Verschlafen öffnete ich meine Augen und realisierte, dass ich immer noch im Flieger saß. Ich drehte meinen Kopf zur Seite in der Hoffnung Justins wunderschönes Gesicht neben mit zu sehen, doch was ich dort erblickte war nicht Justin, sondern Jason. Enttäuscht seufzte ich und auf einmal dachte ich wieder an alles und sagte aufgeregt:"Ich muss Nachrichten gucken!" Schnell stöpselte ich meine Kopfhörer ins Ohr und schloss sie an den Sitz vor mir an, an dem ein Bildschirm war. Schnell schaltete ich einen Nachrichtensender rein und der Reporter erzählte, während man im Hintergrund das Hotel sehen konnte:"
furchtbares spielt sich im Moment hier in diesem Hotel ab. Terroristen haben es in Beschlag genommen und es ausgeraubt, zwar konnte ein Großteil der Menschen noch flüchten, doch ein kleiner Teil wurde ebenfalls dort gefangen genommen als Geiseln. Den Verbrechern geht es nur um Geld. Sie verlangen mindestens 1.000.000 € vor Sonnenuntergang, ansonsten drohen sie damit, die restlichen 25 Leute in dem Gebäude zu erschießen. Aus Quellen haben wir erfahren, dass du dem Zeitpunkt auch Jamie Johnson und Justin Bieber in dem Hotel war, wobei sie noch flüchten konnte. Allerdings hat man bis jetzt keine Anzeichen von der Flucht von Bieber. Medien vermuten, dass er zu den Geiseln gehört. Auf der ganzen Welt und in öffentlichen Portalen wie Twitter ist die Hölle los. Sie alle haben große Angst um ihren Star. Das war Kenny McKnight vom Ort des Geschehens.
Mein Atem stockte. Konnte das sein? Was wäre, wenn er umgebracht wird? Ich geriet in Panik und begann zu zittern. Wie sollte ich nur ohne ihn leben. Schnell stand ich auf und rief laut:"Ich zahl die Summe!" Jasons Augen weiteten sich und er rief entsetzt:"Nein, Niemals! Jamie du hast zwar das Geld, aber das ist viel zu gefährlich!" Ich packte mir an den Kopf und verwuschelte dabei unbewusst leicht mein Haar. Nun stand es ein wenig ab und ich ging in schnell Schritten auf Toilette, wo ich mir erstmal Wasser ins Gesicht spritzt. Ich stützte die Hände auf dem Waschbecken ab und begann heftig zu atmen. Mein Puls war ziemlich erhöht, was mir meistens nicht gut tat, ich fragte mich: Was hatte Justin nur mit mir gemacht? Ich war vollkommen durch den Wind. Er hatte mich so abhängig von ihm gemacht, dass ich gar nicht mehr wusste, wie ich ohne ihn leben sollte. "Er füllt mein Leben aus", sagte ich zu mir selbst.
Nachdem sich mein Pulsschlag wieder einigermaßen normalisiert hatte, kam ich zurück auf meinen Sitz, wo Jason besorgt fragte:"Ist alles okay?" Ich nickte abwesend und starrte sehnsüchtig aus dem Fenster, nur in Sorge um Justin. Es machte mich krank, wenn ich mir so viele Sorgen machte, doch nun ging es nicht anders.
Ich liebte ihn, eindeutig. Ich starb fast vor Sorge um ihn, doch ich wusste, dass ich an dieser Situation nun nichts ändern konnte und so versuchte ich mich auf Twitter ab zu lenken, ich bat meine Fans darum:
Hallo, Leute. Ja ich konnte flüchten, aber betet alle für Justin! Ich liebe ihn, ich will nicht ohne ihn leben müssen! #prayforjustin
Kaum ein paar Sekunden nach meinem tweet spielte ganz Twitter verrückt und alle twitterten:
#prayforjustin
Ich war hin und weg über die Liebe der Fans. Sie waren wirklich großartig. Oft fragte ich mich, was ich nur ohne sie machen sollte. Ich seufzte, doch sah, bevor ich meinen Laptop zuklappte noch ein Mädchen welches schrieb:
Jieber = Johnson & Bieber. ?' Das Traumpaar. #prayforjustin sonst sind sie nur halb so perfekt!
