Kapitel 17

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POV. Alicen 

Es sind nun schon drei Stunden vergangen seit der Arzt mir vin der schlechten Diagnose erzählt hat. Liam musste vor einer halben Stunde gehen. Er hat bei seinem Chef angerufen und gebeten frei zu bekommen, doch er durfte nicht. Er meinte es sei viel los und viele andere Mitarbeiter haben entweder Urlaub oder sind krank. Mein Fuß ist bestimmt auf das dreifache angeschwollen. Es sieht so schlimm aus, wie soll ich nur je wieder tanzen können? Wie soll ich auf das College gehen und so meine Eltern endlich kennenlernen. Tränen stiegen in meine so schon roten Augen. Liam hatte sich als er da war auf mein Bett gesetzt und mich in den Arm genommen. Ich hatte mich in sein graues T-Shirt gedrückt und es mit meinen Tränen nass gemacht. Liam meinte es wäre nicht so schlimm gewesen, doch es war mir schon etwas peinlich gewesen. Wenn ich hier mit einem Fuß rauskommen würde, dann müsste ich so viel nachholen. Ich wäre wieder einer der Schwächeren und müsste erst wieder rein kommen. Ich müsste noch mehr Überstunden machen und in den Ferien arbeiten, damit ich mein Ticket bezahlen kann und das College. Das wars, jetzt darf ich für immer bei dieser Familie bleiben. Ich werde wahrscheinlich im Rollstuhl sitzen müssen und das Beautysalon von meiner Mutter führen müssen. Ich werde Liam nicht mehr gefallen und er wird mich für eine hübschere verlassen. Mir ist klar, dass ich sowas nicht sagen darf. Aber im Moment kann ich nicht anders als negativ denken. Vielleicht ist das ja ein Zeichen. Ein Zeichen, dass das was ich mache nur ein Traum ist, der vielleicht nie in erfüllung geht oder in erfüllung gehen sollte. Das College hat mich bestimmt eh nicht genommen. Ich hätte eigentlich schon längst eine Antwort bekommen sollen. Plötzlich ging die Tür auf und ich wurde aus meinen Gedanken gerissen. "Hi Alicen" Eigentlich hätte ich Liam erwartet, doch es waren meine Stiefeltern. "Wie geht es dir schatz?" Meine Mutter kam mit einem großen Plüschteddy in mein Zimmer rein und setzte sich auf mein Bett. Mein Vater wie immer mit seinem Telefon am Ohr. "Was macht ihr hier?" "Wir wollen unsere Tochter besuchen kommen" sie setzte ein falsches Lächeln auf, was einen eher zum gruseln brachte mit ihren Botox vollen Lippen und den stark geschminkten Augen. "Was hat der Arzt gesagt?" Es würde sie bestimmt freuen zu hören, dass ich vielleicht nie wieder tanzen kann. "Mein Fuß ist gebrochen. Vielleicht muss er ab und ich werde nie wieder tanzen können" "Du armes Ding. Vielleicht ist es einfach nur ein Zeichen, dass das Tanzen quatsch war. Hat er schon gesagt wann du raus darfst?" "Nein, ich muss bestimmt noch eine Weile hier drin bleiben. Und das Tanzen ist kein quatsch! Ich liebe es okay?! Wie fandet ihr die Show?" Meine Mutter guckte nachdenklich auf den Boden. Mit ihren langen Fingern, an denen lange Fingernägel dran sind, die Haare. "Sie war schön" lügte sie. "Ihr habt nicht hingeguckt" Meinen Kopf senkte ich. Ich will dieser Frau nicht in die Augen gucken. Die Augen, die mich eh nur anlügen. "Mäuschen" Sie sollte ihre Hand auf meine Schulter legen, doch ich schlug sie weg. Ensetzt guckte sie mich an. Mit ihren dicken Lippen formt sie ein 'O' "Silvia wir müssen noch Krankenhauspapiere ausfüllen komm jetzt. Wir haben heute  noch viel zu tun" Wow meine Eltern haben fünf Minuten Zeit mit mir in diesem Leblosen Raum verbracht und das war ihnen schon zu viel. "Tschau Mäuschen. Wir werden wieder kommen wenn wir Zeit haben" Ich legte mich zurück in mein Kissen. Hoffentlich würde Liam bald kommen. Mir ist Tod langweilig hier drin. 

