Chapter-12

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Auf einmal wurde die Tür aufgerissen und Jason stand überrascht in der Tür und sagte:"Hier seid ihr ja! Ich hab euch überall gesucht!" Ich fragte neugierig:"Was gibts denn?" Er sagte feststellend:"Es stimmt also?" Ich nickte und fragte:"Bist du jetzt böse auf mich." Er legte freundschaftlich einen Arm um mich und sagte:"Jamie, ich bin nicht böse und, wenn könnte ich auch nichts daran ändern. Ihr beide seit verliebt und, wenn ich euch beiden trennen würde, wäre das unmenschlich von mir." Ich umarmte ihn und flüsterte sanft:"Danke." Justin stand neben uns und staunte:"Jamie? Kann ich deinen Manager haben?" wir beide lachten und ich sagte:"Ne, der gehört mir." Worauf Justin seinen Arm um mich legte und mich ein Stück an sich heran zog und zärtlich erwiderte:"und du gehörst mir." Ich lehnte meine Stirn an seine und sah in seine Augen. Er war so wundervoll.

Ich denke mal, Jason hat Recht. Ich bin verliebt. Verliebt. Ich ging dieses Wort noch ein paar Mal in meinem Kopf durch, bis sich schließlich ein Lächeln auf meinen Lippen bildete und Jasons Handy klingelte, er antwortete knapp und legte auch schnell wieder auf und erzählte uns dann:"Irgendwie hat die Presse heraus gefunden, dass Justin nicht da ist, wo er eigentlich sein sollte und so mit, glauben sie alle, er wäre hier, was er ja auch ist, deswegen müssen wir euch beide unbemerkt aus dem Gebäude raus bekommen. Einen Moment überlegten wir, bis ich begeistert "Cloe", rief. Justin schaute etwas verwirrt, doch Jason verstand, was ich meinte und sagte:"Ich ruf sie mal an." Er ging kurz raus und Justin fragte:"Wer ist Cloe?" Ich entgegnete:"Mein Double." Er riss seine Augen auf und fragte verblüfft:"Du hast ein Double?" Ich nickte, worauf er auf einmal ein hinterhältiges Grinsen auf dem Gesicht hatte und sagte:"Dann hab ich dich ja doppelt, wie cool ist das denn?!" Ich spielte beleidigt und sagte trotzig:"Mich gibts nur einmal." Er schlang seine Arme von hinten um mich herum und flüsterte mir zärtlich ins Ohr:"Ich weiß."

Da ging die Tür schon wieder auf und Jason kam wieder rein und erklärte uns den Plan:"Also Cloe kommt gleich und Jamie tauscht mit ihr Klamotten, dann gehe ich mit Cloe zu unserem ersten Van, während du und Justin durch die Hintertür in den zweiten Van einsteigt. Alles klar?" Wir beide nickten. Nach kurzem Warten kam auch schon Cloe, die mir wirklich zum Verwechseln ähnlich sah. Justin und ich zogen einen Hoodie und eine Sonnenbrille an, während Cloe meine Sachen anzog. Dann gingen Jason und Cloe schon mal vor, als Justin meine Hand nahm und wir uns langsam durch das hintere Treppenhaus schlichen, in der Hoffnung niemandem zu begegnen.

Nachdem wir durchs Treppenhaus waren, drückten wir die Tür auf und sahen auf einmal jede Menge kreischende Mädchen vor uns stehen. Schnell schauten wir nach unten, damit sie uns nicht erkannten, aber das war sowieso nicht der Fall, weil sie alle viel zu beschäftigt waren mit Cloe.

