Kapitel 30

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POV. Liam

Langsam öffnete ich meine Augen. Seit wann hat mein Zimmer ein so großes Fenster. Geschockt richtete ich mich auf und stellte fest, dass ich im Haus meines Stiefvaters bin. Wie bin ich hier her gekommen? Was war letzte Nacht alles passiert? Ich weiß, dass irgendwas mit Alicen war. Meine Gedanken wurden durch meine nun hervor stechenden Kopfschmerzen unterbrochen. Kurz fuhr ich mir durch meine Haare. Ich schaute mich im Zimmer um und sah den kaputten Computer und den Stuhl. Stimmt, ich hatte sie kaputt gemacht, aber warum?. Ich ging ins Badezimmer und duschte erstmal. Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, versuchte ich nochmal mich an den gestrigen Abend zu erinnern, während ich die einzelnen Teile vom Boden aufhob. Plötzlich fand ich auf meinem Bett einen schwarzen Loop-Schal. Es ist Alicens Schal. War sie auch hier? Dann erinnerte ich mich wieder an den gestrigen Abend. An jedes einzelne Detail.

*Flashback*

Zum 1000 mal gucke ich nun auf mein Handy. NIchts. Nicht mal eine SMS oder ein Anruf von ihr. WIe es ihr wohl geht? WO sie wohl die Nächte verbringt? Bestimmt bei Harry diesem Arsch. Er spielt ihr nur den lieben und netten vor. Sie weiß doch garnicht, wie er eigentlich tickt. Er hat schon zu viele Mädchen ausgenutzt und ihnen das Herz gebrochen. Zu viele Mädchen haben ihm voller Kraft ins Gesicht geschlagen und dann weinend aus seiner Wohnung gestürztz. Harry sagte immer es wäre ihm egal, ob er die Mädchen verlezt oder nicht. Ich will nicht, dass mit Alicen das selbe passiert. Alicen ist besonders. Ich weiß wie schwach sie vom Charakter her sein kann. Sie würde das nicht verkraften. Es ist erst neun Uhr. Seit sie weg ist, schlafe ich nicht mehr. Das sie mich einfach so heute aus der Bar gehen gelassen hat, hat mich verletzt. Ich habe mich schon so daran gewöhnt wie ihr zirlicher Körper eng neben meinem liegt, dass ich ohne sie einfach nicht mehr schlafen kann. Ich will nicht wissen wie es ihr ergeht. Sie muss doch bestimmt einen Albtruam nach dem anderen haben müssen. Ich habe ihr gestern extra dieses Lied aufgenommen. Es hat mich einfach aufgeregt, dass sie an meine Sachen gegangen ist. Wenn ich ihr das nicht erlaubt habe, dann hatte ich auch einen Grund dafür.

Ich sollte mich etwas ablenken gehen. In der Küche fand ich noch Bier. Ich trank ein paar Flaschen, während ich mir ein paar Bilder von ihr anschaute, die wir auf meinem Handy gemacht hatten. Auch wenn es nicht viele sind, gibt es nicht eins, auf dem sie nicht wunderschön aussieht. Nachdem ich nun schon das ganze Bier aufgetrunken hatte, nahm ich eine Flasche Liquor, die ich noch übrig hatte und ging zu meinem Auto. Ich weiß auch nicht warum ich das tue, aber ich weiß sonst nicht was ich machen soll oder wo ich sie finden soll. Mir war aufgefallen, dass Alicen sich mit meiner nervigen Stiefschwester ganz gut versteht , vielleicht ist sie ja bei ihr.

Dort angekommen hatte ich bereits die halbe Flasche aufgetrunken. Ich wundere mich, dass ich es überhaupt bis hier hin geschafft habe. Ich klingelte mehr mals. Je öffter ich auf die KLingel drückte, desto wütender wurde ich. "Ja hallo?" Perrie öffnete mir die Tür. "Ist Alicen hier?" "Wie siehst du denn aus?" sagte sie und musterte mich von oben bis unten. Ich verdrehte die Augen und schubste mich durch die Tür. "Bist du alleine?" "Ja Mom und Dad sind bei Freunden" Gut so, dachte ich mir nur. Ich hätte keine Lust auf sie zu treffen. "Alicen ist hier nicht Liam. Ich kann verstehen, dass sie nicht zu dir zurück kommt" Perrie verschränkte die Arme vor ihrer Brust. Als ich wieder einen Schluck nehmen wollte, kam jedoch nichts aus der Flasche. Wütend schmiss ich sie zu Boden und lief in den Keller, wo  eine große Samlung von alkoholischen Getränken gesammelt wird. Zwischen dem ganzen Wein fand ich endlich Liquor. 