Wieder ging die Tür auf. "Ich habe keinen Bock auf euch, geht sofort!" Meine Stimme war laut und agressiv. "Oh tut mir Leid, dann gehe ich wohl lieber" Doch es sind nicht meine Eltern, es ist Liam. "Nein Liam tut mir Leid, ich dachte du wärst meine Eltern" Liam betrat den Raum und schloss die Tür hinter sich zu. "Wie geht es meiner kleinen Tänzerin?" "Nicht so gut" Liam setzte sich auf das Bett und nahm meine Hand. Vorsichtig strich er eine Strähne aus meinem Gesicht. Er beugte sich zu mir rüber und gab mir einen Kuss auf die Stirn. "Ich bin mir sicher, das alles wieder gut wird und du wieder tanzen wirst" Ich senkte meinen Kopf. Liam ist so süß, wie er mir Mut macht, odch wenn er nur wüsste, dass ich die Hoffnung schon längst aufgegeben habe. "Ist was passiert oder warum bist du heute nicht so gesprächig?" "Ich habe nachgedacht" fing ich an. ohne Liam nur einmal in die Augen zu sehen. "Worüber?" "Über das Tanzen. Jetzt seien wir doch mal erhlich, wenn mein Fuß ab muss, dann kann ich nicht mehr tanzen. Ich muss dann mein ganzes Leben umstellen. Vielleicht ist das ein Zeichen, das mein Traum nicht in erfüllung gehen sollte oder wird. Denken wir doch mal realistisch, ich verbringe so viel Zeit mit dem tanzen, mit arbeiten. Ich mache nie was anderes. Ständich mache ch nur das selbe. Ich will mein Leben auch mal geniesen und jung sein. Außerdem müsste ich, im Rollstuhl stizen und dann würde ich fett werden, da ich mich nicht mehr bewege und alles aus trauer in mich hinein stopfen und du würdest kein gefallen mehr an mir haben und mich für eine hübschere verlassen" Ich hatte alles schnell hintereinander gesagt, ohne einmal Luft zu schnappen. Liam zog seine Augenbrauen zusammen und schaut mich nur verwirrt an. "Was laberst du da eigentlich?" Nun war ich die, die verwirrt ist. "Du wolltest in deinem Leben nichts anderes als tanzen und deine Eltern sehen. Na und wenn du immer das selbe machst, du machst es doch aus einem bestimmten Grund oder nicht? Du weißt ich unterstütze dich bei deinem Vorhaben und ich will nicht das du gleich so negativ denkst, denn mit deinem Fuß wird wieder alles gut werde ich weiß das. Außerdem tanzt du weil es dir Spaß macht und du es liebst. Ich habe dich bei der Show genau beobachtet und da wo wir dieses Video gemacht haben. Man sieht in deinen Augen wie gerne du das machst. Da brennt dieses Feuer in deinen Augen wenn du tanzt, deshalb solltest du jetzt nicht einfach so aufgeben. Wie kommst du überhaupt auf diesen Schwachsinn?" "Ich weiß nicht wie ich darauf komme" "Haben deine Eltern die irgendwas gesagt?" in seiner Stimme war Wut rauszuhören. Seit er meine Mutter kennengelernt hat, hat er eine Wut auf sie. Es hat ihn sehr aufgeregt, wie sie mit mir alle umgehen. "Nein nicht in der Art" Ich griff nach seiner Hand, um ihn etwas zu beruhigen. "Ich will nur, das du weißt, dass ich für dich da bin" "Das weiß ich doch" Wieder beugte er sich zu mir rüber und gab mir einen Kuss auf den Mund. 

Vor mir sehe ich leere. Es ist einfach nur schwarz vor meinen Augen und stockdunkel. "Hallo?" rief ich und ein Echo war zu hören. Mein Hallo war noch paar mal zu hören, bis es jedoch verschwandt. Ich schloss kurz meine Augen. Als ich sie wieder aufmachte ging auch das Licht an. Ich stehe auf einer riesigen Bühne. Vor mir tausende von leeren Sitzplätzen und ein Jurypult. An dem Pult sitzen ein Mann und eine Frau. "Mom? Dad?" Mit einem arroanten Blick schaute die Frau zu mir hoch. "Du hast uns enttäuscht. So etwas wie dich brauchen wir hier nicht" "Aber ich habe doch noch garnicht getanzt" "Wir haben alles schon gesehen" "Nein wartet ich kann das" flehte ich. Der Mann schüttelte den Kopf und drückte den roten Buzzer vor sich. Das selbe tat die Frau. Plötzlich war kein Boden mehr unter meinen Füßen und ich schrie auf, während ich in ein hauch von nichts fiel.