Als Justin und ich es endlich geschafft hatten in den Van, fuhr uns der Fahrer zurück ins Hotel. Er kam noch mit in mein Zimmer, wo er sich erstmal aufs Bett setzte. Ich dachte einen Moment nach und ließ mich dann einfach fallen. Ich setzt mich aufs Justins Schoss und zog ihn an seinem Kragen zu mir und drückte seine Lippen auf meine. Es fühlte sich gut an. Er machte mit und legte seine Arme an meine Taille und öffnete langsam seine Lippen, damit meine Zunge in seinen Mund eindringen konnte und unsere Zungen wild miteinander spielten. Mit vorsichtigen Bewegungen drückte ich ihn nach hinten, dass ich auf ihm lag und mich nun zur Seite rollte, damit wir nebeneinander lagen. Er drehte sich zu mir, dass er mich anschauen konnte und streichelte mir dann mit seiner warmen Hand über meine Wange. Ich bekam leichte Gänsehaut und lächelte. Er tat es mir gleich. Dann seufzte ich und er fragte besorgt:"Was ist los?" Ich entgegnete:"Kennst du das, wenn du etwas wagen willst, aber einfach so große Angst davor hast, dass du enttäuscht wirst." Dieser Gedanken schwirrte mir schon die ganze Zeit im Kopf herum. Sein Lächeln verschwand leise und er nahm meine Hände und legte sie an seine Brust und fragte:"Spürst du was?" Ich schüttelte mit dem Kopf. Darauf nahm er meinen Kopf und legte sanft ein Ohr von mir an sein Herz. Ich hörte es Klopfen. Laut. Für mich.

Ich lächelte und er fragte nochmal:"Hast du was gehört?" Ich nickte strahlend. Er erklärte:"So ist es auch, am Anfang kannst du es nur hören, aber wenn du dich erstmal 'richtig' darauf eingelassen hast, kannst du es schon von weitem spüren." Seine Worte berührten mein Herz, dass mir eine kleine Träne über die Wange lief. Er hatte es geschafft. Er hatte das Eis gebrochen, dass zwischen uns war. Er hatte die Bariere, die meinem Herz den weg versperrt hatte, zerstört. Er hatte mir beigebracht, wieder Spaß am Leben und vor allem an der Liebe zu haben. Ich legte meinen Kopf wieder an seine Brust und hörte sein Herz klopfen. Dieses beruhigende Geräusch. Nichts hörte ich lieber als das. Nachdem wir eine Weile so dort lagen, flüsterte ich mit zarter Stimme:"Justin?" Er fragte mit geschlossenen Augen und den Augenblick genießend:"Ja?" Ich erwiderte:"Ich glaube, ich hab mich...ähm...Also Ich. Nein, ich glaube." Er öffnete langsam seine Augen und sagte belustigt:"Sags, ich werde dich schon nicht beißen." Schon wieder musste ich Lächeln und ich antwortete:"Ich glaub, ich hab mich in dich verliebt." Seine Augen strahlten und er nahm mich sanft in den Arm. Er küsste mich aufs Haar und flüsterte:"Ich auch." Mein Strahlten wurde größer, bis ich noch entgegnete:"Aber versprich mir eins." Er schaute mich erwartungsvoll an und fragte:"Klar, was?" Ich atmete tief ein und sagte:"Verletz mich nicht. Niemals." Er streichelte mir über meinen Rücken und antwortete:"Niemals könnte ich dich verletzen."
Ich schloss meine Augen und genoss diesen einzigartigen Moment, als auf einmal Justins Handy klingelte: "Can you feel this magic in the Air? It must have been the way you kiss me."

Ich fragte neugierig:"Today was a fairytale?" Er nickte und entgegnete:"Everyday is a fairytale, if I'm just with you." Ich lächelte und gab ihm einen Kuss, kurz bevor abhob und genervt sagte:"Jaa, okay. Ja. Wenn es sein muss.Tschüß." Ich fragte besorgt:"Was ist los?" Er sagte etwas bedrückt:"Ich muss gehen, zu einem Interview." Ich nickte traurig und er hob mein Kinn an, dass er mir in die Augen sehen konnte und erwiderte:"Bin aber bald wieder da." Ich nickte und sah ihn kurz darauf in der Tür verschwinden.

Never say NeverWo Geschichten leben. Entdecke jetzt