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Langsam zog mich der Slytherin zu sich hoch. „Geht es?"

„Ja, alles gut." nickte ich schnell. „Wo sind die anderen?" hektisch blickte ich um mich, um einen meiner Freunde zu erkennen.

Als sich der Rauch langsam zu auflösen begann erkannten wir eine Menge an Todessern in unserem, nun ehemaligen Vorgarten stehen.

Wie vom Blitz gestochen schlang Mattheo seine Arme schützend um mich.

Ebenfalls konnte ich nun auch die anderen sehen.

Theodore stand ein Stück hinter uns. Enzo dagegen ein paar Meter von uns entfernt, etwa auf der selben Höhe.

Und Draco befand sich zusammen mit Pansy schräg vor uns. Ebenfalls ein paar Meter entfernt.

Hinter den Todessern trat Voldemort plötzlich in den Vordergrund.

Der Lockenkopf verstärkte seinen Griff um mich.

Die Panik und Angst breitete sich immer weiter in mir aus, je näher Voldemort kam. Besonders nah war er jedoch nicht.

Ein gewisser Abstand herrschte zwischen ihm und uns.

„Mattheo, mein Sohn." fing der dunkle Lord mit langsamer Stimme das sprechen an. „Ich bin Enttäuscht von dir. Von deinem Verrat."

Niemand sagte auch nur ein Wort.

„Ich habe von deinem kleinen Ausflug zu Harry Potter erfahren." uns allen warf er einen finsteren Blick zu. „Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr zwei euch nicht über vergangene Schul Geschichten ausgetauscht habt." der dunkle Lord setzte ein falsches Lächeln auf. „Für deinen Verrat wirst du bezahlen." leicht hob er seine beiden Hände an.

Wie auf Knopfdruck wurde auf Draco und mich plötzlich ein Anziehungszauber geschossen.

Von jetzt auf gleich wurde ich aus den Armen meines Mannes gerissen.

Stattdessen fiel jeder von uns einem Todesser in die Arme. Fest umschlangen diese uns mit ihren Armen und mithilfe eines leichten Zauber, wodurch wir uns nicht wehren konnte.

„Nein!" brüllte Mattheo, noch während ich  vom ihm los gerissen wurde.

Ohne lange nachzudenken zückten die übrigen vier ihre Zauberstäbe. Diese richteten sie auf die zwei Todesser, welche uns im Griff hatten.

„Das würde ich an euer stelle nicht tun." amüsiert lachte Voldemort.

Kaum hatte dieser seine Worte ausgesprochen, drückten uns die beiden Männer jeweils ein Messer eng gegen den Hals, sodass wir dazu gezwungen wurden, hinauf in den Himmel zu blicken.

„Zauberstäbe fallen lassen. Jetzt!" brüllte Voldemort mit so einem Hass in der Stimme. „Ansonsten werden eure geliebten Freunde sehr schnell ein helles Licht aufgehen sehen."

Natürlich taten sie alle was er verlangte. Sie alle ließen ihre Zauberstäbe zu Boden fallen.

Sogleich lösten die Todesser die Messer von unserer Kehle.

Mein Blick heftete sich sofort an den Lockenkopf. Voller Angst blickte er mich an.

„Deine Wahl, mein Sohn. Draco Malfoy oder D/N Black?" abwechselnd zeigte Voldemort auf den Platin blonden und mich. „Entscheide dich für einen. Deinen jahrelangen besten Freund oder das Mädchen, das du liebst?"

„Was passiert mit dem anderen?" fragte Mattheo finster.

„Er wird sterben." sagte er leicht. Voldemort tat so, als wenn das nicht wäre. Als wenn es das normalste der Welt wäre.

Mattheo Riddle - YouWo Geschichten leben. Entdecke jetzt