Ich riss meine Augen weit auf und schrie mir die Seele aus dem Leibe, Mein Gesicht war ganz nass von dem Schweiß. Ich fing an schneller zu Atmen. Es fiel mir schwer nach Luft zu schnappen. "Babe, hey alles ist gut. Shhh" sagte Liam, den ich aus dem Schlaf geholt hatte. Ich nickte, doch meine Atmung blieb immernoch unregelmäßig. Liam versuchte mich zu beruhigen, indem er langsam eine Atmung vor machte, Ich machte es nach und tatsächlich klappte es. Meine Atmung wurde wieder regelmäßig und Tränen stiegen in meine Augen. "Babe was ist passiert?" fragt mich mein Freund, nachdem er mich lange gedrückt hat, "Ich hatte nur wieder einen Albtraum" "Hast du die oft?" Ich nicht und wischte die Tränen weg. "Du bist ja ganz nass. Warte ich hol dir ein Tuch" Liam ging in das kleine Badezimmer in meinem Raum und kam danach mit einem nassen Handtuch wieder. Vorsichtig wusch er mir das Gesicht. Wie kann man nur so süß sein? "tut mir Leid falls ich dich geweckt habe. Wie spät ist es eigentlich?" "Ist nicht so schlimm. Es ist halb vier Uhr morgens" Ich fuhr mir durch meine Haare. Liam hatte die ganze Zeit auf dem Stuhl geschlafen. Ich rückte etwas zur Seite und klopfte auf die nun leere Stelle neben mir. Liam legte sich neben mich und nahm mich in den Arm, indem er einen Arm um mich legte. Meinen Kopf legte ich auf seine Brust. "Willst du noch schlafen?" "Nein ich kann nicht mehr einschlafen" Liam machte mit seiner freien Hand den Fernseher an und wir schauten und eine Dokumentation über Pinguine an, denn es war das Einzige, was in diesem Krankenhaus lief. 

"Guten Morgen Alicen. Tut mir Leid wenn ich bei etwas gestört habe" erschrocken riss ich meine Augen auf und schaute zu Liam hoch, der mich anguckte. Sofort hob ich meinen Kopf von ihm und lies ihn aufstehen. "Nein, nein, wir waren nur gestern lange wach gewesen, es lief ein guter Film und dann sind wir wohl so eingeschlafen" versuchte ich dem Arzt weiß zu machen und setzte noch ein übertriebenes Lächeln auf. "Okay, also es geht darum, dass ich mir deine Werte angesehen habe und gestern nochmal die Röntgenbilder und wir müssen deinen Fuß Operieren, damit du wieder laufen kannst. Es wird eine schwere Operation werden und es tut mir Leid, dass es so spät kommt, aber wir müssen sie in einer halben Stunde durchführen. Der Op-Saal wird schon vorbereitet" "Ich habe da noch eine Frage, wird es da irgendwelche Koplikationen geben bei der Op?" "Vielleicht wird nach der Op der Fuß doch amputiert werden, doch davon gehen wir nicht aus" Bevor er ging setzte er noch ein freundliches Lächeln auf und verschwandt. "Liam ich habe Angst" "Brauchst du nicht babe. Alles wird gut werden" Gerade nachdem Liam mir einen Kuss auf die Stirn gegeben hat, betraten zwei Schwester das Zimmer und bereiteten mich für die Operation vor. Danach schoben sie mein Bett zum OP-Saal. "Wartet" rief Liam. Er quetschte sich an den Frauen vorbei, die ihm sagten er dürfte nicht mit rein kommen. "Du schaffst das, vergiss nicht wofür du hier kämpfst" Danach verschwandt Liam und ich wurde in einen großen Saal geschoben.

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Hiii :) 

Was denkt ihr, überlebt Alicen die OP?? schreibt es in den Kommis :) 

Der erst Kommentar bekommt eine Widmung :DDD 

xx Sarema 

Dream or Love (Liam Payne FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt