Chapter-28

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Das Einzige, was ich noch wahrnahm, war das Brummen des Motors, bis die Limousine plötzlich hielt und die Tür aufgerissen wurde...

Etwas griff nach meiner Hand und führte mich vorsichtig hinaus, wo ich auf einmal einen warmen Atem an meinem Ohr spürte.
"Na, wie war die Fahrt hier her?"
"Justin? Ach, ganz gut, aber was geht hier vor?"
Er lachte leise in sich hinein und flüsterte:
"Das ist eine Überraschung."
Auf vorsichtig Schritten tapste ich weiter da entlang, wo er mich hinführte, bis er auf einmal stehen blieb und ich neugierig fragte:
"Darf ich jetzt die Augenbinde abnehmen?"
Ich spürte förmlich, wie er den Kopf schüttelte.
"Du weißt, hoffentlich, dass ich es nicht sehen kann, wenn du den Kopf schüttelst."
Er schlug sich mit der Hand vor den Kopf und schüttelte belustigt den Kopf.
Noch ein Stück führte er mich, bis ein kalter Windhauch sich auf meine Arme und um meine Beine legte, wodurch sich eine Gänsehaut auf meiner Haut breit machte. Es war ruhig überall, nur direkt vor mir vernahm ich ein leises Geräusch, nur hatte ich keine Ahnung, was dies sein konnte, vielleicht Musik?
"Du darfst gleich die Augen öffnen."
Ich nickte und bemerkte, wie er eine Tür vor uns öffnete und laute Musik zu mir vordrang und grelles Licht durch das Tuch auf meinen Augen schien.
"Öffne deine Augen."
Zaghaft hob ich meine Hände, um das Tuch von meinen Augen zu nehmen.
Ein paar mal musste ich blinzeln, bevor sich meine Augen an das Licht gewohnt hatte, doch dann sah ich eine riesige Menschenmenge vor mir stehen, die schlagartig alle im Chor riefen:
"Happy Birthday, Jamie."
Ich hielt mich vor überraschen die Hand vor den Mund und meine Augen hatten sich erheblich geweitet. Darauf sah ich zu Justin, der die Arme zu einem Umarmung einladend vor mich hielt und sanft sagte:
"Alles Gute, mein Schatz."
Ich fiel ihm überglücklich in die Arme.
"Du bist so süß, du hast eine Party für mich organisiert!"
"Nein. Noch besser. Sieh mal."
Er zeigte mit seinem Finger auf ein breites Band, welches von der einen Seite dieser Turnhalle zur anderen ging und worauf stand:
"Tanzball der Abschlussklasse 2010!"
Überglücklich fiel ich Justin in die Arme und fragte:"Woher wusstest du das nur?"
Er hob den Kragen seines Anzugs an:
"Tja, Der Bieber hat da so seine Quellen."
Ich boxte ihm leicht in die Seite und flüsterte zärtlich in sein Ohr:"Danke."
Er nickte und legte einen Arm um mich. Einen Moment lang schaute ich mich um, als Justin mich leicht antippte und meinte:
"Ich hab noch eine Überraschung für dich."
Verdutzt blickte ich ihn an:
"Das ist nicht dein Ernst."
Plötzlich drängten sich zwischen den ganzen Menschen, meine Freundinnen: Lola, Alexis, Tiffany, Emily und Ashley vorbei und riefen aufgeregt:"Jamie!"
Ich lachte und sie fielen mir alle gleichzeitig um den Hals mit den Worten:
"Happy Birthday!"
Überrascht fragte ich:
"Was macht ihr denn hier?"
Lola zeigte mit ihrem Zeigefinger auf Justin, der in der Lust herum guckte, als ob er von nicht wüsste, als er schlagartig zu uns rüber guckte und gespielt ahnungslos fragte:
"Was?"
Ich winkte ab und schüttelte nur noch den Kopf.
"Müsstet ihr nicht eigentlich bei eurem Abschlussball sein?", fragte ich ziemlich überrascht.
"Ja, eigentlich, aber wir wollten lieber bei dir hier sein.", gaben Lola schüchtern von sich.
"Ooooh, ihr seid so süß.", mit den Worten drückten ich alle noch einmal, bevor sie sich alle ans Buffet stürzten oder an die anderen Typen, die Justin eingeladen hatte, die vermutlich Freunde von ihm waren.

Nachdem ich mir erstmal alles angeguckt hatte, ging ich auf zarten Schritten in meinen Schuhen zum Buffet und goss mir gerade ein Glas Bowle ein, als zwei Arme sich um meine Taille schwingen und leicht hin und her wippten und mir dabei zärtlich ins Ohr flüsterten:
"Hat dir eigentlich schon jemand gesagt, wie sexy du in dem Kleid aussiehst?"
"Ähm, lass mich überlegen...ja."
Verwundert schreckte er zurück:
"Ehrlich?"
"Nein", lachte ich, worauf er seine Arme wieder um meine Taille legte und mich leicht nach hinten zog auf die Tanzfläche.
Zuerst lief ein eher rockiges Lied, wozu so gut wie jeder tanzte. Immer wieder schweifte mein Blick durch den Raum, wo ich immer mal wieder jemand von meinen Freundinnen erblickte, die anscheinend ein paar Jungs gefunden hatten.
Das Lächeln auf meinen Lippen war absolut nicht mehr zu vertreiben.
"Wieso lachst du?", fragte der liebevolle Junge gegenüber von mir.
"Weil...hm...weil du alles so perfekt gemacht hast. Das ist der schönste Geburtstag, den ich je hatte."
Glücklich über seine Arbeit, nahm er meine Hand und zog mich leicht zu sich, um seine warmen Lippen auf meine zu legen. Schon wieder kam diese Gänsehaut zurück, die sich vorher auf meiner Haut breit gemacht hatte, allerdings kam sie diesmal, durch die Hitze auf meiner Haut und diesem besonderen Gefühl in mir. Ich seufzte, als auf einmal der Song wechselte und ein eher ruhiges Lied begann an zu laufen und das Licht gedämpft wurde.
Justin zog mich noch ein Stück näher zu sich, wo es nun wirklich nicht mehr enger ging und ich legte meinen Kopf auf seine Brust, während unsere Hände ineinander verschränkt waren. Wir beiden genossen einfach nur den Moment, der Ruhe, der Friedlichkeit, des Gefühls alleine zu sein und der Liebe.
Ich wollte nie wieder einen anderen Jungen als Justin. Er ist perfekt für mich. Es war fast, als ob wir beide für einander geschaffen sind, doch bei einer Sache war ich mir 100%zig sicher und daran konnte ich gar nicht zweifeln:Er liebt mich.
Noch nie war ich mir so sicher bei etwas gewesen wie diesem:

Never say NeverWo Geschichten leben. Entdecke jetzt