POV. Alicen
"Kyle?" sagte ich leise. Mit geöffnetem mund stand ich vor dem großen Fenster. Mein Freund sitzt da mit einem Mädchen, das mir aber sehr bekannt vor kommt. Beim genaueren hinsehen, hat das Mädchen dunkle Locken. Sie saßen sich gegenüber. Vorsichtig nahm er ihre Hand, die auf dem Tisch lag und plazierte eines Kuss auf ihren Handrücken. Ihre Wangen färbten sich rot. Sie lächelte schüchtern. Lange tauschten sie tiefe Blicke aus. Genau dann fiel mir auf wer das Mädchen überhaupt ist. Rebecca. Meine beste Freundin sitzt da mit meinem Freund und tauschen verliebte Blicke aus. Es kommt mir vor wie in diesen Momenten, wenn alles um einem herum verschwindet und man sich alleine fühlt. Das ist alles wie in einem schlechten Film. "Sollen wir vielleicht wo anders infahren?" Liam schien meine Starre bemerkt zu haben und schaute ebenfalls durch das Fenster. Meine Hände fngen an zu zittern. Genauso wie meine Lippe. Wenn ich könnte würde ich auf meine Knie fallen und in Tränen ausbrechen, doch in mir steckt zu viel Wut. Wut auf Kyle und Rebecca. Und ich habe mich noch gefragt, warum er nicht an sein Handy geht, oder das ich mich vielleicht bei ihm entschuldigen sollte, da ich sofort so beleidigt war. Wie konnte ich nur so gutgläubig sein. "Alicen," Liam wollte gerade was sagen, doch ich lief einfach zum Eingang auf die Turteltäubchen zu. Liams Schritte hörte ich hinter mir. Waren seine Gefühle echt für mich gewesen? Oder hat er es nur gesagt, weil er wusste, dass ich ihn mag. Mit verschränkten Armen stellte ich mich vor deren Tisch. "Alicen" Beide erschracken, hielten jedoch immernoch ihre Hände. Als sie bemerkten, das auf deren Hände starrten, liesen sie sie los. Immernoch geschockt starrten sie mich an. "Ich habe versucht dich anzurufen" sagte ich zu Kyle. "Ich habe mir sorgen gemacht. Gedacht dir wäre etwas zugestoßen. Doch wie es aussieht geht es dir ja gut" Liam stellte sich zu uns. "Alicen ich kann das erklären" "Was willst du noch erklären, ich habe doch alles gesehen" Kyle fuhr sich durch die Haare. Er wusste wohl selber nicht was er in dem Moment hätte sagen sollen. "Und du Rebecca, ich dachte wir wären beste Freunde?! Warum machst du sowas?!! Du wusstest, dass ich Kyle mag, warum hast du nicht selber gesagt, das du ihn auch magst?!" Meine stimme wurde von Wort zu Wort lauter. Noch nie hatte ich jemals so laut gesprochen. Es fühlt sich gut, es mal tun zu können. Meine Hände ballte ich zu Fäusten. Rebecca brachte kein Wort raus. Sie senkte ihren Kopf und schaute beschämt zu Boden. "komm wir sollten gehen" sagte Liam. Er wollte meine Hand nehmen doch ich zog sie weg. Am liebsten würde ich Kyle die Faust ins Gesicht schlagen. Nur Leider bin ich nicht so stark und traue mich sowas auch nicht. "Alicen bitte hör mir zu" "Warum sollte ich das?" Ich dachte nicht daran meine Stimme zu senken. "Bitte senk deine Stimme die Menschen gucken schon" "Liebst du mich nicht mehr oder hast du mich überhaupt mal geliebt?" Ich hatte meine Stimme wirklich gesenkt. Dabei guckte ich auf den Boden. Am Ende meiner Frage schaute ich in seine tollen braunen Augen, in die ich mich vor langem verliebt hatte. "Alicen bitte, ich, ich. Warum bist du eigentlich sauer auf mich?! Du bist doch am Freitag einfach aus dem Auto ausgestiegen und hast dich nicht gemeldet" Nun war ich die, die ihn geschockt anguckte. "Sie ist aus dem Auto ausgestiegen, weil du eigentlich hättest für die da sein sollen, aber das warst du nicht. Stattdessen habe ich sie im Regen auf der Straße gefunden und sie mitgenommen. Ihr war ganz kalt und sie wäre bestimmt bald erfrohren. Du bist nichtmal ihr hinterher gefahren, würde sie dir wirklich was bedeuten, hättest du sie nichtmal aussteigen lassen. Du hättest ihr helfen sollen. Du hast sie ja nichtmal angerufen, denn du hättest hinter ihr her rennen sollen, anstatt sie hinter dir. So einen wie dich hat sie garnicht verdient. Komm Alicen wir gehen" Liam wartete nichtmal auf Kyles Antowort, sondern nahm meine Hand und ging mit mir raus. Als wir wieder an dem großen Fenster vorbei liefen, hatte Kyle sich wieder an den Tisch gesetzt und hielt wieder Rebeccas Hand. Nichtmal jetzt kommt er hinterher gerannt.
