Chapter-21

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Als der Wagen immer langsamer wurde und schließlich zum Stehen kam, stiegen Justin und ich aus und leise schloss er die Tür auf zu diesem ziemlich großen blauen Haus, bei dessen Anblick ich nicht aufhören konnte zu staunen, selbst, wenn es dunkel war. Drinnen war alles noch ziemlich neu und ein seltsamer Geruch schwebte in der Luft. Es standen zwar schon ein paar Möbel drin, jedoch waren sie alle mit großen weißen Planen zugedeckt.
Meine kurzen leisen Schritte halten ziemlich laut wieder in der großen Eingangshalle, in der eine gigantische Treppe in einer Kurve nach oben verlief. Ich stand dort mit offenem Mund, als Justin auf einmal meine Hand nahm und ich leicht vor Schreck zusammen zuckte. Er zog mich mit hoch, wo er eine Tür von den mindestens fünfen öffnete und mich mit herein zog.
Das Zimmer war ziemlich groß, allerdings standen darin ebenfalls nur abgedeckte Möbel. Verwundert fragte ich:"Wann warst du das letzte Mal hier?" Justin schaute nach oben und dachte einen Moment nach, bis er schließlich antwortete:"Ich glaub ein Jahr ist es her." Ich atmete staunend aus:"Pff!"

Nach einem Moment, als er alle Planen runtergerissen hatte, erkannte ich langsam die wahren Umrisse des Raumes und entdeckte ein ziemlich großes Doppelbett, einen Schrank, einen Schreibtisch, eine Kommode und selbst einen kleinen Kamin. Ich drehte mich und sah mir die Bilder und Fotos an den Wänden an, auf denen Justin zu erkennen war, als er klein war. Ein Lächeln huschte über meine Lippen und er fragte grinsend:"Was?" Ich kicherte leise und entgegnete:"Du warst damals schon süß." Sanft wurden seine Arme von ihm um mich gelegt und ich drückte ihm einen Kuss auf die Wange, als er mich vorsichtig immer weiter aufs Bett zog.
Ich spürte, dass er war vor hatte und öffnete leicht meine Lippen, damit unsere Zungen mit einander spielen konnte. Zaghaft fuhren seine Hände unter mein Top und ich bekam schlagartig eine Gänsehaut die sich über meinen ganzen Körper zog. Ich drehte mich so, dass ich auf ihm lag und krallte mich in seine Haare, während er seine Lippen immer leidenschaftlicher und immer fester auf meine drückte. Ich schloss meine Augen und genoss einfach nur seine Berührungen.
Als er langsam mit seiner einen Hand zu meinem Hintern wanderte, während er mit der anderen versuchte mein Top hoch zu ziehen, wusste ich, was er vor hatte. Ich überlegte einen Moment, ob ich 'es' wirklich schon wollte und beschloss letztendlich, obwohl ich schon bereit dafür war, ihn noch ein wenig zappen zu lassen.
Daher gab ich ihm seine Hände kurz und herzlos wieder und stand von ihm auf. Sein Gesicht zierte ein Blick, der so viel sagte wie: Super-Justin-du-hast-es-verkackt! Ich grinste, lehnte meine Stirn an seine und flüsterte zärtlich:"Noch nicht, jetzt." Einen Moment dachte er scharf nach, bis er die besondere Betonung auf dem 'jetzt' verstand.

