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„Du hast mir nie eine Chance gegeben, um dir zu zeigen wie ich bin!" brüllte der Gryffindor plötzlich lauthals.

Während ich McLaggen ansah huschte mein Blick zu Mattheo rüber, welcher sich noch immer an seinem Standpunkt befand.

Glücklich über diese Situation sah er nicht wirklich aus.

„Ich will es auch nicht!" auch meine Stimme wurde nun lauter. „Welcher Teil davon geht verflucht nochmal nicht in deinen Kopf, McLaggen?!"

Erschrocken starrte er mich an, während ich ihn anschrie.

„Du nervst." genervt drehte ich mich von ihm weg.

Wirklich weit kam ich allerdings nicht. Der Blondhaarige hatte nach meinem Handgelenk gegriffen, um mich am gehen zu hindern.

Bevor ich mich losreißen konnte, wurde die Hand des Gryffindors auch schon von meinem Handgelenk gelöst.

„Es reicht, McLaggen." Enzo's Stimme nahm einen harten Ton an. „Hast du keine Ohren? Hast du sie nicht gehört?"

„D/N-"

„Nein." unterbrach ihn der Slytherin sofort. „Nicht D/N. Du redest mit mir. Und außerdem gibt es für dich kein D/N, McLaggen. Black. Es heißt Black."

Jetzt sagte der Gryffindor gar nichts mehr. Mit einem letzten Blick zu mir drehte er sich um und verschwand in das Innere des Schlosses.

Einen Moment lang sahen wir beiden ihm noch hinterher. Das Mattheo noch immer hersah fiel uns natürlich ebenfalls auf.

Plötzlich griff Enzo leicht an meinen Oberarm und zog mich ein Stück mit ihm mit. Soweit, dass der Lockenkopf uns nicht mehr sehen konnte.

„Und was jetzt? Führen wir unseren Streit jetzt noch weiter?"

„Nein." leicht schüttelte ich mit dem Kopf. „Wir werden einfach so tun, als hätten wir unseren Streit geklärt." Lässig zuckte ich mit den Schultern.

„Okay."

Und das taten wir auch. Hand in Hand begaben wir uns zurück in das Schloss. Gefolgt vom Gemeinschaftsraum und anschließend hinauf in mein Zimmer.

—————

Es vergingen einige weiter Tage. Tage, in denen es mir so vorkam, als wenn Mattheo sich mit seinen Emotionen ziemlich zurückhalten musste.

In den ein oder anderen Moment sah es beinahe so aus, als ob er jede Sekunde auf uns zu kommen würde.

Und mit jeden Tag vermisste ich dieses Arschloch immer mehr.

Wenn er mir wenigstens durch seine Blicke nicht noch immer Hoffnungen geben würde, wäre es ja nur halb so schlimm.

Er soll endlich eine Reaktion zeigen. Eine richtige.

Ich zerbrach mir den Kopf über das Thema, als ich mich grade in meinem Zimmer fertig machte.

Enzo hatte grade unerreicht und ich eine frei Stunde.

Natürlich war ich aber so nett und würde ihn von seinem Unterricht abholen.

Ein letztes Mal kämmte ich mir durch die Haare und trug Parfüm auf, ehe ich mich auch schon auf den Weg machte.

Gedankenverloren schritt ich durch die relativ leeren Korridore.

Als ich dann jedoch einen ganz bestimmten Slytherin, mir entgegen kommen sah, fing mein Herz wild das pochen an.

Mit jedem Schritt den wir uns näherten wurde ich aufgeregter.

Wir waren uns bereist so nahe, dass ich ihm ins Gesicht sehen konnte. Tatsächlich sah er bereist zu mir rüber.

Mattheo Riddle - YouWo Geschichten leben. Entdecke jetzt