Kapitel 1

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POV. Alicen

Pünktlich um sechs Uhr morgens klingelte mein Wecker. So schnell ich konnte zog ich mich selbst aus dem Bett und schleifte die kleine Treppe meines Dachbodenzimmers zum Badezimmer. Die anderen schlafen noch. Oder eher gesagt meine stinkigen Stiefeltern und meine nervigen Stiefgeschwister. Kenny und Silvia sind beide schon 49 sehen aber wegen ein paar vielen Operationen durch Botox aus wie 30. Sie haben viel Geld. Kenny gehört ein Autohaus und Silvia hat ihr eigenes Beautysalon in London aufgemacht. Ihre Tochter Amanda ist so alt wie ich, aber das genaue Gegenteil. Sie trägt rockige Klamotten und hört überwiegend auch nur Rock Musik. Ihr Bruder Justin ist ein aufreisser. Er denkr er bekommt jedes Mädchen nur weil seine Eltern Geld haben. Mit beiden habe ich mich nie gut verstanden. Meine Klamotten lies ich auf den Boden fallen und duschte erstmal. Das warme Wasser auf meinem nackten Körper zu spüren tat einfach nur gut. Nach dem duschen föhnte ich meine Haare und ging dann die Holztreppe hoch in mein 10x13 Zimmer. Es war nicht das größte Zimmer. Um erhlich zu sein ist es das kleinste im ganzen Haus. Das Haus ähnelt einer Villa und ich bekomme das kleinste Zimmer auf dem Dachboden. Mein Zimmer sieht kleiner aus, da ich ein sehr großes Bett habe. Jedoch würde ich es für kein Geld der Welt verkaufen oder es vergeben. Aus meinem Schrank holte ich mir eine Jeans und ein langes T-Shirt raus. Dadrüber noch eine Strickjacke. Meine braunen Haare machte ich zu einem Dutt. Bevor ich mein Zimmer verlies, um zur Schule zu gehen, gucke ich auf das Poster an meiner Wand neben der Treppe. Das Poster ist ein Poster des Dance-College in Australien. Wie gerne ich nach Australien will. Dort in den berühmtesten Musicals Ballett zu tanzen. Lehren lasse ich mich von meinem Leiblichen Eltern. Ich bewundere sie. Video für Video habe ich mir Nächte lang angeguckt. Sie schweben wie Engel auf der Bühne. So gut wie sie will ich auch mal tanzen. Beine langen Beine trugen mich die alte Treppe runter, wo ich auf meine Stiefgeschwister traf. "Morgen" sagte ich, doch ich bekam als antwort nur einen bösen Blick von beiden. Wir wollten mal versuchen uns zu verstehen, doch wir sind zu unterschiedlich. Da der Bus in paar Minuten kommen würde, nahm ich mir was für die Schule mit. Meine Geschwister fahren mit ihrem eigenen Auto zu Schule. Ich hatte sie mal gefragt, ob sie mich nicht mitnehmen wollen, doch ich bekam nur ein nein. Ich bin froh, dass ich bald fertig mit der Schule bin und so nach Australien kann. Weg von diesen Idioten hier. Weg von dem Stress den ich hier Tag für Tag habe. Erst gehe ich zu Schule, sofort danach habe ich zwei Stunden Training und anschließend muss ich in einer Bar arbeiten. Irgendwann um zehn komme ich nach Hause und lerne für die Schule. Zwischendurch schaffe ich es immer noch was zu essen. Ich bin froh, das meine Stiefeltern wenigstens meine Balettstunden bezahlen und ich sie nicht von meinem mickrigem Gehalt selber bezahlen muss. Leider kann ich nicht irgendwoanders arbeiten, da die Arbeitszeiten der Bar perfekt sind, sonst könnte ich nicht tanzen gehen. Der Bus hielt vor der Schule an. Um nach draußen zu kommen, musste man sich