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Schnellstmöglich drehte ich mich von meinem ungebetenen Gäste weg und begab mich in die entgegengesetzte Richtung.

„Wohin so schnell, schöne Frau?" wurde ich auch schon von Mattheo am gehen gestoppt.

Der Slytherin kam direkt vor mir zum stehen.

Ich habe nicht einmal meinen eigenen Mann dabei gesehen, wie er mir entgegen kam. Soweit ist es schon.

„Äh..." was sollte ich ihm denn jetzt sagen?

„Sag nicht, dass du auf dem Weg zum Alkohol warst."

Da hatte ich auch schon meine perfekte Ausrede. Gespielt ertappt grinste ich.

Der Lockenkopf verknotete seine Finger mit meinen und zog mich an den Rand des Zimmers.

Er platzierte seine Hände an meiner Taille, wodurch mein Körper eng gegen seinen gedrückt wurde.

Reflexartig schlang ich meine Arme über die Schultern des Lockenkopfes und überkreuzte meine Handgelenke hinter seinem Nacken.

„Wir lassen das mit dem trinken heute lieber." sagte Mattheo leise gegen mein Ohr. „Ansonsten wird sich einer von uns an die folgenden stunden dieser Nacht, am morgigen Tag nicht erinnern können."

„Da hast du vermutlich recht." grinste ich leise.

Sanft drückte mir der Slytherin einen Kuss gegen meine Stirn.

Zufrieden mit der gesamten Situation lächelte ich.

Während wir beide da so eng aneinander standen, vergaß ich alle anderen um uns herum. Ich sah allein ihn.

Jetzt würde es beginnen.

Unser gemeinsames Leben.

Das Leben, von dem ich damals in meinen Fünften Schulter auf Hogwarts geträumt hatte. Damals, als ich mich urplötzlich in den geheimnisvollen Mattheo Riddle verliebt habe.

Ein Traum wurde wahr. Mein Traum wurde wahr.

Eng drückte er mich gegen sich. Über die Schulter des Slytherins warf einen Blick über Menge an Leuten.

Mein Blick traf direkt auf Astoria und McLaggen. Die zwei standen gar nicht mal all zu weit entfernt von uns.

Ihre Augen waren genau auf Mattheo und mich fokussiert.

„Dreh dich jetzt nicht um." sagte ich so laut, dass nur mein Mann es hören konnte.

„Warum?"

„McLaggen ist hier."

„Was?" stieß er in einem scharfen Ton aus.

„Er ist mit Astoria da."

Trotz meiner Worte drehte Mattheo sich um. Finster blickte er die beiden an.

Als er grade auf die ungebeten Gäste zugehen wollte, umklammerte ich das Handgelenk des Lockenkopfes fest.

Fragend sah er mich an.

„Nicht." flehend blickte ich dem Slytherin in die Augen.

Leicht nickte dieser. „Okay." leicht drückte er mir einen Kuss gegen meine Schläfe, ehe er unsere Finger miteinander verknotete und mich mit ihm in den angrenzenden linken Raum zog.

Enzo bediente sich in diesem Raum reichlich am Buffet, auf welchem sich alleine kleine Leckereien befanden.

Verstört musterte ich meinen besten Freund an. „Was machst du da, Enzo?"

„Hunger." stieß er mit vollem Mund aus.

„Ja...das kann ich sehen." ein Kichern entfloh mir.

„Anderes Thema, Enzo. McLaggen und Greengrass sind hier." Übernahm Mattheo das Wort.

Mattheo Riddle - YouWo Geschichten leben. Entdecke jetzt