Es war ein ganz normaler Tag, ich rannte wie so oft mit einem lauwarmen Kaffee in der Hand durch die Straßen und kam fast zu spät zu meinem nächsten Termin, während alle Paparazzies mich schon inzwischen verfolgten, nur für ein paar doofe Fotos, wo ich einen Kaffee in der Hand trug.
Da klingelte mein Handy, ich nahm ab:
"Hallo?", fragte ich aus der Puste.
"Jamie, wo bleibst du? Wir warten hier, wir brauchen ein Kleid für dich, für die MTV Music Awards!"
"Ja, Ja, Ich weiß. Ich muss erstmal die Papparazzies abhängen."
"Na,gut, aber beeil dich", drängelte mich mein Manager.
Ich lief immer schneller und als ich dachte, dass ich sie abgehangen hatte, drehte ich mich um, um zu schauen, doch ich lief gegen irgendjemanden, prallte zurück und landete unschön auf meinem Hintern, wobei ich mir den mittlerweile kalten Kaffee über meine Anziehsachen schüttete.
Ich blickte hoffnungslos auf meine Versauten Sachen und dann hoch zu der Person, die mich angerempelt hatte. Ich konnte sie nicht erkennen, weil die Sonne mir direkt in die Augen schien. Ich meckerte sie an:"Aua! Können sie nicht mal aufpassen? Meine Sachen sind jetzt auch noch versaut?! Ich hab gleich einen wichtigen Termin!" Die Stimme entschuldigte sich eingeschüchtert:"Oh, das tut mir furchtbar Leid." Ich hörte genauer hin und fragte dann:"Justin?" Er erwiderte:"Ja?" Er streckte mir seine Hand entgegen und zog mich hoch, damit wir einigermaßen auf selber Augenhöhe waren, auch wenn er ein wenig höher war.
Mir war das alles auf einmal ziemlich peinlich und ich entschuldigte mich:"Oh, das tut mir Leid, dass ich dich so angemeckert hab, ich dachte, du wärst....äh..." "Jemand anders"? schlug er vor und ich nickte zustimmend.
Ich blickte an mir hinab und dieser riesen große hellbraune Fleck auf meinem weißen Top machte mich wahnsinnig. Justin bemerkte dies anscheinend:"Komm, ich kauf dir ein neues Top." Ich schüttelte energisch den Kopf und winkte ab:"Ne, Lass mal. Brauchst du nicht, ich zahl das schon selbst. Ich hab ja das Geld dazu." Er sagte spielerisch gekränkt:"Als ob ich nicht das Geld dazu hätte!?" Ich entgegnete:"Nein, so meinte ich das nicht, aber ich hab jetzt kein Zeit, ich muss schnell zur 21th Avenue!" Er nickte und überlegte einen Moment und fragte dann:"Zu dem Einkleide-Geschäft?" Ich nickte, worauf er entgegnete:"Ich auch, lass uns zusammen gehen." Er machte mit seinem Kopf eine Geste in die Richtung, in die wir gehen mussten und wir liefen nebeneinander her.
Mit Justin konnte man gut reden, vor allem, weil er mich verstehen konnte, in der Sache mit unseren stressigen Jobs, da keine meiner Freundinnen mich wirklich verstehen konnte. Niemand von ihnen wusste, wie es war, berühmt zu sein. Was es für ein Stress bedeutete und was für eine Verantwortung man hatte.
Zwischendurch fragte er:"Was kommt unser Song eigentlich raus?" Ich überlegte einen Moment und sagte dann:"Weiß ich nicht genau, aber hoffentlich bald. Ich hoffe auch, dass er gut ankommt." Justin nickte zuversichtlich und holte sich auf dem Weg dann noch schnell einen Kaffee, allerdings wollte ich definitiv keinen mehr.
Als wir schließlich davor standen, verabschiedete ich mich von ihm und ging ein, wo Jason und eine Frau schon sehnsüchtig auf mich warteten. Nachdem Jason genug über meinen Kaffee-Fleck auf dem Oberteil gelästert hatte, kamen wir endlich dazu, ein Kleid für die MTV Music Awards für mich zu suchen.
Es gab zwar sehr viele Kleider, die mir sehr gut gefielen, doch da war eins, welches mir ganz besonders gefiel. Ein Türkises Kleid, welches unbemerkt in der Ecke stand, entging mir nicht und ich probierte es prompt an. Es passte mir und stand mir, also gab es auch keine Gründe, wieso ich das Kleid nicht nehmen sollte. Dann suchte ich mir noch schwarze Schuhe dazu und als Jason und ich schließlich aus dem Laden raus kamen, war es schon fast 6 Uhr. Er beschloss ins Hotel zu fahren, da er müde war, genau wie ich.
Als ich endlich wieder auf meinem Zimmer war, sprang ich schnell unter die Dusche und ließ das warme erfrischende Wasser auf mich prasseln. Als es schließlich schon dunkel draußen war, setzte ich mich vor meinen Laptop und ging nochmal auf Twitter, das anscheinend total verrückt spielte, da Bilder von Justin und mir gerade um die Welt gingen, wo wir gemeinsam zu dem Laden gingen. Oft las ich Sachen wie: Jamie und Justin, voll süß!
Doch ich wollte definitiv nichts mit Justin anfangen, er war nur ein Freund, ein Kollege, meine Konkurrenz. Außerdem, wer weiß, wie sehr er mich verletzen könnte, wenn ich ihm mein Herz öffnen würde?! Niemand könnte es wissen und damit es mir einfach gar nicht passierte, ließ ich mich am Besten gar nicht erst drauf ein.
Kaum war ich online, ging es schon los mit Justin:
@JamieJohnson Na, ist der Kaffee-Fleck raus? ;D Haha
Ich ärgerte mich ein bisschen über den doofen Witz und antwortete:
@JustinBieber Ne. -.-
Doch trotzdem schaffte er es mich auf zu muntern:
@JamieJohnson Ich hoffe du bist nicht mehr sauer, wenn meine Überraschung endlich ankommt?
Ich fragte mich selbst seltsamerweise: Welche Überraschung?
Plötzlich klopfte es an der Tür und ich fragte:"Ja?" Eine tiefe Männerstimme erwiderte:"Ist dort Jamie Johnson?" Ich öffnete die Tür und nickte und der Mann drückte mir eine Blume und ein kleines Päckchen in die Hand. Ich wunderte mich ziemlich und öffnete erstmal das Päckchen, darin enthalten war ein T-Shirt, mit der Aufschrift: "Never say Never." Das war der Name des Songs, den wir zusammen aufgenommen hatten. Vermutlich hatte er es drucken lassen.
Es war wirklich eine süße Idee. Ich schrieb ihm schnell zurück:
@JustinBieber Ist gerade angekommen, wie süß von dir. Ich ziehe es jetzt an und geh damit schlafen.
Schnell machte ich noch ein Foto davon und stellte es dann auf Twitpic, damit alle es sich ansehen konnten.
Ich war viel zu müde, um noch auf eine Antwort zu warten und legte mich deshalb einfach Schlafen, wo ich dann friedlich von irgendetwas träumte.
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Never say Never
FanfictionJamie ist eine Newcomerin in der Musikbranche und genauso begehrt, wie Justin Bieber. Als die beiden dann zusammen einen Song aufnehmen, fängt sie an sich in ihn zu verlieben. Sie hatte lange Angst sich einem Jungen zu öffnen, weil sie schon zu oft...
