Die Äste des Ahornbaums vor dem Fenster peitschten lautstark an das Fenster, welches anscheinend zu zerbrechen drohte, wie es mir mein Gefühl sagte. Ich tastete neben mir nach Justin, allerdings lag er nicht in seinem Bett. Ich schreckt hoch, aus Angst, dass die letzten Wochen nur ein Traum waren, doch da fiel mir ein, dass ich sonst nicht hier wäre, in diesem Haus.
Auf leisen Schritten tapste ich die Treppe runter und hörte Justin, der in der Küche saß. Als ich meinen Kopf durch den Türrahmen steckte sah ich ihn dort sitzen mit seiner Gitarre, während im Backofen, anscheinend Muffins backten. Er dichtete gerade eine Version von Taylor Swifts "Your Anything" um und meine Ohren lauschten seiner Engelsgleichen Stimme aufmerksam.
I could be your favorite blue jeans
With the holes in the knees
In the bottom of the top drawer
I could be your strong protecting boy
Just a little out of reach
Or the guy living next door
I'll be your angel giving up his wings
If thats what you need
I'd give everything to be your anything
Be your anything
Eine Gänsehaut machte sich auf meiner Haut breit und beim nächsten Refrain stieg in ins Singen ein, worauf er erschrocken seinen Kopf hob und ein Lächeln schlagartig sein Gesicht zierte. In langsamen Schritten lief ich auf ihn zu und bei dem letzten Akkord, den er auf seiner Gitarre spielte, fing auf einmal etwas an zu piepen. Überrascht drehte ich mich um, um zu schauen, was es war, doch da war Justin schon wie von der Tarantel gestochen aufgesprungen und hatte gerufen:"Die Muffins!" Ich lachte leise vor mich hin, während er mit Handschuhen das Blech aus dem Backofen holte, um es auf die Theke zu stellen.
Schließlich fanden wir beiden uns auf seinem Bett wieder, wie ich meinen Kopf auf seinem Schoß platziert hatte, und er sanft durch meine Haare strich und wir uns beide gegenseitig mit Schoko-Muffins fütterten. Er murmelte leise vor sich hin:"Ein Schönes Gefühl, wieder zu hause sein, oder?" Ein seltsames Gefühl durchzuckte meinen Körper und ich nickte, obwohl ich mich nicht zu Hause fühlte. Zwar auf einer Seite schon, denn es war Justins und mein Haus, jedoch wollte ich auch gerne mal wieder meine Familie wieder sehen. Ein Seufzer entfuhr mir und er fragte besorgt:"Was ist los?" Ich presste meine Lippen zusammen:"Meinst du wir können in dieser Woche, wo wir frei haben auch mal zu mir fahren?" Seine Augen weiteten sich und seine Lippen küssten zärtlich meine Stirn:"Natürlich." Ich lachte leise und gab ihm eine kurzen flüchtigen Kuss mit den Worten:"Ich liebe dich so wie du bist und ich werde NIE jemand anderen als dich lieben!" Einen Moment lang schmunzelte, bis er ruhig und überlegt die Worte aussprach:"Sag Niemals nie!" Schon wieder diese seltsame Bemerkung, es ist nicht das erste Mal, dass er sowas zu mir sagt, jedoch ignorierte ich dies und versuchte mir keinen weiteren Kopf drüber zu machen.
Nachdem wir eine Weile gelacht und geredet hatten, blickte ich auf die Uhr und sah, dass es schon halb 12 war und ich fügte hinzu:"Justin! Wir müssen schnell los! Um 12 sollen wir doch meine Freundinnen und deine Freunde vom Flughafen abholen!" Nun sah man auch den typischen Oh-Nein-Ich-habs-ganz-vergessen-Blick in seiner Miene. Schnell sprang er auf, genau wie ich, und meine Hände streiften das T-Shirt von Justin zum Schlafen von meinem Körper ab, während er mich fast sabbernd schon anstarrte. Verführerisch ging ich an ihm vorbei und sagte belustigt:"Hör auf zu sabbern und mach den Mund zu!" Prompt schloss er seinen Mund und wurde rot, wie eine Tomate. Ich musste Lachen und schnell zogen wir beide uns um.
Als wir letztendlich noch pünktlich am Flughafen standen, jedoch natürlich in Verkleidung, hielten wir zwei Schilder hoch mit der einen Aufschrift: Lola, Alexis und Tiffany, da Ashlyn und Emily noch eine wichtige Prüfung nachholen mussten und dafür lernen sollten. Wie auch mit der anderen Aufschrift: Christian, Ryan, Chaz, Caitlin! Nach langer Zeit des Wartens, kamen endlich meine Freundinnen mit ihren voll gepackten Koffern aus der Tür und fingen nervös an zu tuscheln, als sie das Mädchen mit der großen dunklen Sonnenbrille und der Kapuze auf dem Kopf sahen, welches ein Schild trug mit ihren Namen darauf, doch schließlich verstanden sie, dass ich mich natürlich verkleiden musste und fielen mir überglücklich in die Arme. Zuerst war dort Lola, die blonde mit den Locken eines Engels, dann kam Alexis mit den Schulterlangen Haaren, die eine Farbe genau zwischen braun und blond darstellen sollten. Zu guter Letzt war dann dort noch Tiffany mit den langen rotbraunen Haaren.
Justin stand in der Zeit etwas Abseits und wartete auf seine Freunde. Lola fragte aufgeregt:"Das ist nicht allen Ernstes, Justin Bieber, oder?" Ich biss mir auf die Zunge und nickte. Sie und die anderen beiden fingen aufgedrehte an zu quieken, während Justin uns verwirrte Blicke zu warf, als plötzlich seine Freunde kamen, unter denen auch Ryan war, den ich ja schon kennen gelernt hatte, wie auch ein kleiner Junge mit Zahnspange und einer ähnlicher Frisur, wie Justin. Außerdem noch ein etwas größerer, der auch ganz ok aussah und ein Mädchen, mit langen braunen Haaren und einem hübschen Gesicht. Von Ihr hatte ich auch schon gehört, ich glaube, Caitlin war ihr Name. Sie ist seine Ex-Freundin. Schließlich trafen wir alle aufeinander und setzte uns in die vorbereitete extra lange Limousine. Alle staunten und drückten alle möglichen Knöpfe in dem Auto. Justin legte grinsend seinen Arm um mich, während alle anderen Blicke lächelnd an uns klebten.
Als die Limousine schließlich hielt und wir alle unser Gepäck in das Haus hievten, platzierten alle ihre Schlafsäcke und Isomatten im Wohnzimmer, wo letztendlich kein Platz mehr war.
Sie alle saßen gespannt im Wohnzimmer und warteten darauf, dass irgendwas passierte, doch Justin und ich hatten ehrlicherweise nicht wirklich was vorbereitet, denn wir wollte eigentlich nur eine Pool-Party schmeißen, doch weil es noch zu kalt draußen war, um schwimmen zu gehen und es erst gegen Nachmittag richtig heiß werden sollte, fragte Justin:"Was würdet ihr denn davon halten, wenn wir shoppen gehen?" Zuerst kam keine Reaktion, bis fast jeder in seinem Geldbeutel rumstöberte und von sich gab:"Ich hab kaum Geld dabei!" Justin kramte kurz in seiner Hosentasche und hielt dann eine gold glitzernde kleine Karte hoch, zu der er noch hinzu fügte:"Wofür haben wir denn bitte die hier?" Alle fingen schlagartig an zu Lächeln und Justin bestellte die Limousine, um uns ab zu holen und in die Stadt zu bringen. Alle zogen sich noch um nach dem langen Flug und machten sich noch fertig, bis auf Caitlin und mich, die schon bereit im Flur standen. Sie fragte neugierig:"Du bist also Justins neue Freundin?" Ich nickte mit einem breiten Lächeln im Gesicht, worauf die antwortete:"Süß. Ich finde ihr beiden passt gut zusammen. Ich kenne Justin schon sehr lange und ich bin eine seiner besten Freundinnen und ich merke es einfach, wenn es ihm nicht gut geht oder so, doch in diesem Fall merke ich einfach, wie glücklich er mit dir ist. Sein Lächeln ist ein ganz anderes als sonst und so glücklich, wie du ihn machst, hat noch keiner von uns ihn glücklich gemacht!" Mein Gesicht nahm schlagartig den Farbton einer Tomate an. Da kam Justin mit den anderen die riesige Wendeltreppe herunter. Sein Gesicht erhellt sich, als er mich ansah und er nahm meine Hand, worauf Caitlin mir leise zu flüsterte:"Genau das, meine ich!" Wir beide lachten leise, als Justin verwundert fragte:"Was?"
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Never say Never
Fiksi PenggemarJamie ist eine Newcomerin in der Musikbranche und genauso begehrt, wie Justin Bieber. Als die beiden dann zusammen einen Song aufnehmen, fängt sie an sich in ihn zu verlieben. Sie hatte lange Angst sich einem Jungen zu öffnen, weil sie schon zu oft...
