"I just need somebody to love, I need somebody, I need somebody..."
"Stop, Stop", hörte ich schwach die aufgebrachte Stimme von Jason, durch meine Kopfhörer.
"Jamie, was ist nur los mit dir? Du triffst gar keinen Ton!"
Schuldbewusst sah ich zu Boden.
Aber wie sollte ich auch, wenn ich den Song von meinem ...toten Verlobten singen sollte?!
"Ich kann das einfach nicht.", mit den Worten zog ich meinen Kopfhörer ab und verschwand durch die Tür aus dem Raum, wo man aufnahm. Jason kam mir schon auf halbem Weg entgegen.
"Jamie, willst du jetzt etwa gehen?"
Ich schnaubte gereizt.
"Ja, weil ich das einfach nicht kann. Du hast überhaupt keine Ahnung, wie das für mich ist! Einen Song von meinem TOTEN Verlobten zu covern?! Wer ist denn auf diese Idee gekommen?! Naja, mir auch egal, sag der Person, dass ich sie dafür hasse."
Auf meinem Absatz machte ich kehrt und stolzierte geladen aus dem Gebäude, wovor jede Menge Papparazzo schon sehnsüchtig auf mich wartete und mich mit Fragen durchlöcherten. Bis einer von ihnen, in seine Kamera sagte:"Jamie Johnson stapft geladen aus dem Tonstudio. Sie hat sich ziemlich verändert, was ihre Fans gar nicht gut finden und ich auch ni-."
Ich hörte seine Worte mit und lief auf den Moderator zu, dem ich das Mikro aus der Hand nahm und mit Tränen in den Augen in die Kamera sprach:
"Liebe, Fans. Justin ist gestorben, wir ihr alle wisst. Aber hat überhaupt jemand von euch jungen Mädchen eine Ahnung, wie es ist, wenn man die Person verliert, die einem unglaublich viel bedeutet und mit der man sein ganzes Leben verbringen wollte. Ja, ihr habt richtig gehört. Justin und ich wollten heiraten. Wir beide hatten unsere wahre Liebe gefunden und danach überraschenderweise verloren und ich könnte sterben, so traurig wie ich bin. Ja, ihr mögt Recht haben, ich habe mich verändert. Aber jedem von euch würde es nicht anders ergehen! Ich liebe dich und werde es immer tun, Justin."
Es herrschte für einen Moment stille, bis der Reporter, dem ich das Mikro aus der Hand gerissen hatte, begann langsam zu klatschten und immer mehr in seinen Beifall einstiegen, als schließlich alle Beifall katschten und ich mir meine Tränen von den Wangen wischte und in das Auto stieg.
Während der Fahrt begann es leicht zu donnern und Regentropfen um Regentropfen prasselte an das Fenster. Mit leerem Blick starrte ich nach draußen, wobei sich wieder ein paar Tränen ihren Ausweg aus meinen Augen suchten. Ein Schluchzer entfuhr mir, worauf hin mich der Fahrer mitleidig anschaute und mir ein Taschentuch reichte.
Würde das je ein Ende haben? Wie viele Tränen sollte ich noch vergießen?!
Als ich die Haustür aufschloss, sah ich schon wieder einen Brief vor mir liegen, nur hatte er diesmal einen Pinken Umschlag.
"An Jamie, von...Justin.", las ich laut, während ich ihn aufhob und öffnete.
"Meine Schöne Jamie,
Ich hoffe für dich, dass du seit meinem letzten Brief nicht mehr an mich gedacht hast, in dem Sinne von: Wieso muss es schon vorbei sein? Sonder nur: Ach war das Schön. Sonst gibts nämlich Ärger! :D
Tut Mir Leid, dass er Briefumschlag diesmal Pink ist, aber wir hatten keine anderen mehr! Kommen wir zu dem wichtigen Teil, also...