Er nahm meine Hand und ich forderte ihn auf:"Zeig mir erstmal den Rest des Hauses!" Sein Grinsen wurde breiter und wir gingen durch das ganze Haus, wo er überall die großen weißen Planen abzog. Als wir schließlich im Wohnzimmer an kamen, sah ich, dass der Raum eine komplette Fensterfront hatte. Mein Staunen über das Haus wurde noch größer, als ich den großen länglichen Pool sah. Justin fragte amüsiert:"Na, staunst du?" Ich nickte etwas abwesend, als er plötzlich einen Schalter betätigte und Lichter am Rande des Pools in regelmäßigen Abständen an gingen. Meine Kinnlade klappte herunter und er lachte. Aus Neugier setzte ich einen Fuß nach draußen und begutachtete das Grundstück, es war ziemlich groß. Eine Terrasse, einen Pool, ziemlich viel Wiese, ein paar Bäume. So ziemlich alles, was man sich wünschte war dabei. Ich stellte mich an den Rand des Pools und starrte fasziniert ins das klare blaue Wasser, als zwei starke Arme sich um meine Taille schlangen und mich in sich drehten, so dass zwei weiche Lippen schon wieder auf meinen lagen. Ich seufzte glücklich in den Kuss hinein und lehnte mich ein wenig an Justin, doch unerwarteter weise tat er das selbe und ich verlor mein Gleichgewicht und flog mit einem überraschtem Schrei ins das etwas warme Wasser, genau wie Justin, der mir hinterher fiel. Ich tauchte auf und lachte, während ich ihn mit Wasser vollspritzte und belustigt sagte:"Du bist doof. Wegen dir, sind wir ins Wasser gefallen!" Er lachte ebenfalls und schwamm in langen Bewegungen auf mich zu, bis er mich schließlich mit seinem Körper umarmte und mir einen innigen Kuss gab, wobei er noch hinzu fügte:"So gefällts mir aber ehrlich gesagt sogar fast noch besser." Ich lachte leise in mich hinein, worauf er schon wieder seine Lippen auf meine gedrückt hatte.
Noch einen Moment verweilten wir so dort, bis ich leicht anfing in dem kalten Nachtwind zu zittern und er seinen einen Arm vorsichtig unter meine Beine schob. Geschockt wollte ich ihn davon ab halten:"Justin, lass das. Du sollst mich nicht tragen!" Er lachte frech und erwiderte:"Ich möchte aber. Wir sind ja verheiratet, weißt du noch?" Er zwinkerte mir zu, worauf ich lachte und er fort fuhr:"Und, wenn wir dann endlich kirchlich heiraten...irgendwann und nicht mehr nur gedanklich, dann muss ich doch schließlich üben, dich über die Schwelle zu kriegen." Ich legte meine Arme um seinen Hals und lehnte meinen Kopf an seine Brust und lachte. Er war einfach süß. Zärtlich flüsterte ich ihm in sein Ohr:"Ich will dich niemals verlieren!" Er machte:"Sssch. sag niemals nie!" Ich verzog verwundert mein Gesicht und wunderte mich ziemlich über die Aussage.

Als er mich schließlich in seinem Zimmer auf dem Bett ablegte, welches ich ziemlich nass machte mit meinen Klamotten, machten wir da weiter, wo wir vorhin stehen geblieben waren. Allerdings tat er sich ziemlich schwer, allein mit einer Hand unter mein nun eng anliegendes Top zu kommen, da alle meine Anziehsachen ziemlich nass waren. Ich kicherte und knabberte ihm zärtlich am Ohr, wobei ich flüsterte:"Komm wir ziehen uns um." Genervt stöhnt er auf und öffnete seinen Kleiderschrank, in dem tatsächlich noch ältere Klamotten von ihm waren. Einen Moment lang suchte er, bis er mir schließlich eine Boxershorts und ein T-Shirt in die Hand drückte, welches ich dankend an nahm und es im Bad gegen meine nasse Sachen austauschte. Ich spritzte mit etwas Wasser ins Gesicht, um wieder meinen klaren Verstand zu bekommen und kurz entspannt durch zu atmen. Ich sah in den Spiegel und blickte in das Gesicht eines glücklichen Mädchens, welches alles hatte, was sie wollte, einen Jungen, der sich über alles liebt, von dem sie sich niemals trennen wird und Geld und Ruhm, doch vor allem war mir Justin am wichtigsten. Die leichten Locken in den Spitzen meiner Haare, die etwas über meine Schulter gingen, fielen mir leicht in Gesicht und ich ...lächelte.

Meine Füße trugen mich wieder zurück ins Justins Zimmer, in welchem er schon unter der Decke mit geschlossenen Augen lag. Ich legte mich neben ihn und kuschelte mich an seine warme Haut. Zwar wirkte es, als ob er schlafen würde, doch es war nicht so, das spürte ich. Noch einen letzten Gute Nacht Kuss drückte ich ihm auf die Lippen, bevor ich auch schließlich meine Augen schloss und mich so drehte, dass er von hinten seinen Arm um mich legen konnte* und letztendlich nur noch seinen regelmäßigen, leisen und beruhigenden Atem hörte.

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* Sie liegen 'Löffelchen'. Ist einfach nur schwer zu beschreiben! ;D
Eigentlich würd ich euch ja jetzt einen LInk zu einem Bild hier her stellen, jedoch gibst bei Google Bilder nur so Nacktbilder und jaaa..! xDDD
Naja, ich hoffe ihr wisst, was ich meine! ;D

Never say NeverWo Geschichten leben. Entdecke jetzt