Glücklich schloss ich meine Augen und spürte, wie die warme Sonne mir übers Gesicht schien. Morgen wäre der Tag, an dem Justins und meine Single rauskommen würde. Sanft kitzelte er meine Nase mit einem Grashalm. Ich rümpfte meine Nase ein wenig und er lachte ein wenig. Ein leichter Windhauch legte sich auf meine Arme und die Hängematte, in welche wir lagen, wog ein wenig hin und her. Ich lag zwischen seinen Beinen und hatte meinen Kopf auf seinen Bauch gelegt, welche in regelmäßigen Bewegungen hoch und runter ging.
Seufzend atmete ich aus und Justin stand langsam auf. Ich fragte, während meine Augen immer noch geschlossen waren:"Wo gehst du hin?" Er erwiderte:"Ich geh mal für große Jungs." Ein wenig lachte ich und hörte darauf seine Stimme nicht mehr. Das einzige, was ich noch wahr nahm, war der Wind, der leicht durch mein Ohr rauschte.
Schon nach einem kurzen Augenblick war Justin wieder da und quetschte sich unter mich. Ich drehte mich auf den Bauch, dass ich ihn ansehen konnte und schwärmte:"Nur noch einen Tag." Er atmete auch erleichtert aus und sagte:"Ich bin heilfroh darüber. Kein Versteckspiel mehr und keine Heimlichtuerei!" Ich strahlte in meinem ganzen Gesicht, wenn ich daran dachte.
Ich legte meinen Kopf auf seine Brust und hörte sein Herz schlagen, da dachte ich an seine Worte und legte meine Hand noch mit drauf und er fragte lächelnd:"Und spürst du es auch?" Ich grinste und fühlte einen Moment:"Ne, leider nicht." Ich ließ den Kopf hängen, doch er hob mein Kinn an, damit ich ihn ansehen konnte und er sagte:"Das kommt noch." Dann gab er mir einen Kuss auf die Stirn und stand auf. Ich nahm seine Hand und ich stand auf.
Wir gingen rein in mein Zimmer und schlossen die Balkontür hinter uns.
Ich setzte mich aufs Bett und schlug die Beine übereinander, als er auf einmal kam und mich leidenschaftlich küsste. Ich krallte mich in seine Haare und er legte seine Hände an meine Taille. Langsam legte er mich auf den Rücken, dass ich unter ihm lag, und wanderte mit seiner einen Hand unter mein Top. Ich nahm sie und zog sie zurück. Er sah mich verwirrt an, worauf ich antwortete:"Ich möchte, dass es was besonderes wird." Er verstand mich und nickte.
Glücklich nahm ich seine Hand und lehnte meinen Kopf an seine Schulter:"Justin?" "Hm?", fragte er. Ich grinste und sprach die Worte langsam und mit Bedacht aus:"Ich glaub, ich liebe dich." Er lächelte und drückte meine Hand etwas und sagte:"Ich weiß." Mein Mund fiel auf und ich sah ihn empört an. Er lachte auf einmal und stupste mich an und sagte:"Ich dich doch auch, das weißt du doch." Er hatte Recht, das wusste ich, doch ich liebte es, dieses nochmal von ihm zu hören.
~***~
Heute war es endlich soweit, Justin und ich dürften bekannt geben, dass wir ein Paar sind. Mit einem Lächeln im Gesicht wachte ich schon auf und drückte Justin, der genau vor mir lag, dessen Gesicht so friedlich war, wenn er schlief, einen Kuss auf die Lippen.
Kurz darauf formten sie ein Lächeln und er murmelte verschlafen:"Guten Morgen, Sweetheart!"
Ich lachte ein wenig und flüsterte sanft in sein Ohr:"Wie lange hab ich auf den heutigen Tag gewartet." Er strahlte übers ganze Gesicht und flüsterte ebenfalls:"Und ich erst." Ich presste noch einmal meine Lippen auf seine und schwang mich dann unter die Dusche.
