POV Makoto
„Ihre Gastfreundschaft war wirklich sehr nett" bedankte ich mich bei dem Personal aus dem Glyzinienanwesen, während ich mich verbeugte.
„Möge das Glück stets mit ihnen sein" der alte Mann verbeugte sich ebenfalls. Mit einem lächelnd wandte ich mich von ihm ab und verließ das Anwesen. Meine Krähe Keiko teilte mir mit, dass der Meister nach mir rief. Ich sollte zum Hauptquartier kommen. Keiko hatte zwar nicht gesagt weshalb, doch ich war auch nicht dumm. Ich hatte vor fünf Tagen zwei Monde besiegt. Irgendwann musste ich auffallen. Mir war es jedoch egal ob ich eine Säule oder nicht war. Hauptsache ich konnte die Dämonen von ihrem Leid erlösen und weiter dem Meister meinen Dienst erweisen. Seit dem ich das letzte mal beim Meister war, ist schon eine Weile her. Normalerweise bekamen reguläre Dämonen Jäger den Meister nicht zu Gesicht. Doch er und seine Familie waren damals für mich da als es passierte.
Ich war am späten Abend aufgebrochen und kam erst vormittags am Anwesen an. Dort wurde ich auch schon erwartet. Doch anstatt von den Kindern empfangen zu werden, wurde ich von Kakushis, wenn man sie so nannte, empfangen.
„Eine neue Uniform?" fragte ich den Kakushi. Er nickte mit einem roten Schimmer im Gesicht, den ich durch die Maske erkennen konnte.
„Wozu?" fragte ich ihn mit einem höflichen Lächeln.
„Damit die Uniform ihrem Rang entspricht, Kaori-san" über seinem Gesicht legte sich ein Schatten, dennoch konnte ich seine Röte im Gesicht erkennen. Verständlich nickte ich und sah mir die Uniform an. Sie war eigentlich fast die gleiche. Der Kakushi verließ den Raum und ich zog mich entspannt um. Auch wenn es bei dieser Uniform gedacht war, den Brustbereich offen zu lassen, schloss ich lediglich das Hemd darüber. Als ich fertig war, klopfte es auf einmal gegen die Shoji.
„Koari-san sind sie fertig? Die Säulen warten." Diesmal war es eine andere Stimme. Eine Weibliche Stimme. Ich schob die Shoji auf und lächelte höflich die Kakushi an welche dort stand. Erneut, wie beim anderen, konnte ich durch die Maske ich ihre Röte erkennen.
„Dann werde ich sie mal nicht länger warten lassen" lachte ich und beeilte mich. Sie schrie mir noch irgendwas von ich wüsste nicht wo lang, doch ich tat so als hätte ich das nicht gehört. Ich wusste es jedoch. Ich war schon drei mal hier.
Am Steingarten angekommen, war der Meister noch nicht da. Jedoch waren dort schon neun andere Personen. Darunter viel mir auch Shinazugawa auf. Dieser schien sehr genervt zu sein. Anscheinend hatten sie mich noch nicht bemerkt. Dabei stand ich recht offensichtlich an der Seite. Mit langsamen und leisen Schritten lief ich auf sie zu. Je näher ich kam, desto mehr konnte ich hören worüber sie sprachen. Eine Frau mit schwarz lila Haaren sprach Shinazugawa an.
„Ich weiß das du etwas weißt, Shinazugawa-san. Teile dein Wissen doch mit uns" sie lächelte ganz fröhlich doch wie sie es sagte, war das komplette Gegenteil. So huschte einmal mein Blick über alle. Ein wirklich sehr großer Mann, der bestimmt über 2m war, weinte komischer Weise. Vor ihm stand ein kleiner Junge mit schwarzen Haaren die ins Türkise gingen. Etwas weiter abseits von allen war einer mit einem in zwei geteilten Haori und schwarzen Haaren. Er schien nicht so ganz mit den ganzen beteiligt zu sein. Neben dem Riesen standen halt Shinazugawa-san und die Frau mit den schwarzen Haaren. Etwas weiter links von Shinazugawa-san war einer mit schwarzen Haaren und einer Schlange. Auf der anderen Seite von dem Riesen standen ein Typ mit weißen Haaren und etwas rotem im Gesicht, neben ihm eine Frau mit Pink, grünen Haaren und neben ihr ein Mann der mir nur allzu bekannt war.
Das war er aber nicht. Doch sie sahen sich so ähnlich aus. Hatte er etwa einen Sohn? Er sieht viel zu jung aus, dafür das er das früher gewesen sein soll. Ich wandte mein Blick wieder von dem Feuer ähnlichen Haar Typen ab, da sein Anblick in mir meine alte Wut wieder anbrachte. Ich musste mich beruhigen. Er war es nicht. Dafür sah er zu jung aus. Doch er erinnerte mich an ihn.
Mit leisen Schritt stellte ich mich neben Shinazugawa hin. Nun bemerkte man mich auch. Langsam beugte ich meinen Kopf vor ihn und lächelte ihn fröhlich an.
„Guten Tag, Shinazugawa-san. Schön dich wieder zu sehen. Wie geht es dir?" Ich winkte ihn leicht zu, da er etwas verwundert über mein plötzliches Auftreten war.
„Kaori..." murmelte er.
„Ah, du bist also der Grund warum wir hergerufen wurden?" sprach die schwarzhaarige mich an. Ihre Lilianen Augen sahen wirklich sehr schön und sie kam mir aufdringlich nahe. Ich lächelte sie genauso höflich wie sie mich an. Ihr Lächeln ist irgendwie nicht ganz richtig. Aber man muss sagen sie hat ein schönes lächeln. Alle Blicke lagen auf mir.
„Kyaaah die ist aber mal hübsch!" die Frau mit den Pinken Haaren hatte dies anscheinend nur aus versehen ausgesprochen, da sie sich danach direkt entschuldigte.
„Das nenne ich mal ein glanzvolles Auftreten!" sprach der mit dem Augen Dings recht laut.
Meine Aufmerksamkeit ging wieder zu der Frau vor mir. Unsere Gesichter waren sich wirklich ehr nah, doch stören tat es mich nicht. Dazu waren wir auch Shinazugawa sehr nah.
„Kommt mir gefälligst nicht so nah!" sprach er gereizt. Mein Blick huschte kurz zu ihm und dann wieder zu ihr.
„Ich denke mal schon" ich kam ihr noch etwas näher. Sie roch gut. Ihre Haut sah sehr geschmeidig aus. Und ihre Lippen waren so rosig. Welche Gesichtspfelge sie wohl benutz?
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𝐈 𝐜𝐚𝐧'𝐭 𝐋𝐨𝐯𝐞 𝐲𝐨𝐮
Fanfiction(SanemixOc)🌺 Makoto Koari eine sehr aufrichtige und nette Frau, die jedoch nicht in der Lage ist zu lieben, da ihre Vergangenheit wirklich sehr verstörende Schäden hinterlassen hat. Und dann wäre da noch Sanemi Shinazugawa, ein Mann der einfach nu...
