Chapter-10

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Ich stand vom Bett auf, um mir meine Schuhe auszuziehen und kurz mal auf Toilette zu gehen. Als ich wieder kam, saß Justin immer noch auf meinem Bett, allerdings hatte er den Rücken zu mi rgedrehte und murmelte irgendetwas unverständliches. Ich ging langsam auf ihn zu und hörte ich sagen:"Wie soll ich es ihr sagen?!" Ich fragte überrascht:"Was musst du wem sagen?" Er biss sich auf seine Lippe und sagte unsicher:"Äh nichts."

Ich zuckte mit den Schultern und fragte:"Was wollen wir machen?" Er antwortete:"Lass uns doch einen Film gucken?" Ich entgegnete begeistert:"Ja, Klar! weißt du schon welchen?" Er fragte neugierig:"Magst du Horrorfilme?" Ich antwortete:"Nein." Er ließ enttäuscht den Kopf hängen, jedoch fügte ich noch hinzu:"Ich liebe sie!" Auf einmal hatte er wieder ein Grinsen im Gesicht und sagte:"Ich kenne den gruseligsten Film der Welt." Ich lachte gespielt und erwiderte:"Kein Film ist zu gruselig für mich." "Bist du dir da sicher?", fragte er siegessicher. Ich schüttelte mit dem Kopf und anwortete:"Ich hab vor nichts Angst." Er lachte:"Ich auch nicht." Dann schnappte er sich das Telefon und bestellte beim Zimmerservice diesen Film und eine Schüssel Popcorn.

In dieser Zeit suchte ich meinen Koffer und holte dann zwei Cola Dosen heraus. Er hatte sich mittlerweile wieder aufs Sofa gesetzte und fragte verwundert:"Wo hast du die denn her? Und wieso bunkerst du Cola in deine, Koffer?" Ich lachte:"Ich liebe Cola und kaufe immer heimlich welche, damit ich Abends, wenn ich noch einen Song zu Ende schreiben will, nicht einschlafe. Jason beschwert sich immer, dass ich kaum Schlaf kriege, weil ich die halbe Nacht wach bin." Er lachte und fragte darauf:"Wie viele hast du denn noch darin?" Ich antwortete:"Um die ...10" Er riss seine Augen auf und wollte gerade hingehen und nachsehen, als ich hinterher rief:"Okay, Okay, vielleicht sind es doch 30." Er lachte und ließ sich wieder aufs Sofa fallen. Justin und ich hatte irgendwie nie ein Gesprächsthema, darum saßen wir meist stumm nebeneinander.

Auf einmal sagte er:"Erzähl mir was von dir!" Ich fragte überrascht:"Von mir? Wieso?" Er erwiderte:"Weil ich kaum was von dir weiß." Ich sagte:"Na, gut aber was willst du wissen?" Er überlegte einen Moment und schließlich lagen wir beide gegenüber auf dem Sofa und fragten uns gegenseitig, ich war gerade dran:"Hmm... Haustiere?" Er antwortete:"Sam. Und...ähm..Lieblingsfarbe?" Ich lachte und sagte:"Ich hasse diese Frage, weil ich sie in wirklich jedem Interview höre, aber es ist Lila." Er lachte und ich fuhr grinsend fort:"Bist du verliebt?" Er verschluckte sich an seiner Cola und hustete ein wenig, bis er gerade antworten wollte:"Ähh." Da klingelte es an der Tür und ich machte auf und der Zimmerservice war da mit einer DVD und einer sehr großen Schüssel.

Ich kam zurück und stellte die riesen große Schüssel ab und fragte verwundert:"Wir werden die nie leer kriegen?" Er legte seine Arme schon mal um die Schüssel und sagte:"Was heißt hier wir? Die reicht vielleicht gerade noch so für mich." Ich lachte und schob die DVD an der Seite in den Flach Bildschirm.

Einen Moment lang war es still und man hörte nur das brummen des Fernseher, bis auf einmal Kau- und Schmatz-Geräsche zu hören waren, die definitiv nicht vom Fernseher kamen. Es war Justin. er saß dort gemütlich mit der Schüssel im Arm und starrte fasziniert auf den Fernseher, obwohl der Bildschirm noch blau war und das Wort "loading" anzeigte.

Ich holte eine Decke und setzte mich neben ihn, um sie über uns beiden auszubreiten. Er lächelte mich an und wir beiden schaute gespannt auf den Bildschirm.

