Gemeinsam betreten wir seine Wohnung und ziehen unsere Schuhe aus. „Hast du Hunger?", fragt er mich und ich sehe ihn verwundert an. „Wir haben doch gerade erst gegessen." Er zuckt mit den Schultern. „Hätte ja sein können." Ich muss schmunzeln, weil ich seine fürsorgliche Art irgendwie süß finde. „Weißt du, was ich richtig scheiße finde?", frage ich ihn und er nickt kurz in meine Richtung, damit ich meine Frage selbst beantworte. „Dass ich morgen wieder arbeiten gehen muss." Er schaut mich kurz bemitleidend an und setzt sich dann neben mich auf das Sofa. „Aber jetzt bist du hier bei mir und bis morgen-" Er schaut kurz auf seine Handyuhr. „sind es noch ganze 13 Stunden, also genieß es." Ich verdrehe kurz lächelnd die Augen. Ayaz hält mich an meinem Unterkörper fest und raunt mit einer ganz anderen Attitüde: „Verdreh nicht die Augen." Das ist eine Art von ihm, die ich bis jetzt noch nicht erleben durfte und sie gefällt mir. Er packt mich an der Hüfte und legt mich quer auf das Sofa. Meine Augen lösen sich nicht von Seinen und ich genieße jede Berührung. Er kniet zwischen meinen Beinen und stützt sich neben meinem Kopf mit seinen Händen ab. Plötzlich ist sein Mund meinem Ohr sehr nah. „Ich konnte es dir vorhin nicht sagen, aber am liebsten hätte ich dir schon am Tisch dieses sexy Kleid vom Körper gerissen." Meine Nackenhärchen stellen sich sofort auf, weil seine Lippen immer wieder kurz mein Ohr gestreift haben. Ich lege meine Hände um sein Gesicht, einfach nur, um es mir anzuschauen. Seine grünen Augen machen sein Aussehen so besonders und erst jetzt, wahrscheinlich auch, weil das Licht perfekt mitspielt, sehe ich, dass sich in seinen grünen Augen ein bernsteinfarbener Kreis, direkt um die Pupille versteckt hat. Er beugt sich langsam immer mehr zu mir runter, bis sich unsere Lippen treffen. Zwar ist er nicht der erste Mann den ich küsse, aber er ist der erste, bei dem ich jedes Mal ein Feuerwerk in meinem ganzen Körper spüre. Und umso länger ich Ayaz küsse, umso mehr wird mir klar, dass Emilio nie meine große Liebe war. Unsere Münder harmonieren perfekt miteinander. Ich bewege meine Hand von seinem Gesicht zu seinem rasierten Hinterkopf, bis zu seinen Haaren, in denen ich meine Hand vergrabe und leicht daran ziehe. Er unterbricht unseren Kuss, nur um mich kurz lächelnd anzusehen und dann mit noch mehr Gefühl weiterzumachen. Für einige Minuten hören wir nicht auf uns zu küssen, uns immer wieder anzuschauen und zu lachen. Ich bin Ayaz so dankbar, dank ihm so etwas fühlen zu dürfen. Die letzten 25 Jahre meines Lebens, wusste ich nichteinmal, dass solche Gefühle möglich sind, obwohl ich verlobt war. Ich dachte, dass die 'Liebe' (von der ich mir mittlerweile nicht mehr sicher bin, ob es wirklich Liebe war, oder doch eher ein aneinander gewöhnen), zu Emilio, die höchste Liebesstufe war, die ich erreichen konnte und das die ganzen Autoren in ihren Büchern sich totale Märchen ausgedacht hatten, aber mittlerweile hat mich Ayaz vom Gegenteil überzeugt. Er löst sich von mir und zieht sich sein T-Shirt über den Kopf und wirft es danach auf den Boden. Ich fahre mit meiner Fingerspitze über seine definierten Muskeln und frage mich zum ersten Mal, wann er eigentlich trainieren geht. Ich habe ihn noch nie dabei gesehen, geschweigedenn von ihm gehört, dass er Sport macht. Aber so ein Körper kommt nicht vom Nichts tun. Ich entscheide mich, die Rollen zu tauschen, weshalb ich ihn jetzt runterdrücke und mich zwischen seine Beine knie. Sofort schmunzelt er, was ihn unglaublich heiß aussehen lässt. Ich löse die Knoten an den Schultern meines Kleids und ziehe es mir runter. Ich muss mich wirklich kurz bemühen, mein Kleid auszuziehen, als ich dann aber Ayaz' gierigen Blick auf meinem Körper sehe, hat es sich gelohnt. Sofort legt er seine großen Hände auf meine Hüfte und fährt meinen Körper entlang. Als er an meinem Höschen ankommt, zieht er es mir langsam über meine Schenkel, bis er einen freien Blick auf meinen Scham hat. Ich will ihm auch seine Hose ausziehen, deshalb lege ich meine Hand an den Knopf, allerdings entfernt er sie wieder. „Zuerst bist du dran." Er streicht immer wieder über meine Hüfte und meinen Bauch und lächelt, wenn sich eine Gänsehaut auf meiner Haut bildet. Mir gefällt es, seinen konzentrieren Blick zu sehen, wenn er mich anschaut. Ich fühle mich endlich wieder begehrenswert. Er greift nach meinen Brüsten und obwohl ich noch einen Bh trage, spüre ich jede kleinste Berührung. Er wandert mit seinen Fingern zum Verschluss meines Bhs und öffnet ihn, als wäre es das einfachste der Welt. Jetzt knie ich hier komplett frei vor ihm und warte nur darauf, dass er den nächsten Schritt macht. Er setzt sich leicht auf, packt mich und setzt mich auf seine Schenkel. Es ist ein ungewohntes Gefühl, vorallem weil er noch eine Hose trägt und ich nicht. Seine Finger legen sich auf meinen Arsch und zeichnen kleine Kreise. Ich beuge mich zu ihm, so dass meine Brüste seine nackte Haut berühren. Ich küsse ihn, merke dann aber, wie er immer ungeduldiger wird. Plötzlich geht alles so schnell. Er tauscht wieder die Plätze und drückt jetzt wieder mich fest gegen die Couch. Seine Lippen küssen meinen Hals und auch seine Zunge verwöhnt meine Haut. Er leckt meinen Hals so sinnlich, dass ich mir ein lautes Seufzen nicht unterdrücken kann. Meine Nägel kratzen über seinen Rücken, was ihn knurren lässt. Das selbe macht er jetzt auch noch auf der anderen Seite, aber langsam habe ich das Gefühl zu platzen. Ich muss ihn jetzt in mir spüren. Ich glaube ihm gefällt das Gefühl, wenn ich fast nicht mehr kann, auch wenn er wahrscheinlich selbst fast keine Geduld mehr hat. Er wandert mit seinem Kopf tiefer und seine Zunge spielt jetzt mit meiner linken Brust. Immer wieder schaut er zu mir hoch und lächelt, weil er sieht, wie ich immer wieder die Augen genüsslich verdrehe. Seine rechte Hand greift nach meiner freien Brust und sein Daumen liebkost meinen empfindlichen Nippel. Er schaut wieder zu mir hoch und genau in diesem Moment muss ich mir vor Genuss auf die Lippe beißen. Er streift mit seinem Daumen über meine Lippe und zieht meine Unterlippe leicht nach unten. Ayaz legt sich auf den Rücken und lässt mich seine Hose öffnen. Auch seine Boxershort ziehe ich runter und sehe, dass sein Glied erregt ist. Ich ergreife die Möglichkeit und setze mich auf seinen steifen Penis. Er hält meinen Arsch fest und bewegt mich nach vorne und hinten. Da ich aber noch nicht das Gefühl habe, so kommen zu können, beginne ich mich immer wieder hochzudrücken und mich wieder abzusetzen. Ich genieße das Gefühl von ihm in mir, wie ich Sex noch nie genossen habe. Ich beuge mich wieder zu ihm und küsse ihn kurz. Ich kriege nur noch ein stockendes „Scheiße" raus, bevor ich komme. Auch Ayaz stöhnt, während ich seine Sperma in mir spüre. Ich lege mich auf ihm ab und genieße seine Wärme. Er streichelt mir über meinen Rücken und küsst mich. „Du bist unglaublich.", flüstert er und klingt dabei ziemlich erschöpft. „Lass uns ins Bett gehen." Ich nicke und merke erst jetzt, dass auch ich wirklich müde bin. Der Sex mit ihm war wirklich toll. Er steht auf und hebt mich hoch, um mich ins Schlafzimmer zu tragen. Ich lege meinen Kopf auf seine Schulter und lasse mich von ihm auf seinem Bett ablegen. Er geht an seinen Schrank und holt eine Shorts, ein T-Shirt und eine Boxershorts raus. Die Unterhose zieht er sich an und danach kommt er zu mir ins Bett. Er zieht mich ein bisschen hoch und streift mir dann das viel zu große Shirt über. Danach tut er das selbe mit der Hose und selbst diese kleinen Gesten machen mich glücklich. Er legt sich neben mich, nimmt mich in den Arm und deckt uns beide zu. Wir liegen eine Weile einfach nur stumm da, bis mir ein richtig beschissener Gedanke kommt. „Scheiße." Er schaut fragend zu mir runter. „Wir haben nicht verhütet." „Du nimmst nicht die Pille?" Ich schüttele den Kopf. „Was machen wir jetzt?" Ich denke kurz nach. „Die Pille danach, schätze ich." Er küsst mich auf die Stirn und verpasst mir dadurch wieder ein gutes Gefühl, obwohl das hier garkeine gute Situation ist. „Alles ist gut.", muntert er mich auf. Und so schlafen wir ein. Mit einem etwas schlechtem Gewissen, aber trotzdem einem guten Gefühl.
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BACK TO LOVE
RomantikEin Schicksalsschlag, der ihr ganzes Leben von Heute auf Morgen verändern sollte. Ihr Leben scheint keinen Sinn mehr zu machen, bis sie auf ihn trifft. Jung, gutaussehend und wohlhabend - All das ist er, doch wird er ihr helfen, den Weg zurück ins...