erst mit den Schülern durch den Bus quetschen. Mit schnellen Schritten rannte ich ins Gebäude. Die Schule ist groß und man kann sich schnell verlaufen. Einige trugen früher mal einen Wegweiser mit dich mit. Schließlich gewöhnt man sich an alles und findet sich auch schnell zurecht. "Morgen Alicen" "Hi Rebecca" meine Freundin Rebecca hat wie ich braune Haare. Ihre sind sehr lockig, meine eher glatt. Wir kennen uns seit dem Kindergarten. Leider habe ich nie viel Zeit für sie, aber sie versteht mich und das schätze ich sehr an ihr. "Was hast du jetzt?" ich schaute auf den Stundenplan, der an der Innenseite meiner Spindtür klebte. Ich verdrehte die Augen "Mathe du?" "Physik" "Viel Glück" sagte sie und ging an mir vorbei. Müde klappte ich die Tür zu und machte mich auf den Weg zu meinem Raum. Ich habe mich immer und immer gefragt, wie es wäre wenn ich mit meinen Eltern wohnen würde. Ich habe nie mit ihnen geredet. Wie gerne ich sie doch kennenlernen würde. Bis zu meinem vierten Lebensjahr wohne ich nun bei den Finn's. Sie haben mich adoptiert. Ich war schon lange im Kinderheim gewesen und hatte die Hoffnung eigentlich schon aufgegeben in eine Familie zu kommen. Mrs. Jackson hatte mir gesagt, das ich seit meiner Geburt schon dort war. Warum ich so früh schon abgegeben wurde, wusste ich nicht.  Ich habe mir immer Eltern gewünscht, die mich lieben. Kenny und Silvia waren am Anfang die besten Eltern. Sie haben mir viele Dinge gekauft, doch als ich älter wurde, wurde ich ihn mehr und mehr egal. Irgendwann haben sie mir von meinem echten Eltern erzählt. Ich bin mir sicher, dass sie mir vieles noch verheimliches. Trotzdem wünsche ich mir sie würden es mir erzählen. Meine Augen fingen an sich wieder mit Tränen zu füllen wenn ich daran denke. Meine Klasse hatte ich bereits erreicht. Ich saß wie sonst auch in jedem Fach in der letzten Rheihe. Auffallen war nie meins gewesen. Ich bin eher ruhiger und lebe mit meinen Gedanken in den Wolken. "Hi Alicen" verträumt schaute ich zu der Person, die mich gerade aus meinem Träumen geholt hat. "Hi Kyle" sagte ich schüchtern. Seit einem Jahr mag ich Kyle schon. Er hat helle braune Haare und braune Augen. Wo ich ihn mal zum Date einladen wollte, fand ich herraus, dass er schon eine Freundin hatte. Jetzt ist er single und sitz oft neben mir in den Fächern, die wir zusammen haben. "Wie geht es dir?" "Gut dir?" "Mir auch. Hast du Mathe gemacht?" Ich nickte. "Ja ich saß bis in die Nacht dran" was aber auch stimmte. Unser Gespräch wurde leider von meiner Mathelehrerin unterbrochen. sie ist streng und älter, was einem das Fach noch schwerer machte. Nach der Stunde begleitete Kyle mich noch zu meinem nächsten Raum. Wir lachten und erzählten vom Wochenende. "Hättest du heute vielleicht intersse dich mit mir nach der Schule im Park zu treffen?" nervös kratzte er sich am Hinterkopf. "Ich würde mich gerne mit dir treffen, aber ich habe heute Tanztraining" "Oh und nach dem Training?" "Da muss ich in der Rock-Bar arbeiten, wenn du interesse hast, kannst du ja mal vorbei schauen" "Gehen da nicht die ganzen Motordgangs hin?" "Ja und?" "Ach nichts. Man sieht sich" er drehte sich um verschandt den Flur entlang. 

Dream or Love (Liam Payne FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt