Was war das für ein wirres Gefühl, wenn ich dort oben stand, auf der Bühne und meine Fans mir zu riefen:"Jamie, ich will ein Kind von dir!" Okay, ganz klar, es fühlte sich seltsam an. Besonders bei Mädchen. Ich verzog angewidert mein Gesicht und widmete meine Aufmerksamkeit weiter dem Geschehen außerhalb unseres Vans, anstatt in Gedanken zu schweben.
Jede Menge Menschen liefen aufgeregt entweder alleine oder in Gruppe durch die Straßen und niemand hatte irgendeine Ahnung, wer hier in diesem Auto sitzen könnte. Jamie Johnson.
Nachdem ich eine Weile die Leute beobachtet hatte, wurde mir langweilig und ich wendete mich der Kiste im Van mit den neuesten Zeitschriften zu.
Ganz oben lag irgendeine Zeitschrift, namens "Frau im Trend". Ich schüttelte den Kopf und sah auf die Zeitschrift darunter. Ich erschrak. Mein Atem stockte. Mit zittrigen Händen nahm ich die Zeitschrift aus dem Karton und schaute sie mit offenem Mund an. Das Cover zeigte mich und Justin. Normalerweise fände ich das ganze gar nicht so schlimm, aber das Bild war Händchen haltend. Darunter stand in roten, großer Schrift:" Jamie und Justin, daten sie sich heimlich?" Was würden meine Fans nur denken? Was würden Justins Fans denken? Schnell warf ich einen Blick auf Jason, der gegenüber von mir saß und mich besorgt ansah:"Alles okay, mit dir?" Ich nickte abwesend und versteckte die Zeitschrift schnell unter meiner Tasche, damit sie Jason nicht sah.
Auf einmal klingelte mein Handy und ich hatte eine SMS von Justin bekommen, in der stand:
Hast du schon das neue "Today Magazin" gelesen?
Er wusste es also auch schon. Schnell simste ich ihm zurück:
Ja, was machen wir jetzt nur?
Nervös kaute ich auf meiner Lippe rum, bis Justin mich plötzlich anrief:
"Hallo?",fragte ich gespannt.
"Hey, Jamie."
"Justin", sagte ich erleichtert.
"Hör zu, Ich hab mit Scooter geredet und er sagt, dass wir es nicht sagen sollen, denn wir könnten beide Fans verlieren und unsere neue Single könnte ein riesengroßer "Flop" werden."
Ich nickte, obwohl mir klar war, dass er es nicht sah.
Kurz schwiegen wir, bis ich fragte:"Heißt das, ich muss lügen?"
Er schmunzelte kurz:"Hmm...Ich bin ein guter Lügner, aber...ja musst du."
"Ich kann aber nicht gut lügen."
"Ich weiß, dass du das hinkriegst, was machst du heute noch?"
"Ich hab ein Presse-Meeting und eine Autogrammstunde."
Er seufzte. Und sagte dann noch, um mich auf andere Gedanken zu bringen:"Ich hab übrigens dein Interview von KCA's gesehen?"
Ich fragte verwundert:"Ach ja?"
Er erwiderte:"Ja, du bist auch mein Promi-Schwarm."
ich wurde prompt rot und Justin lachte herzhaft.
Da hielt der Van an und wir waren da. Ich sagte schnell:"Bin da. vielleicht ruf ich dich später noch mal an." Doch bevor er antworten konnte, hatte ich schon aufgelegt.
Selbstbewusst machte ich mich auf dem Weg in das Gebäude, in der Hoffnung, dass mir niemand was anmerken würde. Als ich aus dem Van stieg, wurde ich allerdings von einem Haufen von Blitzlichtgewitter überhäuft, genau wie mit dummen Fragen:"Miss Johnson, stimmt es, dass da etwas zwischen ihnen und Justin Bieber läuft?" "Jamie, wie ist Justin so?" "Jamie, was ist mit dem Gerücht, dass du und Justin Bieber heiraten wollen?" Ich rümpfte angewidert von ihrer Neugierde die Nase und verschwand. Schnell sang ich meine beiden Songs, worauf ich danach direkt zu dem Presse-Meeting musste.
Ich atmete einmal tief ein und ließ dann die Fragen über mich ergehen. Das "Today Magazin" fragte:"Jamie, was läuft dort zwischen Justin Bieber und ihnen?" Ich seufzte und antwortete:"Es ist nicht festes. Wir sind nur gute Freunde, seitdem wir unseren Song aufgenommen haben, der übrigens bald rauskommt!" Alle Reporter schrieben sich auf, was ich gerade gesagt hatte und machten weiter mit ihren Frage, bis der "Teen-Report" fragte:"Miss Johnson, würden sie Justin Bieber daten?" Ich entgegnete:"Wie gesagt, er ist nur ein Freund!" Jason stand neben mir und sein Blick wurde mit jeder meiner Antworten seltsamer. Dann kamen noch ein paar Fragen zwischendurch, bis wir endlich bei der letzten angelangt waren von "J-14": Jamie, glaubst du Justin hat Gefühle für dich?" Diese Frage saß. Ich wollte nicht "Nein" sagen, obwohl ich wusste, dass es nur eine Lüge wäre, doch ich quetschte die Worte unfreiwillig zwischen meinen Zähnen hervor:"Nein." Wieder notierten sich alle meine Antwort und ich ging stumm von der kleinen Tribühne, auf der ich die ganze Zeit saß.
Mein Herz pochte, als mein Handy klingelte, kurz nachdem ich aus dem Saal kam und auf Toilette gegangen war, ich hob ab:"Hallo?" Es war natürlich Justin:"Wo bist du?" Ich entgegnete verwirrt:"2.Stock,Toilette." Er erwiderte sichtlich verwirrt:"Ich auch, aber du bist nicht hier." Ich schlug mir mit der flachen Hand vor den Kopf und lachte:"Du bist ja auch bestimmt auf der Männer-Toilette!" Er lachte nun auch und ich sagte:"Bin gleich bei dir."und legte auf. Kaum eine Minute danach lief ich durch die Tür der Männer Toilette, wo Justin schon sehnsüchtig auf mich wartete, er nahm mich in den Arm und drückte mir einen Kuss auf die Lippen, alles in mir kribbelte.
Da holte mich wieder meine Vergangenheit ein? War es das Richtige, was ich tat? War es nicht vielleicht zu früh? Konnte Justin mich nicht auch verletzen? -Ja, er konnte.
Und mit jeder Sekunde, die ich mit ihm mehr verbrachte, konnte er mich heftiger verletzen.
Er riss mich mit seiner Stimme, die sich wie Samt in meine Ohren legte aus meinen Gedanken:"Ich hab dich so furchtbar vermisst!" Ich lächelte:"Ich dich auch." Ich genoss es unendlich in seinen Armen zu liegen, sie gaben mir ein Gefühl von Geborgenheit und ich fühlte mich sicher. Ich sah zu ihm hinauf und blickte in seine tiefen braunen Augen, schon wieder verlor ich mich in ihnen, wie jeden Tag aufs neue. Ich konnte nicht mehr, er verzauberte mich so sehr, dass ich manchmal gar nicht mehr klar denken konnte. Auf einmal wurde die Tür aufgerissen und..
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Unnnnd?? Was glaubt ihr wer das ist ? Haaha 😌
*VOTEN+KOMMENTAR*
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Never say Never
FanfictionJamie ist eine Newcomerin in der Musikbranche und genauso begehrt, wie Justin Bieber. Als die beiden dann zusammen einen Song aufnehmen, fängt sie an sich in ihn zu verlieben. Sie hatte lange Angst sich einem Jungen zu öffnen, weil sie schon zu oft...