Das Tweet war süß. Doch die Worte dieses Mädchens waren mir einleuchtend und sie hatte Recht. Justin war ein Teil von mir geworden. Ohne ihn war ich nur noch halb. Ich brauchte ihn einfach so dringend. Plötzlich landete die Maschine und wie stiegen aus. In wenigen Minuten hatten wir uns unser Gepäck besorgt und waren nun mit einem Taxi auf dem Weg in unser Hotel. Es war schön wieder in meinem Heimatland zu sein, jedoch nur halb so schön, ohne Justin. Schon wieder seufzte ich. Jason legte tröstend sein Hand an meinen Rücken und strich mit sanften Bewegungen darüber, während sich immer mehr Tränen in meinen Augen ansammelten und ich anfing zu weinen.
Als wir im Hotel angekommen waren, ließ ich mich unsanft auf das Sofa fallen und kaum hatte ich den Fernseher angestellt und den Reporter von vorhin auf dem Bildschirm gesehen, liefen mir die nächsten Tränen über die Wangen. Unaufhaltsam bahnten sie sich ihren Weg über mein Gesicht und fielen schließlich auf den dunkelgrünen Teppich, der völlig unpassend im Zimmer war. Langsam schloss ich meine Augen und blendete alles um mich herum aus, was nicht mit Justin zu tun hatte, oder wenigstens so aussah. Es dauerte nicht lange, bis ich eingeschlafen war.
*Langsam stand ich von dem harten schwarzen Boden auf, der sich anfühlte wie Glas. "Wo bin ich", rief ich unwillig, als ich auf einmal Justin ein paar Meter von mir entfernt sah. Ich rannte erleichtert auf ihn zu und fiel in seine starken Arme, welche mich beschützend hielten. Als sich auf einmal alles verdunkelte und ich spürte, wie er schwächer wurde und langsam in meinen Armen zusammen sackte. Vorsichtig legte ich ihn auf den Boden und sah, wie er blutete am Kopf. Es war ein Schuss, den niemand von uns beiden gehört noch gesehen hatte, doch eins war klar: Es war nun weg, für immer.*
Schreiend und nass geschwitzt wachte ich auf dem Sofa auf und spürte die ganzen getrockneten Tränen auf meinem Gesicht. Selbst im Schlaf hatte ich geweint. Diese Sache setzte mir ziemlich zu, was ich nicht nur im Unterbewusst sein mitbekam. Taumelnd lief ich ins Bad und schaute auf die Uhr, die mir gerade 3 Uhr Nachts anzeigte. Genau vor 24 Stunden waren Jason und Ich geflüchtet. Ich fragte mich ernsthaft, ob Justin nun noch lebte. Ich schwang mich unter die Dusche und das heiße Wasser ließ mich für einen Moment alles vergessen, was trotz alle dem leichter gesagt als getan war. Nachdem ich geduscht hatte und mir einen Boxershorts von Justin, wie ein T-Shirt von ihm angezogen hatte, legte ich mich mit nassen Haaren ins Bett.
Doch gerade als ich meine Augen schloss, strahlte mir ein schwacher Sonnenstrahl ins Gesicht, der mich daran erinnerte:"Ich kann jetzt nicht schlafen!" Unfreiwillig liefen mir schon wieder Tränen übers Gesicht, die von jedem kleinsten Gedanken an Justin ausgelöst wurden.
Plötzlich hörte ich Schritte in der Nähe meiner Zimmertür, die mich aufschrecken ließen. Wer lief denn noch hier rum um fast 4 Uhr Morgens?Mit roten und verweinten Augen und etwas ängstlich bewegte ich mich auf die Tür zu, als sie auf einmal aufgerissen wurde und .....
.....Justin vor mir stand.
Meine Augen weiteten sich und strahlten, als ich ihm jauchzend in die Arme fiel. Er hob mich hoch und wirbelte mich einmal im Kreis. Schon wieder kullerten mir kleine Tränen über die Augen, jedoch diesmal vor Freude. Erleichtert flüsterte ich:"Wie schön, dass du lebst."
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Never say Never
FanfictionJamie ist eine Newcomerin in der Musikbranche und genauso begehrt, wie Justin Bieber. Als die beiden dann zusammen einen Song aufnehmen, fängt sie an sich in ihn zu verlieben. Sie hatte lange Angst sich einem Jungen zu öffnen, weil sie schon zu oft...