"Sollen wir uns eine Pizza bestellen oder willst du wo hin fahren, was Essen?. Wenn du willst kann ich dich auch nach Hause fahren" fragte Liam mich, bevor er sein Auto startete. "Lass uns eine Pizza bestellen" Er nickte und wir fuhen zu ihm. Auf dem Weg rief er bei einer Pizzaria an. "Musst du heute Abend arbeiten?" "Ja muss ich. Ich bin aber voll nicht in Stimmung" "Ich komme mit. Die Jungs und ich wollten uns dort treffen" Wir setzten uns auf das Sofa und schalteten den Fernseher an. Es lief gerade Friends. Meine Lieblingsserie. Zehn Minuten später kam dann auch die Pizza. "Okay wollen wr los?" Liam hatte mich die ganze Zeit komisch angeguckt und angelächelt. Ich gab ihm immer ein Lächeln zurück, auch wenn ich egentlich am liebsten in meinem Bett liegen würde, mein Gesicht in mein Kissen drücken und in Tränen ausbrechen. Wir fuhren zu der Bar, wo die Jungs bereits auf ihrem Stammplatz saßen. Liam setzte sich zu ihnen und ich ging an den Tresen. Da alle schon versorgt waren, räumte ich die Gläser aus der Spülmschine in die Schränke. Ich bemerkte wie die Jungs zu mir rüber sahen und als ich zu ihnen rüber guckte, winkten sie mich zu sich. "Was gibts?" "Wir würden gerne noch was bestellen" sagte Louis. "Klar was denn?" "Wir nehmen zwei Bier, zwei CherryWodka und einmal Bier mit Cola" Ich notierte alles auf meinem kleinen weißen Block und ging zurück zum Tresen. Ich konnte sofort sagen, wer was bestellt hat. Liam wie immer Bier mit Cola, Zayn und Harry CherryWodka, Niall und Louis das Bier. "hier eure Bestellung" Ich stellte jedem as Glas hin, so wie ich es mir davor schon gedacht habe. " Und liege ich richtig?" die Jungs fingen an zu klatschen. "Du bist gut. 100 Punkte" sagte Niall und lachte. Ein Lachen wie seins hatte ich noch nie gehört. Es ist sehr laut und man kann nicht anders außer mit ihm Lachen. "Bei Drew steigt heute noch eine Party, sollen wir hin?" fragte Louis in die Runde. "Ja Drew macht die besten Partys, da müssen wir unbedingt hin" sagte Harry. "Willst du mitkommen?" fragte Zayn mich. Seine braunen Augen strahlten mich an. "Ich weiß nicht, ich muss noch arbeiten und bin nicht in Stimmung für eine Party" "Ach komm bitte, frag doch deinen Chef, ob du nicht schon früher gehen darfst" Gerade als ich was sagen wollte, stellte mein Chef sich neben mich."Wie geht es dir Alicen?" "Ganz gut ihnen?" "Mir geht es gut. Worüber unterhaltet ihr jungen Leute euch so?" Auf seinem Gesicht hatte er ein dickes Grinsen. Jack war immer gut gelaunt, in seinem Leben lief aber auch alles perfekt. Er hat eine Bar, mit der er viel Geld macht. Seine Kinder studieren an einer Universität, seine Frau und er lieben sich noch wie am ersten Tag. Vor einem Jahr hatten sie nochmal geheiratet. Ich war neben Freunden und deren Familie auch eingeladen gewesen. Es war eine der schönsten Hochzeiten auf denen ich jemals war. Ich weiß noch wie sie paar Wochen vor der Hochzeit bei mir Tanzstunden genommen haben. Am Anfang hatten sie schwierigketen dabei gehabt die Schritte im Kopf zu behalten, aber bei der Hochzeit sah es einfach nur traumhaft aus. Becky, seine Frau trug ein wunderschönes Kleid in weiß mit kleinen schteinchen. Ihre langen blonden Haare steckte sie zu einer Hochsteckfrisur zusammen dazu machte sie sich einem bestickten Schleier ins Haar. Ab und zu helfen die Kinder von ihnen auch mit in der Bar, doch sie haben nicht so viel Zeit, da sie viel für die Uni machen müssen. Ich habe mich immer gefragt, warum nicht sie mich adoptiert haben, mein Leben wäre bestimmt ganz anders. Sie würden mich vielleicht meine Eltern sehen lassen, dann müsste ich nicht so viel Arbeiten. Ich hätte mehr Zeit für die Schule, mehr Zeit für Freunde, mehr Zeit zum Essen. Vielleicht hätten sie sich mit mir ein Ticket für die Show meiner Eltern gekauft. Wir hätten uns gemeinsam dort vorgestellt. Meine Eltern würden sich freuen, dass ich bei so einer tollen Familie aufgenommen wurde.