Ich ließ das lauwarme Wasser auf mich drauf prasseln und kaum, nachdem ich aus der Dusche gestiegen war, klingelte mein Handy. Gut gelaunt ging ich dran:"Hallihallo?"
Ich hörte Jasons Stimme am anderen Ende lachen:"Hallihallo, was ist denn mit dir los? Seit wann bist du morgens so gut drauf?" Ich kicherte und antwortete:"Weil heute ein besonderer Tag ist." Einen Moment lang hörte man ihn schon fast denken, als es ihm auf einmal einfiel:"Achso, ich verstehe. Okay, also ich wollte dir Bescheid sagen, dass ein Van für dich und Justin in einer halben Stunden da ist. Ihr beide habt heute ein Interview mit MTV, dem "Today Magazin" und noch ein paar Termine, die ich jetzt nicht alle nennen will." Ich lachte:"okay, bis später." "Bis Später", schon hatte er aufgelegt.
Ich sah mich im Zimmer um, konnte Justin allerdings nicht finden. Vermutlich war er in sein Zimmer gegangen, zum duschen. In aller Ruhe stand ich vor dem Schrank und dachte mir:"Ich hab nichts zum Anziehen!" Nachdem ich schon 20 Minuten vor dem Schrank gestanden hatte und schließlich doch was gefunden hatte,womit ich Justins Style schon gut kopiert hatte, klopfte ich bei Justin an die Tür, der sich gerade seine perfekten Haare föhnte. Ich sagte beiläufig:"Übrigens, in fünf Minuten ist ein Van für uns da." Erschrocken starrte er mich an und fragte:"Was?! Ich nickte und er machte schnell seinen Haar Flip und blickte in den Spiegel und sagte:"Fertig." Ich lachte und nahm seine Hand, um raus auf die Straße zu gehen und der ganzen Welt zeigen zu können:"Hier, schaut alle her! Das ist Justin Bieber. Der Junge, der mich glücklich macht, wie sonst keiner. Der Junge für den Mein Herz schlägt. Der Junge, den ich..." "Der Junge, den du?", fragte Justin neugierig.Darauf fragte ich geschockt:"Hab ich das alles gerade laut gesagt." Lachend erwiderte er:"Ja." Ich wurde schlagartig rot und er hob eine Augenbraue:"Der Junge, den du?" Ich biss mir auf die Lippe und sagte dann mit einem frechen Grinsen im Gesicht:"Der Junge, den ich...liebe." Er strahlte übers ganze Gesicht und legte seinen Arm um mich und drückte mich noch ein wenig enger an sich.
Kaum hatten wir einen Fuß aus dem Gebäude gesetzt, hätte man denen können, dass die Papparazzies den roten Teppich für uns ausgerollt hätten, denn schon ging das Blitzlichtgewitter los, doch zum Glück ,war der Van schon da. Strahlend, jedoch schweigend gingen wir beiden an ihnen vorbei und hörten Fragen wie:"Hat es jetzt endlich gefunkt?" "Justin liebst du Jamie?" "Jamie? Liebst du Justin wirklich?" "Wie lange läuft das schon?"
Eigentlich hörte ich auf solche Fragen nicht, doch eine blieb mir im Hinterkopf hängen, die ich auch beantwortete:"Jamie, wieso hast du dich in Justin verliebt?"
Glücklich entgegnete ich:"Weil er mich glücklich macht und mir selbst ein Lächeln auf die Lippen zaubert, wenn es mir schlecht geht und weil er einfach der perfekte Junge für mich ist und weil ich ihn...liebe." Er drückte mir einen Kuss auf die Lippen und das Blitzlichtgewitter wurde schlimmer. Lachend stiegen wir in den Van und fuhren zu unseren Terminen.
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Never say Never
FanfictionJamie ist eine Newcomerin in der Musikbranche und genauso begehrt, wie Justin Bieber. Als die beiden dann zusammen einen Song aufnehmen, fängt sie an sich in ihn zu verlieben. Sie hatte lange Angst sich einem Jungen zu öffnen, weil sie schon zu oft...