Ich kann mir vorstellen, dass dies nicht das angenehmste ist, aber ich möchte von dir, dass du all deine Klamotten weg wirfst oder spendest, denn, wenn du mal unter unserer Matratze guckst, müsstest du um die 40.000 Dollar dort finden, die ich aufgehoben hatte, damit du dir eine Freundin schnappst und shoppen gehst, wie du dir auch ein neues Bett kaufen sollst. Nämlich eins, was dich nicht so sehr daran erinnert,was wir beide darin getan haben :D. Kauf dir neue Sachen und hab Spaß.
In Liebe,
Justin.<3"
Ein Lächeln huschte, wie immer nachdem ich einen seiner Briefe gelesen hatte über meine Lippen und ich lief in schnell Schritten zum Telefon, um Lola anzurufen:
"Hallihallo, Lola hier, wer da?", fragte sie mit ihrer fröhlichen und verspielten Art.
"Hier ist..Jamie."
"Oh, Hey Jamie, was gibts?"
"Also ,ich wollte dich fragen, ob du vielleicht Lust hast, mit mir shoppen zu gehen?"
"Oh, ja. Ich hab schon auf deinen Anruf gewartet, okay, ich bin gleich da."
"Okay, bis gleich."
"Bis, gleich", gab sie aufgeregt von sich und legte auf, worauf ich auf sanften Schritten in mein Schlafzimmer tapste und unter der Matratze nach dem Geld schaute.
Und Tatsächlich waren dort 40.000 Dollar versteckt.
Nachdem ich mit Lola durch alle möglichen Geschäfte gestreift war und meine alten Anziehsachen in einen Altkleider Container geworfen hatte, ließen wir uns beide in einem Café auf zwei Stühlen fallen und tranken beide einen Kaffee zusammen.
"Wie geht es dir eigentlich so, Jamie?", fragte Lola besorgt, aber mir war klar, dass sie es in dem Sinne meinte, wie es mir ohne Justin ging.
"Wenn ich jetzt gut sagen würde, würde ich lügen, deshalb sage ich, dass es mir in diesem Fall furchtbar geht."
Tröstend legte sie ihren Arm um mich:
"Kopf hoch, Jamie. Wir kriegen das hin!"
"Wer ist wir?", fragte ich neugierig.
Sie überlegte einen Moment und erwiderte dann:
"Du, wir, also deine Freundinnen und ..."
"Und?", fragte ich gespannt.
"und Justin."
Einen Moment lang stockte ich, doch wenn ich so Recht überlegte, war es tatsächlich so. Er wollte mir mit seinen Brief doch helfen, also hatte Lola ziemlich Recht.
Ich nickte und fragte:
"Habt ihr eigentlich auch Briefe von Justin bekommen?"
"Ja, Haben wir."
"Was stand da denn so drin?"
"Größtenteils, was wir noch erledigen sollten, wie zum Beispiel mit der Party und wie wir dir helfen sollen."
"Wie denn?", fragte ich neugierig.
"genau DAS, sollen wir vor allen Dingen nicht verraten."
Wir beide lachten leicht, als auf einmal die Bedienung mit unsere Kaffees kam, die sie sorgfältig auf unserem Tisch abstellte mit den Worten:"Das macht dann 2,60$"
Als Lola und ich uns gerade über irgendetwas unterhielten, hörte wir das steinige Geräusch, wenn jemand einen Stuhl verschob und sahen Ryan, wie er einen Stuhl an unsere Tisch stellte und erfreut sagte:
"Na, ihr Beiden. Ich hab euch gerade gesehen, als ich mit meinem Auto vorbei gefahren bin und dachte mir, dass ich mich mal dazu setze. Macht euch doch hoffentlich nichts aus, oder?"
Wir beide schüttelte aufgeregt den Kopf.
"Nein, natürlich nicht", gab ich lässig zurück.
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Never say Never
FanfictionJamie ist eine Newcomerin in der Musikbranche und genauso begehrt, wie Justin Bieber. Als die beiden dann zusammen einen Song aufnehmen, fängt sie an sich in ihn zu verlieben. Sie hatte lange Angst sich einem Jungen zu öffnen, weil sie schon zu oft...