Der Film war schon ziemlich gruselig, da hatte ich mich ehrlich überschätzt, doch ich wollte es mir nicht anmerken lassen. Ein paar mal zwischendurch schloss ich die Augen, um nicht hinsehen zu müssen, doch an einer sehr spannenden Stelle erschreckte ich mich so furchtbar, dass ich mein Gesicht an Justins Schulter vergrub und auf quiekte. Er konnte sich sein Grinsen nicht verkneifen:"Wer hat vor nichts Angst?" Ich knuffte ihn in die Seite und sagte genervt:"jaja." Auf einmal hörte man den Schrei einer Frau durch die Lautsprecher und unsere beiden Köpfe schossen zum Bildschirm, wo auf einmal ein Monster erschien und wir beide auf kreischten, er erschreckte sich so sehr, dass er die Popcorn Schüssel umwarf und das ganze Popcorn auf uns beiden verteilt war. Ich erschreckte mich wegen Justins Schrei fast noch mehr, als wegen dem Film, doch auf einmal musste ich Lachen und er sah mich nur geschockt an:"Was?" Ich konnte mich kaum noch einkriegen:"Wie-hi du-hu geschrie-hi-hi-hen ha-hast!" Er stieg in mein Lachen mit ein und wir sahen auf einmal, dass der Film vorbei war. Der Bildschirm schaltete sich von alleine aus und es war dunkel. Wir beide saßen dort im dunkeln und ich sagte ängstlich:"Justin mach das Licht an." Er sagte verblüfft:"Wieso ich?" Ich antwortete:"Weil ich Angst hab, dass das Monster hier ist." Er lachte und erwiderte dann:"Ich auch." Wir beide kicherten auf einmal leise un dich schlug vor:"Als kleines Kind hab ich mich immer unterm Küchentisch versteckt, wenn ich Angst hatte." Justin sagte:"Gute Idee, komm." Wir beide lachten schon wieder und krabbelten vom Sofa auf dem Boden entlang untern den großen Tisch im Zimmer, immer noch unter der Decke.

Als wir unterm Tisch waren, sagte Justin auf einmal:"Man, ich hab überall Popkorn." Ich lachte und stimmte zu:"Ja, ich auch." Plötzlich hörte ich ein Knacken und schlang meine Arme um Justins Körper und vergrub mein Gesicht an seiner Brust und kreischte auf, vor Angst. Justin lachte ein wenig und erwiderte dann:"Irgendetwas ist hier in der Nähe." Ich bekam eine Gänsehaut und flüsterte:"Ich hab Angst." Er flüsterte:"Komm." Ich drückte mich noch fester an ihn und wir beide krabbelten ein wenig unterm Tisch hervor, jedoch konnten immer noch nichts sehen, weil es dunkel war. Er sagte auf einmal überrascht:"Ich glaub, ich hab Popkorn in meiner Hose." Ich kicherte und er fuhr mit seiner Hand in seine Hose, um das Popkorn rauszuholen.

Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und Justin und ich kreischten schon wieder auf. Jason knippste erschrocken das Licht an und fragte besorgt:"Was ist passiert? Wieso kreischt ihr so?" Da fiel sein Blick auf Justin, der immer noch seine Hand in der Hose hatte und fügte noch hinzu:"Und wieso hat Justin seine Hand in der Hose?" Justin und ich schauten uns an und prusteten plötzlich los, aber konnte uns kaum noch ein kriegen. Jason schüttelte ahnungslos den Kopf und sah uns zu, wie wir auf dem Boden lagen vor Lachen.

Nachdem wir uns beide schließlich beruhigt hatten, erklärten wir Jason schließlich:"Wir haben einen Horrorfilm geguckt und niemand hat sich getraut das Licht an zu machen, also sind wir unter den Tisch geklettert." Jason lachte auch und sagte dann:"Aber es ist schon spät, ich denke es ist besser, wenn Justin jetzt in sein Zimmer geht." Wir beide grinsten uns an und Jason verschwand wieder aus dem Zimmer. Ich sagte etwas verlegen:"War....lustig heute." Er lachte etwas und antwortete:"Ja, fand ich auch." Er wollte sich gerade umdrehen, jedoch war sich noch nicht ganz sicher und wusste auch nicht genau, was er tun sollte. Mich küssen? Mich umarmen? Einfach gehen? Denn genau dieselben Fragen schossen mir gerade durch den Kopf.

Schließlich legte er seine Hände an meiner Taille und zog mich ein Stück an sich, ich machte mit und legte meine Arme um seinen Hals, dann schloss ich meine Augen und spürte schon kurz darauf seine warmen, vollen Lippen auf meinen. Er löste sich kurz darauf von mir mit einem Lächeln im Gesicht und verschwand hinter meine Zimmertür. Ich jedoch stand dort noch eine Weile benommen und dachte mir : "WOW".

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Heeey My shawtys ,
Ich hab hier eine neue ff ich ahha:D
Ich weiß ,ich weiß, das erst nach 10 Kapitel zu schreiben ist echt schreg 😌

Naja hier wollte ich euch mit sagen oder schreiben , das ihr bitte bewerten sollt wie es ist bis jetzt 😬

Dankeeeeschön jetzt
Lieb euch
Und Jb auch
❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️

Never say NeverWo Geschichten leben. Entdecke jetzt