"So listen, Baby, dont go, But if you do, I'll follow. You'll be, but trust me, I need you, like you wont do."
Ich war gerade mitten im Singen, als der Produzent von meinem neuen Musik Video, laut:"CUT!, schrie und ich plötzlich stoppen musste. Verschwitzt ließ ich mich auf den Boden sinken und zog meine Knie an. Das war im Moment alles so furchtbar anstregend.
Ich fragte völlig aus der Puste:"Kann ich vielleicht kurz Pause machen?" Der Produzent, der mir immer unsympathischer wurde, schaute kritisch auf seine Uhr und schmunzelte dann, jedoch sagte Jason dann:"Ja, Klar, ruh dich mal ne halbe Stunde aus." Ich war ihm unglaublich dankbar und lief in schnellen schritten erstmal auf die Toilette, wo ich mir etwas kaltes Wasser ins Gesicht spritzte.
Erleichtert atmete ich auf und holte mir erstmal etwas zu trinken. Doch als ich mich dann schließlich auf das große Sofa in der Nähe des Buffets hinsetzte, warf mir der Produzent einen ziemlich bösen Blick zu. Er war mir sowieso schon von Anfang an so komisch vorgekommen. Ein kleiner dicker Mann, mit einer Halbglatze und einer runden Brille. Ich kam mir auf einmal ziemlich komisch vor und starrte einfach stumm auf meinen Laptop.
Dann ging ich auf Twitter und erzählte meinen Fans, wo ich gerade bin:
Hey, Bin gerade auf dem Set zu meinem neuen Musik Video zu Don't Go. Ich kann nicht mehr warten, bis ihr das Video seht
Alle Fans flippten vollkommen aus und fragte gespannt nach, doch ich wollte keinen weitere Infos verraten. Da setzte sich Jason plötzlich zu mir und fragte neugierig:"Na, was machst du da?" Ich antwortete lediglich:"Halt meine Fans auf dem Laufenden." Begeistert sagte er:"Gut!" Da klingelte auf einmal sein Handy und er sprang auf und lief ein paar Runden im Kreis, beim Sprechen:
"Hallo?"
"Ach, Hey, was denn?"
"Ja, genau da."
"Ja."
"Okay, bis gleich."
Ich zog eine Augenbraue hoch und fragte verwirrt:"Wer war das denn?" Er entgegnete:"Darf ich vermutlich nicht sagen!" Nun war ich vollkommen irritiert und sagte:"Hä?" Er machte eine Handbewegung, die mir zu verstehen gab, dass ich Schweigen sollte und sagte:"Du wirst es noch früh genug mitkriegen." Ich schüttelte verständnislos und etwas enttäuscht den Kopf und holte mir dann vom Buffet etwas zu Essen.
Stumm saß ich dort in der Ecke mit meinen Paprika Streifen, die ich knabberte und schmollte, weil Jason mir etwas verheimlichte. Zudem musste es sich um was geschäftliches handeln, da er zwei verschiedene Handys hat, nämlich eins für Private Zwecke, von dem nur ich und seine Freunde die Nummer haben und ein Berufs Handy für alles andere, und genau an dieses ist er dran gegangen.
Wieso wurde mir immer alles verheimlicht? Weil ich dann noch zehn Minuten Pausen hatte, beschloss ich meiner Familie mal wieder eine E-Mail zu schreiben:
Hey, Mama, Papa und Schwesterherz June!
Bin gerade am Set von meinem neuen Musik Video.
Alles läuft gerade ziemlich stressig, aber ich hoffe,dass ich euch bald mal wieder besuchen kann.
Drückt alle von mir.
xoxo Jamie.
Irgendwie erleichtert begab ich mich wieder auf die Bühne, wo der Produzent schon sehnsüchtig auf mich wartete und genervt auf die Uhr blickt, bis ich fragte:"Was?" Er antwortete ziemlich wütend:"Du hattest eine halbe Stunde und du bist fast zehn Minuten zu spät dran!" Ich verdrehte genervt die Augen und versuchte ihn halbwegs auszublenden, was allerdings nicht so leicht war, da er ziemlich breit ist.
