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D/N Riddle POV:

Wie von selbst öffneten sich meine Augen.

Jedoch war ich nicht in Potter's Unterschlupf. Ich befand mich in irgendeinem Wald.

Er sah aus wie jeder andere.

Verwirrt sah ich mich um. Niemand war hier. Ich war ganz alleine.

Als ich dann plötzlich Schritte, durch das Rascheln der Blätter auf dem Boden von meiner linken wahrnahm blickte ich sofort in die Richtung.

Und wen ich dort sah, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren.

Geschockt fing an breit an zu grinsen. „Dad?"

Er war es wirklich. Regulus Black trat in seiner schwarzen Todesser Uniform immer näher an mich heran.

Seine dunklen Locken sahen durch seine blasse Haut noch viel dunkler aus, als sie eigentlich waren.

„Hallo, meine kleine." lächelte er mich ebenfalls an.

Ich konnte es kaum glauben. „Wie-...wie ist das möglich?"

„Du bist gestorben, D/N." ertönte eine weitere Stimme, direkt gegenüber von mir.

Mit einem schnellen Blick nach vorne erkannte ich nun meine Mutter auf uns zukommen. Sie trug einen schwarzen Pullover mit einer blauen Jeans.

Ihre Haare waren in einem hellblond und hingen ihr ein Stück über die Schultern. Auch sie kam immer näher zu uns rübergelaufen.

„Ich bin gestorben?" fragend sah ich zwischen meinen beiden Eltern umher.

„Ja." nickte mein Vater. „Nagini's Gift hat deinen Körper von innen aufgefressen." seine raue stimme wirkte ziemlich bedrückt.

Traurig blickte ich auf den Boden des Waldes.

„Wir waren immer da, D/N." redete Regulus weiter.

Blitzschnell hob ich meinen Blick wieder, um ihn anzusehen.

„Als du laufen gelernt hast, zu sprechen angefangen hast und auch als du nach Hogwarts gekommen bist." ein Grinsen spielte auf den Lippen meines Vaters. „Wie glücklich du darüber warst, als dich der Sprechende Hut ins Haus Slytherin gesteckt und wie du dich langsam immer mehr in Mattheo Riddle verliebt hast."

Ich musste kurz auflachen.

„Tatsächlich hatte ich ja sehr auf Lorenzo Berkshire gehofft. Aber wie sich herausstellte, war Mattheo Riddle doch der richtige für dich."

„Wir sind wirklich unglaublich stolz auf dich." übernahm meine Mutter das Wort. „Du hast so viel durchgestanden. So oft haben wir uns gewünscht einfach bei dir zu sein und dich vor dem Einfluss von Voldemort zu beschützen."

Mein Herz zerbrach bei den Worten meiner Mutter. „Ich habe so viele Menschen umgebracht...so viele schreckliche Dinge getan."

„Das habe ich auch." nickte Regulus. „Die Dunkelheit und die Macht, die dadurch Entsteht kann sehr verführerisch sein."

Wortlos sah ich meinen Vater an. Ich konnte noch immer nicht fassen, dass er grade wirklich vor mir stand.

„Gottseidank haben wir das früh genug erkannt, bevor es komplett zu spät war." eine weitere Person tauchte zwischen meinen Eltern auf.

„Draco?" stieß ich erstickt aus. „Oh mein Gott..." grinste ich breit, als er immer näher kam.

Dieser jedoch schüttelte nur leicht mit seinem Kopf. „Es ist noch nicht deine Zeit, D/N."

Mattheo Riddle - YouWo Geschichten leben. Entdecke jetzt