abend mit Justin verbringen konnte. Als ich dann schließlich aus der Dusche kam und Justin in einer halben Stunde da sein wollte, klingelte es an der Tür, worauf ich öffnete und eine mittelgroße, blond-lockige Frau mit einem großen Koffer und einem Paket vor der Tür stand.
Verwirrt fragte ich:
"Hallo?"
"Ja, Hallo. Mein Name ist Jessica und ich bin heute Abend ihre Stylistin.", ertöne ihre klare Stimme.
Überrascht riss ich meine Augen auf:
"Stylistin?!"
Sie nickte und schob sich an mir vorbei ins Haus rein.
"Wo ist denn das Bad?"
"Ein Stock höher, zweite Tür links."
Sie nickte und nahm meine Hand, um mich rein zu ziehen.
Was wollte diese Frau?
"Entschuldigung, dass ich das Frage, aber wieso sind sie hier?"
"Justin Bieber hat mir organisiert und meinte, dass ich sie stylen soll, selbst, wenn sie sich dagegen wehren, daher bin ich hier."
Ich lachte und sie reichte mir das große Paket in ihren Händen, welches ich öffnete und ein paar Papiertücher entdeckte, unter denen ein rotes, kurzes Cocktailkleid war und beim zweiten Hinsehen erkannte ich, dass es das Kleid war, in welches ich mich so verliebt hatte und welches nicht mehr vorhanden war, als ich es mir kaufen wollte.
Überrascht rief ich:
"Oh Mein Gott, es ist das Kleid!"
Die Frau stellte sich neben mich und begutachtete es:
"Es ist wunderschön."
Ich nickte und zog es an. Es saß perfekt und Jessica zog mich kurz nachdem ich es anhatte auf einen Stuhl vor einem Spiegel, während sie sorgfältig meine Haare durchkämmte und Dosen von Haarspray verbrauchte, als sie manche Strähnen lockte und sie halb hochsteckte.
Schließlich saßen meine braune Haare, wie die eines Engels und sie holte einen kleinen Kulturbeutel heraus, in dem jede Menge Schmink-Utensilien waren, mit denen sie mich dezent schminkte. Währenddessen fragt sie:
"Dieser Justin. Wie ist er denn so? Er muss dich echt lieben, wenn er das alles für dich organisiert, oder?"
"Ja, das tut er, genau wie ich", gab ich schwärmend zurück.
"Ach, hätte ich doch auch nur so einen Mann. Darf ich fragen, wohin es heute Abend denn geht und was es für ein Anlass ist?
"Ich hab keine Ahnung, wo er hin will, aber er hat bestimmt irgendwas wegen meinem Geburtstag vorbereitet und, wie ich ihn kenne, ist es irgendetwas ausgefallenes."
"Oooh, wie süß. Alles Gute Übrigens."
Ich lachte leise, weil Jessica das Gefühl in mir drin noch verstärkte, dass Justin absolut der Richtige für mich war und mich auch über alles liebte, denn nicht jeder Junge würde das für seine Freundin machen, was er alles auf sich nimmt.
Schließlich klingelte es genau, als sie fertig wurde und gerade ihre Sachen zusammen gepackt hatte. Noch schnell zog ich meine Schuhe an und schnappte meine Tasche, mit der ich schließlich aus der Tür lief mit Jessica gefolgt, die mich noch umarmte und mir viel Glück wünschte, als ein seltsam aussehender Mann aus einer Limousine vor unserem Haus stieg und mir eine Augenbinde umlegte, die mir das Sehen unmöglich machte.
Das Einzige, was ich noch wahrnahm, war das Brummen des Motors, bis die Limousine plötzlich hielt und die Tür aufgerissen wurde...
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Never say Never
FanfictionJamie ist eine Newcomerin in der Musikbranche und genauso begehrt, wie Justin Bieber. Als die beiden dann zusammen einen Song aufnehmen, fängt sie an sich in ihn zu verlieben. Sie hatte lange Angst sich einem Jungen zu öffnen, weil sie schon zu oft...