Mitten in den Aufnahmen, als ich gerade eine Stelle sang, an der es hieß:"Just." ,kam jemand zur Tür rein, der mir sehr bekannt vor kam und den ich das letzte Mal erst vor ein paar Tagen gesehen hatte und dazu noch geküsst. Ich erschrak und fragte mich, was er wohl hier tat und sang auf einmal völlig abgelenkt:"Justin." Auf einmal ging ein Gelächter durch den Raum und ich bemerkte erst richtig, was ich getan hatte und schlug mir die Hand vor den Mund. Prompt lief ich rot an und ging in schnellen Schritten kurz zurück hinter die Bühne, um noch mal zu gucken, wie meine Haare aussahen.
Aber warum checkte ich mein Aussehen? Doch wohl nicht etwas wegen Justin? Wieso war es mir nicht egal? Empfand ich vielleicht doch was für ihn? -Nein, ich sollte damit auf hören, das als zu denken. Was ich letztens getan hab, war nicht richtig. Ich sollte mich bei ihm entschuldigen, beschloss ich schließlich und ging wieder zurück zu der Crew, die sich mittlerweile ausgelacht hatte.
Ich lief auf leisen Schritten stumm auf die Bühne und stellte mich dort unsicher hin, während Justin sich einen Stuhl geschnappt hatte und nun zusehen wollte. Hoffentlich würden mir nicht noch mehr solcher peinlichen Missgeschicke im Laufe des Tages passieren.
Und ich hatte Glück und alles lief weiterhin normal ab. Direkt nach dem filmen lief ich schnell hinter die Bühne und fragte Jason hintergangen:"Was soll das?" Er fragte ahnungslos:"Was?" Ich entgegnete:"Wieso Justin hier ist?" Plötzlich wusste er natürlich, wovon ich redete:"Achso, das meinst du. Er hat gefragt, wo du bist und ich hab ihm den Weg erklärt!" Ich fragte verständnislos:"Wieso?" Er hatte nun ein breites Grinsen im Gesicht und erklärte:"Ich hatte mir gedacht, du würdest dich drüber freuen. Naja, also ich wollte vor ein paar Tagen, abends noch mal in die Lobby gehen und da hab ich die Tür einen Spalt geöffnet und da standen du und Justin dort." Innerlich schlug ich mir vor den Kopf und hätte mich am Liebsten in dem Moment geohrfeigt. Ich vergrub mein Gesicht in den Händen und rief verzweifelt:"Ich bin kurz davor einen großen Fehler zu machen."
Jason packte meine Handgelenke und nahm meine Hände von meinem Gesicht und sagte mit seiner ruhigen, netten Stimme:"Hör darauf, was dir dein Herz sagt." Ein Strahlen breitete sich in meinem Gesicht aus und ich sagte:"Aber-." Er unterbrach mich:"Wag es, sonst wirst du nie drüber hinweg kommen."
Diese Worte brannten sich in mein Gehirn ein und ich überlegte..."Wag es, sonst wirst du nie drüber hinweg kommen." Noch ein paar mal wiederholte ich den Satz leise in meinem Kopf und realisiert, wie Recht Jason damit hatte.
Würde ich vielleicht sonst später mal wie so eine Witwe enden, die niemals einen Mann hatte, weil sie sich nie was getraut hatte.
Auf einmal bekam ich wieder eine von diesen seltsamen Vorstellungen, gegen die man sich nicht wehren konnte.
Ich saß dort auf einer Veranda im Sommer Wind in einem Schaukelstuhl mit grauen Haaren und zwar ganz allein. Man sah jede Menge meiner Freundinnen, die mit ihren Männern auf ihrer Veranda saßen und glücklich waren, im Gegensatz zu mir.
Schnell schüttelte ich meinen Kopf, um diesen wirren Gedanken aus meinem Kopf zu bekommen. Jason fragte besorgt:"Alles okay mit dir?" Ich lächelte und nickte:"Ja, Ja klar." Er lächelte nun auch und ich sah, wie Justin aus uns zu kam und Jason rasch aufstand und mir zuflüsterte:"Ich lass euch mal allein." Ich schlug mir schon wieder innerlich gegen den Kopf. mir war das ziemlich peinlich, aber nicht wegen Justin, sondern eher wegen dem Verhalten der Leute in meiner Umgebung. Justin strahlte mir entgegen und setzte sich dann neben mich auf das große Sofa.
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Never say Never
FanfictionJamie ist eine Newcomerin in der Musikbranche und genauso begehrt, wie Justin Bieber. Als die beiden dann zusammen einen Song aufnehmen, fängt sie an sich in ihn zu verlieben. Sie hatte lange Angst sich einem Jungen zu öffnen, weil sie schon zu oft...
