POV. Alicen
Nachdem einen perfekten Tanz absolviert hatte, zog ich mir so schnell wie möglich eine Jogginghose und einen Hoodie an und lief so schnell ich konnte raus aus diesem Gebäude. Die ganze Zeit sind gehen deren Worte durch meinen Kopf. "Wir waren maßlich enttäuscht von dir" "Wir haben dich abgegeben, weil wir dich nicht wollten" "Außerdem hast du nicht wirklich Talent" Diese Worten trafen mitten in mein Herz. Es ist als wäre ich mitten in einem Krieg gewesen und jemand hätte mit seiner Pistole genau mein Herz getroffen. So fühle ich mich gerade.
Mein Stiefeltern hatten Recht. Die ganzen Jahre über habe ich mir ausgemalt wie schön und toll es doch wäre mit meinen berühmten Tänzereltern zu leben, die mich abgegeben haben 'weil sie ja keine andere Wahl hatten' ich war so naiv! Meine Stiefeltern haben mir immer gesagt gehabt ich sollte sie nie kennen lernen. Sie kannten sie und wussten auch den Grund. Mein Stiefvater hatte es mir sogar gesagt, doch ich wollte ihm nicht glauben. Er verdient noch eine Entschuldigung von mir.
Draußen suchte ich mir ein Taxi auf und fuhr zurück zum College. Die anderen gehen jetzt auf die Aftershow Party, aber mir ist jetzt so garnicht nach feiern. Wie können sie so etwas zu mir sagen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Da sieht man, dass es Menschen gibt, die kein Herz besitzen.
An den Häusern angekommen rannte ich so schnell ich konnte in mein Zimmer. "Alicen du warst wundervoll" sagte Sally und sprang vom Sofa auf. Doch ihr Lächeln verging schnell, als sie mich weinen sah. "Schatz was ist passiert" Sofort nahm sie mich in den Arm. Ich sagte nichts, sondern weinte weiter. Vorsichtig strich sie mir über den Kopf. "Okay jetzt erzählst du mir was passiert ist" Sie ging zu ihrem Nachttisch rüber und holte eine Packung Taschentüscher. Danach setzte sie sich zu mir und ich erzählte ihr alles.
"OMG das tut mir so Leid für dich Alicen" Selber wischte sie sich eine Träne weg. "Ich fühle mich etwas schuldig, weil ich dir immer Gesichten aus meiner happy Family erzählt habe" Sally hat wirklich Glück mit ihrer Familie. Ihre Eltern lieben sie und ihre anderen beiden Geschwister vom ganzen Herzen. Noch nie habe ich eine Familie gesehen die sich gegenseitig so sehr respektiert. "Ich muss eben jemanden anrufen" sie nickte und ging aus dem Zimmer, damit ich in Ruhe telefonieren konnte. "Hallo?" "Tut mir Leid das ich störe. Ich bin es Alicen" Ja ich rufe gerade meine alte Tanzlehrerin an. Ich will nicht mehr in Australien bleiben. "Alicen, du störst mich doch nicht es freut mich, dass du mich anrufst. Was gibt es denn?" "Ich wollte fragen, ob sie mir nicht einen Platz auf dem Londoner College besorgen können" "Gefällt dir dein College nicht?" "Es ist eine lange Geschichte und ich will einfach nicht mehr in Australien bleiben" "Na gut, wir haben bestimmt noch was frei. Ruf mich einfach wieder an wenn du zurück in London bist" "Mach ich tausend Dank Madame" "Immer gerne" Ich legte mein Handy weg und nahm dafür meinen Laptop raus, um einen Flug nach England zu buchen. Ich will einfach nicht mehr auf Australischem Boden bleiben. Ich schaffe das nicht. Dazu ist mein dummer Albtraum auch noch wahr geworden.
Am nächsten Morgen packte ich meine ganzen Sachen zusammen. "Also willst du das wirklich machen?" fragte Sally, die noch in ihrem Pyjama war. "Was?" "Das College verlassen" "Ja es tut mir Leid" "Ist schon gut. Tu das was du für richtig hälst und schreib mir wenn du Zeit hast" "Mach ich" Ich nahm sie einmal in den Arm und drückte sie ganz fest. "Ich werde dich vermissen" sagte sie mit Tränen in den Augen. "Ich dich auch Sal" Nachdem wir uns nocheinmal feste gedrückt hatten, nahm ich meinen Koffer und ging nach draußen, wo mein Taxi bereits auf mich wartete. Es ist schon schwer, dass College verlassen zu müssen, denn schon immer wollte ich ihr unterrichtet werde, aber wahrscheinlich ist das ein Zeichen, das dieser Traum von mir nie hätte in erfüllung gehen sollen.
In London angekommen nahm ich meinen Koffer vom Band und suchte ein Taxi auf. Gut, dass ich so viel Geld angespart hatte, sonst könnte ich mir die ganzen Taxifahrten nicht leisten. Zuerst fuhr ich zu meinen Eltern. Nervös klingelte ich an der Tür. "Alicen?" Geschockt sah meine Mutter mich an. "Schatz was macht du hier, ich dachte du wärst in Australien? Komm erstmal rein" Ich nickte und betrat das große Haus. Meinen Koffer lies ich im Flur stehen. Wir gingen ins Wohnzimmer und setzten uns auf das teure Ledersofa. Ich setzte mich mit etwas Abstand neben sie und sah runter auf meine Hände. Stille lag zwischen uns. "Wir haben dich gestern im Fernsehen gesehen" sagte sie und nahm einen Bonbon, der in einer kleinen Schüssel auf dem Couchtisch liegt. Langsam entfernte sie das hellblaue Papsier und steckte den Schoko- mit Karamel gefüllten Bonbon in den Mund. Nachdem sie ihn auf hatte sah sie wieder zu mir. "Du hast wundervoll getanzt. Du sahst so schön aus. Und du bist hier, weil du deine Eltern getroffen hast stimmts?" Ich nickte und merkte wie mir wieder die Tränen kamen. "Sie haben dir das selbe gesagt wie dein Vater und ich stimmts?" Wieder nickte und ich wischte die Tränen weg. "Komm her Schätzchen" sie nahm mich in den Arm und strich mit ihrer Hand über meinen Rücken. "Es tut mir so Leid, dass ich euch nicht geglaubt habe" "Ist schon in Ordnung. Mir tut es Leid, das du so eine Erfahrung machen musstest. Willsr du vielleicht einen Tee?" Ich nickte und folgte ihr in die Küche.
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Dream or Love (Liam Payne FF)
FanfictionAlicen ist 17 und fast mit der Schule fertig. Ihr Traum ist es Profesionelle Ballerina zu werden und so auf das Tanzcollege in Australien gehen zu können wo ihre Eltern als Tänzer arbeiten. Ihre Eltern haben sie abgegeben, weil ihnen ein Kind in ihr...
