So Ihr Lieben wir steuern langsam aufs Ende zu. Wenn ich es schaffe versuche ich die letzten Kapitel die nächsten Tage hochzuladen, da ich heute in ein langes Wochenende starte ;)
Als Remus das Haus verließ, brach für Hermine eine Welt zusammen. Was hatte sie nun wieder verkehrt gemacht? Warum war er so sauer auf sie? Ihr rationaler Verstand versuchte ihr zu erklären, dass es mit der nahenden Wandlung zusammen hing, doch ihr Herz erzählte ihr anderes.
Er hatte es doch gerade selbst ausgesprochen, sie verstand ihn nicht. Hatte sie nie getan und er würde sie auch nie lassen. Ihr Herz zog sich immer weiter zusammen und der Schmerz wurde immer unerträglicher. Schweiß brach langsam auf ihrem Körper aus und sie versuchte hektisch zu atmen.
Die Kette um ihren Hals fühlte sich an, als würde sie Zentner wiegen. Mit letzter Kraft schleppte sich Hermine in ihr Zimmer und ließ sich aufs Bett fallen. Immer wieder wurde ihr vor Schmerzen schwarz vor Augen, doch sie fühlte sich als könnte sie nichts dagegen tun.
Als sie wieder einigermaßen klar war, hatte sie das Gefühl Stunden in diesem Zustand verbracht zu haben. Mühsam tastete sie nach der Kette. Diese glühte tatsächlich, sie hatte es sich also nicht nur eingebildet. Mit zitternden Händen versuchte sie die Kette lösen und als es ihr endlich gelang, lag diese anklagend neben ihr. Das Flackern war so schwach und ungleichmäßig wie noch nie und setzte immer wieder für einige Sekunden aus.
Der Rotton glich mittlerweile, eher einem dunklen braun und sah alles andere als gesund aus. Die Oberfläche war stumpf und schien sich unter ihrer Berührung geradezu aufzulösen. Erschrocken zog Hermine die Hand zurück, als ein Teil des Amulettes neben ihr zu Staub zerfiel. Ungläubig betrachtete Hermine die Kette und nur Sekunden später schoss ein unerträglicher Schmerz in ihren Körper. Ihr Schrei gellte durch das gesamte Haus und nur wenige Augenblicke später riss Andromeda die Tür auf.
Ihr Blick schweifte unruhig über sie und auch ohne Worte schien sie die Situation besser zu erfassen, als Hermine selbst. Als sie nach der Kette griff, weiteten sich Hermines Augen panisch. "Nein." Doch ihre Warnung kam zu spät.
So bald sich Andromedas kalte Finger um das heiße Metall schlossen, schrie Hermine in purer Agonie. Sofort löste sie ihren Blick und starrte Hermine angsterfüllt an. Sekunden später jagte ihr Patronus zu Minerva. Während Hermine kurzzeitig erneut das Bewusstsein verlor, erreichte Minerva das Haus und Andromeda versuchte sie so schnell wie möglich ins Bild zu setzen.
"Sie muss zu Remus. Ich habe immer noch keine Ahnung, was für ein elendiger Fluch das ist. Aber sie muss zu ihm. Jetzt. Sonst können wir nichts mehr für sie tun." Hermine war nur halb bei Bewusstsein und versuchte den beiden zu folgen. Auf ihre Worte reagierte ihr Körper und eine eisige Kälte machte sich in ihr breit. Sämtliche Härchen stellten sich auf und sie versuchte panisch nach Luft zu schnappen.
Minerva handelte blitzschnell und die Kette schwebte magisch in einen Behälter. Dann setzte sie alles auf eine Karte. Sie schickte ihren Patronus zu Remus. "Hermine hör mir jetzt gut zu. Wir müssen zusammen nach Hogwarts apparieren. Seit-bei-seit. Du musst mir jetzt vertrauen und die Führung überlassen. Andromeda du kommst mit uns. Wenn wir da sind setzt Poppy sofort ins Bild." Damit jagte Andromedas Patronus davon, um die Heilerin auf ihre Ankunft vorzubereiten.
Danach ging alles viel zu schnell, als das Hermine noch hätte reagieren können.
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Im Mondschein sieht alles anders aus
FanficDer Krieg ist endlich vorbei und Remus hat überlebt. Aber was, wenn er die Zeit mit seinem Sohn nicht genießen kann? Und was hat Hermine eigentlich damit zu tun? Updates immer ein- bis zweimal wöchentlich 😊 Wie immer Gehirn alle Figuren J. K. Rowli...
