Kapitel 33

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OMG ich bin so heillos in Nick verliebt.
Ich kann an nichts anderes mehr denken.
Nicht an Nelly, meine Familie, Henry, Nadine, Luka, Kris oder Kevin.
An niemanden. Nur an Nick.
Mag er mich auch?
,,Hey schau mal", sagte er plötzlich und riss mich aus meinen Gedanken.
Ich folgte seinen Blick und sah hinter einem Gebüsch ein Trampolin.
,,Haha wie cool", lachte ich.
Er hielt an und ich stieg ab.
Wir kletterten auf das Trampolin und hüpften ein paar Minuten.
,,Ich kann nicht mehr, der Tag war so anstrengend", sagte ich und ließ mich gleichzeitig wie Nick fallen.
Ich musste lachen.
Doch plötzlich kam er mir näher, legte sich auf mich drauf und drehte sich auf die andere Seite, sodass wir nebeneinander lagen.
Und dann küsste er mich endlich.
Er konnte gut küssen.
Ich schloss meine Augen und erwiderte den Kuss.
Ich liebte ihn so unwiderstehlich.
Langsam löste er sich von mir.
,,Ich liebe dich", flüsterte ich.
,,Ich dich auch", antwortete er.
Kurze Zeit später liefen wir zurück zum Fahrrad.
Ich ließ meine Hände durch die Felder streifen.
Ich schaute hoch zu Nick und er grinste mich verliebt an.
Dieses Grinsen würde ich niemals aus meinem Kopf bekommen.
Aber das will ich auch garnicht.
Er setzte sich wieder aufs Fahrrad und ich stellte mich hinten drauf.
Dann fuhr er uns zurück zum Camp.
Wir liefen den Schotterweg zurück zur unseren Hütten, da viel mir plötzlich was ein.
,, Mist! Ich hab ja Einzelunterricht!", Rief ich.
Ich gab Nick einen Kuss auf die Wange und rannte zum Musikraum.
Ich war 20 Minuten zu spät.
,,Tut mir leid. Ich hab's vergessen", erklärte ich beschämt.
,, Soll vorkommen, aber bitte sei nächstes Mal pünktlich", mahnte er.
Dann sollte ich mit Klavierbegleitung ein paar Tonleitern singen.
Anschließend gab er mir eine Gitarre und meinte, dass ich mein Song spielen sollte.
Ich kramte mein Notizbuch mit dem Song raus und begann Gitarre zu spielen und zu singen.
Danach gab er mir noch ein paar Tipss und dann waren wir fertig.
Ich ging zum Esszimmer und alle waren schon da.
Ich holte mir mein Essen. Es gab Fischstäbchen...
Ich setzte mich zu Nick, Nadine und Henry.
Da fiel mir plötzlich etwas schreckliches ein!
Ich bin jetzt ja irgendwie mit meine Traumtyp Nick zusammen.
Nicks bester Freund ist Henry.
Und Henry steht auf mich!
Ich konnte doch nicht vor seinen Augen Nick küssen!
Ich entschloss mich das lieber nicht zu tun.
Nach dem Abendessen gingen Nadine und ich auf unser Zimmer.
Nach einer halben Stunde klopften Nick und Henry bei uns.
,,Hey uns war so langweilig. Wir wollten mal vorbeischauen", sagte Henry.
,,Ach ja?", Fragte Nadine spielerisch.
Ich hingegen starrte Nick an und versuchte ihm mit Blicken zu sagen, dass wir reden sollten.
,,ich schau mal ob ich irgendwo Chips finde", sagte ich und verschwand.
,,Ich Helf dir", schlug Nick vor und kam mir hinterher.
Ich wartete draußen auf ihn.
,,Hey", sagte ich und küsste ihn auf seine weichen Lippen.
,,Hey. Wieso sagen wir es ihnen nicht einfach?", fragte er.
,, Für Nadine wäre das schätze ich kein Problem, aber für jemand anderes bestimmt", deutete ich an.
,,OMG das hatte ich ganz vergessen!
Henry steht ja auf dich.
Und ich bin mit dir zusammen.
Er wird mich für immer hassen", rief Nick.
,,Ganz ruhig.
Beruhig dich, er wird es nicht erfahren", beruhigte ich ihn und nahm seine Hand , ,,so und jetzt lass uns Chips holen".
Wir besorgten Chips im Esszimmer und gingen zurück in unsere Hütte.
Wenn ich mit Nick Zeit verbrachte, dann war alles magisch.
Selbst wandern machte mit ihm Spaß.

Love can hurt sometimesWo Geschichten leben. Entdecke jetzt