"Wir wollen, dass Alicen mit uns auf eine Party geht, doch sie meint sie muss arbeiten und hat keine Lust" sagte Niall. "Ach Alicen mach dir einen Abend frei, es ist sowieso nicht viel los heute und du bist jung, du solltest auf diese Party gehen" Jack hatte seine Hand auf meine Schulter gelegt. "Nein, das muss wirklich nicht sein" "Nein ich möchte, das du jetzt gehst. Du arbeitest so hard. Becky kommt in einer halben Stunde, sie hilft mir dann aus" "Danke Jack" Ich umarmte ihn und ging schnell meine Tasche holen, bevor ich zu Liam ins Auto stieg. Wir nahmen noch Louis mit, und Zayn und Louis fuhren bei Harry mit.
Bei Drew angekommen hörte man die laute Musik. Das Haus war schon voll mit mir fremden Menschen. "Komm wir holen uns einen Drink" Da Drew nich auf zu finden war, gingen wir in die große Küche. Auf jeder Party gab es wohl immer das selbe Getränk, da Liam mir einen Becher mit CherryWodka reichte. "Ich geh eben Drew suchen, bitte warte hier" Ich gab Liam ein Nicken und lehnte mich gegen die Küchentheke. "Und wie findest du die Party?" Zayn kam auf mich zu und trank einen Schluck aus seinem Becher. "Gut" "Alles in Ordnung? Du siehst so traurig aus" Zayn lehnte sich neben mir an die Theke. Ich trank den Becher leer und gab ihn Zayn, damit er ihn auffüllte. "Hatte heute einen langen Tag" "Kannst es mir ruhig erzählen, ich sage es keinem weiter" "Nachdem Liam mir heute geholfen hatte ein Video für meine Bewerbung zu drehen, wollten wir das Essen gehen, da wir nichts gefrühstückt hatten. An dem Restaurant angekommen, fand ich meinen Freund und meine beste Freundin an einem Tisch händchen haltent auf" "Bist du zu ihnen hin gegangen?" "Ja, ich habe ihnen auch meine Meinung gesagt, doch irgendwie kam es mir so vor, als hätte es sie nicht interessiert" Aus dem zweiten Becher wurde ein Dritter. "Wenn die Beiden so mit dir umgehen, dann haben sie dich nicht verdient. Du bist ein nettes und hübsches Mädchen. So eine wie dich haben sie nicht verdient" Meine Wangen färbten sich rot. Nie hatte jemand sowas zu mir gesagt. "Danke Zayn. Kannst du meinen Becher nochmal auffüllen?" "Klar" Plötzlich grinste Zayn und schaute zur Tür rüber. Ein Mädchen mit blonden schulterlangen Haaren kam auf uns zu. Auch sie grinste und lief nun schneller. "babie" rief sie und fiel Zayn um den Hals. "Alicen darf ich vorstellen meine Freundin Perrie, Perrie das ist Alicen" "Hi Alicen schön dich kennen zulernen" Perre umarmte mich und nahm den vollen Becher, den Zayn ihr gab.
"War nett dich kennngelernt zu haben Alicen" Perrie nahm Zayns Hand und ging rüber ihn Wohnzimmer. Nun stand ich alleine. Ich weiß nicht mehr der wievielte Drink das schon ist, aber das ist mir egal. Je mehr ich getrunken habe, von dem leckeren Getränk, desto mehr hob sich meine Stimmung. "Liam" rief ich als ich ihn im Flur entdeckte. "Ich wollte gerade zu dir. Wie viel hast du getrunken?" "weiß ich nicht, aber ist doch egal, mit geht es super" Liam lachte auf. "Das sehe ich, aber lass uns nach Hause fahren, es ist schon spät" "Okay" Auf wackeligen Beinen gingen wir zu Liams Auto. "Hattest du Spaß?" "Ja ich habe mich mit Zayn unterhalten und dann kam seine Freundin Perrie. Sie ist sehr nett" "Ja das ist sie. Freut mich, dass du spaß hattest" "Ja wo warst du wieder die ganze Zeit gewesen?" "Man trifft auf Parties immer viele die man kennt und dann kommt man nur scher wieder weg". Bei Liam an der Wohnung angkommen, legte ich mich sofort ins Bett. Noch nie war ich so müde gewesen.
"Morgen Alicen" sagte Liam als ich in die Küche kam. "Ich habe frische Brötchen gekauft. setz dich" Gerade als ich mich hinsetzen wollte, kam etwas in mir hoch. So schnell ich konnte lief ich ins Badezimmer und übergab mich.
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Hiii :)
Ich würde gerne ein Quiz mit euch machen :D wer als erster die richtige Antwort gesagt hat, dem widme ich das nächste Kapitel :)
"Wie heißt das Parfüm von One Direction??"
Viel Glück <3
xx Sarema
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Dream or Love (Liam Payne FF)
FanfictionAlicen ist 17 und fast mit der Schule fertig. Ihr Traum ist es Profesionelle Ballerina zu werden und so auf das Tanzcollege in Australien gehen zu können wo ihre Eltern als Tänzer arbeiten. Ihre Eltern haben sie abgegeben, weil ihnen ein Kind in ihr...
