Chapter-26

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Viel Zeit war vergangen und Justin und ich waren mittlerweile schon fast ein Jahr zusammen. Gab es überhaupt etwas besseres als das? Schon ein Jahr und noch mehr lauter tolle Jahre zusammen mit dem Jungen verbringen, den ich liebte. -Nein, definitiv nicht.
Zudem würde ich in ein paar Tagen 18 Jahre alt werden!? Ich fühlte mich jetzt schon so alt.
Aber dann wär ich endlich volljährig und dürfte offiziell mit Justin zusammen ziehen. Zwar war ich schon so gut wie bei ihm eingezogen, in unser Haus, jedoch war es nicht offiziell, was es aber bald werden würde. Ich seufzte und wanderte mit meinen Gedanken überall hin, nur nicht dort hin, wo ich eigentlich sein sollte.

Unruhig wälzte ich mich im Bett, während Justin gelassen und ruhig schlief. Ich stand auf und lief ein wenig herum in dem Hotelraum, in Deutschland, wo wir gerade waren. Der Lichtschalter wurde von mir betätigt und strahlte ein grelles Licht aus. Ich lief mich auf dem Sofa nieder und holte das kleine grüne Buch, das auf dem Tisch lag hervor. Darin hatte ich alle meine selbst geschriebenen Lieder gesammelt. Auf irgendeiner Seite schlug ich es auf und las die Zeilen:

Never without you,
how do you do?
Without me?
Never you could live without me,
Because you said it once,
I need you, to be.

Belustigt schüttelte ich den Kopf. Wie lange es wohl schon her sein musste, dass ich dies geschrieben hatte?! Bestimmt vor der Zeit mit Justin.
Auf einmal schlingen sich zwei Arme um mich
"Na, was machst du so spät wach?"
"Nichts, ich kann irgendwie nicht schlafen."
Er seufzte und nahm meine Hand, um mich wieder aufs Bett zu ziehen.
"Meinst du, du kannst besser schlafen, wenn du in meinen Armen liegst?"
Er ist so süß, ging mir durch den Kopf und ich nickte heftig. Wir beide ließen uns auf die weiche Matratze fallen und seine Arme bildete eine Art Mauer um mich, die mir ein beschützendes und geborgenes Gefühl gab. Nach einer Weile, in der ich versucht hatte einzuschlafen, es allerdings nicht erreicht hatte, drehte ich mich um und sah in die strahlenden braunen Augen von Justin, die jede meiner Bewegungen genau verfolgten und analysierten.
Mit diesem ruhigen Unterton in seiner Stimme, fragte er:
"Was ist nur los mit dir?"
Ratlos zuckte ich mit den Schultern.
"Woran denkst du?", riss seine Stimme mich wieder aus meinen Gedanken.
"Ich denke viel an die Zukunft." Seine Arme hielten mich etwas fester und er vergrub sein Gesicht an meiner Schulter.
"Was ist los?", fragte ich besorgt.
Seine Stimme nahm einen ganz seltsamen Unterton an, den ich bis jetzt nie gehört hatte.
"Ich hab Angst vor der Zukunft."
"Aber unsere Zukunft kann nur schön werden."
Ein merkwürdiger Gesichtsausdruck ließ sich in seiner Miene ablesen, welcher mir ein komisches Gefühl gab.
"Willst du eigentlich Kinder?", fragte ich, allerdings nur aus purer Neugier.
"Was?!"
"Keine Sorge, das sollte keine Andeutung sein, es war lediglich eine Frage.
Er atmete erschöpft aus.
"Pff. Nein."
Die Worte kamen so herzlos zwischen seinen Lippen hervor. Aber..?
Er wollte keine Kinder?! Ein Plan für meine Zukunft drohte zusammen zu brechen, nämlich Punkt Nummer 3: "Eine Familie gründen." Der nach den Punkten 1: "Berühmt werden" und 2 :"jemanden fürs Leben finden" kam.
Ich fragte zum wiederholten male:
"Bist du dir da ganz sicher? Ich meine, Kinder können doch ganz süß sein und eine große Bereicherung."
Er schmunzelte.
"Wieso willst du keine Kinder."
Ich reizte ihn mit meinen andauernden Fragen.
"Weil es so ist und jetzt lass mich endlich schlafen!!!"
Beleidigt drehte er sich um, wie ich es ihm gleich tat. Nun wollte ich auch nicht mehr mit ihm reden. Ich schloss meine Augen und strengte mich an, ein zu schlafen, doch es gelang mir nicht. Ich seufzte, als zwei starke Arme sich wieder um mich legten und zwei Lippen neben meinem Ohr flüsterten:
"Tut mir leid, dass ich gerade so gemein zu dir war."
Ich drehte meinen Mund zu seinen Lippen und küsste ihn.
"Nein, MIR tut es Leid, dass ich dich so ausgefragt hab."
Er knuddelte mich ganz fest und entgegnete:"So jetzt ist wieder alles okay. Kannst du nun auch ruhig schlafen?"
Ich nickte heftig und drehte mich so, dass mein Gesicht seinem ganz nah war, bis ich meine Augen schloss und auch kurz darauf, dass beruhigende Geräusch seines rauschenden Atems wahr nahm.

Noch immer wusste ich nicht, was diese Sache war, die Justin vor mir geheim hielt. Ich wollte es so gerne wissen, nur niemand wollte es mir sagen. Anscheinend wussten schon alle Bescheid nur ich nicht, wodurch ich mich ziemlich hintergangen fühlte.
Immer tiefer ließ ich mich in den Sitz den Vans sinken und starrte auf einen Punkt konzentriert aus dem Fenster. Kleine Tropfen trafen fast schon in regelmäßigen Abständen auf die Scheibe, welche ihre Kälte überall verteilte.
Schlagartig wurde die Tür aufgerissen und ein braunhaarigen Junge, der mich mit einem Kuss begrüßte, stieg ein.
"Na, wie geht es meinem Geburtstagskind?"
Genervt erwiderte ich:
"Mein Geburtstag ist soweit du hoffentlich weißt, erst Morgen."
Er nickte und entgegnete:
"Ich weiß."
Ich rollte lachend mit den Augen und sein Arm wurde von ihm zärtlich um meine Schultern gelegt.
Kurz schwiegen wir, bis ich die Stille brach:
"Was schenkst du mir?"
Sein unglaubwürdiger Blick traf mich und seine eine Augenbraue hob sich in die Höhe
"Du willst doch wohl nicht im Ernst gerade zu erreichen, dass ich dir sage, was ich dir schenke?"
Ich schmollte.
"Schade, war ein Versuch wert."
Er drückte mir einen Kuss auf die Wange:"Einer der Gründe, wieso ich dich über alles liebe...du bist so süß, wenn du schmollst."
Belustigt kniff ich ihn in die Seite, was er sich natürlich nicht gefallen ließ und ein Kampf des Kneifens hinten auf der Rückbank im Van ausgetragen wurde.
"Stop, Stop, lass und aufhören!"
Ich nickte und die Stille kam mit der Zeit wieder.
"Justin, gibt es da etwas, was du mir sagen möchtest?"
Er biss ich nervös auf der Unterlippe herum:
"Ja, also..."

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Heeeyjooo ahah:D

Also hier mit wollte ich sagen das heute mehr chapter kommen , da heute Sonntag ist und mir sooooo langweilig ist und ja
Unnnnnnd
Ich wollte jetzt 'sagen' , dass ich mein schreib-Stil geändert habe ️haha, also das ich bei jeder wörtlichen Rede ein Absatz gemacht habe haha.
Hoffe es gefällt euch so
UND BITTE KOMMENTIEREN 🙏🙏🙏🙏🙏🙏

Never say NeverWo Geschichten leben. Entdecke jetzt