Wütend holte ich aus der Küche die ganzen Teller und fing an einen nach den anderen im Garten auf eine Zielscheibe von Perrie zu werden. Denn sie spielt gerne Bogenschießen.

*Flashback Ende*

Ich weiß, dass Alicen danach kam und wir uns gestritten haben, aber ich bin mir da nicht mehr so sicher. Was ist wenn, es alles nur ein böser Traum war? Ich ging die Treppe runter in die Küche, wo ich auf Perrie traf. Sie räumte neue Teller in die Schränke ein. "Brauchst du eine Kopfschmerztablette?" Ich nickte und massierte meine Stirn. Perrie stellte mir ein Glas mit Wasser und eine Tablette auf den Tisch. "Danke" Sie sagte nichts, sondern räumte weiter die Teller ein. "Liam" ich drehte mich nochmal zu ihr. "Du musst dich nochmal wirklich bei jemandem für dein Verhalten entschuldigen" Ich zog die Augenbrauen zusammen. Perrie zeigte mit ihrem Finger durch das große Wohnzimmerfenster, wo Draußen Alicen saß und die Scherben auf hob und sie in einen Müllsack legte.

POV. Alicen

Müde und mit meinen von der winterlichen Kälte rot gefärbten Händen, hob ich jedes einzelne zerbrochene Stück von den Tellern auf. Die Nacht über blieb ich wach. Ich wollte Perrie mit dem von Liam angerichteten Chaos nicht alleine lassen, deshalb ging ich nicht zur Schule. Es ist eh schon Freitag. Ich würde nicht viel verpassen. Meine Augen fielen immer wieder zu, doch nur mit viel Kraft hielt ich sie doch nocht offen. Perrie's Eltern hatten ABend noch angerufen und gesagt sie würden in einem Hoten übernachten. Ein Stein war mir vom Herzen gefallen, denn ich wüsste nicht wie ich das seinen Eltern bei bringen sollte, dass ihr Sohn sich betrunken hat und dann deren Teller im Garten rum geworfen hatte. Plötzlich erschien eine andere Hand vor mir und half die Scherben in den Müllsack zu werfen. Gerade als ich eine Scherbe nehmen wollte, greifte er nach der selben. "Tut mir Leid" sagte ich in einem leisen Ton und zog meine Hand wieder weg. Jedoch weichte ich meinen Blick nicht von seinem wunderschönem Gesicht ab.  Seine Augen sahen genau in meine. Die braunen Teddy-Augen sind wieder da. Die Augen, in die ich mich verliebt habe. Gerade als er mich angelächelt hat, schaute ich sofort wieder auf den Boden. Nun fing ich an die Scherben schneller in den Müllsack zu legen.

 Als wir alles aufgehoben hatten, schnürte ich den Müllsack zu und versuchte ihn zur Mülltonne zu transportieren. Doch Liam nahm ihn mir ab. "Ich kann ihn auch selber tragen" "Der ist zu schwer für dich. Was machst du eigentlich hier? Muss du nicht in die Schule?" Wieder nahm er ihn mir aus der Hand und schmiss ihn in die Tonne. "Ich bin wegen deinem Chaos hier geblieben" Ich verschränkte die Arme und schaute zu Boden. "Es wäre alles nicht passiert, wärst du einfach mit mir nach Hause gekommen an dem Abend" er fuchtelte mit seinen Händen in der Luft rum. Geschockt schaute ich ihn an. Ich wollte mich umdrehen und gehen, doch Liam nahm mich an die Hand. "Es tut mir Leid was ich gesagt habe. Du bist nicht Schuld. Ich hätte einfach nicht trinken sollen. Alicen alles tut mir so schrecklich Leid. Ich weiß ich bin schlecht für dich und du verdienst einen, der immer nett zu dir ist und dich behandelt wie man ein so tolles Mädchen wie dichbehandeln sollte, aber ich Liebe Dich und kann mir kein Leben mehr ohne dich vorstellen" Seine Stimme klang schwach und voller trauer. Erwartungsvoll sah er zu mir runter. Ich nahm sein Gesicht in meine Hände und presste meine Lippen auf seine.

"Ich verzeihe dir Liam. Nochmal werde ich das nicht tun" "Danke babe. Ich liebe dich" "Ich liebe dich" Er nahm meine Hand und wir schlenderten ins Wohzimmer, als Liam aber plötzlich stehen blieb und 'Fuck' sagte. Verwirrt sah ich ihn an. Doch Sekunden später hörte ich sofort die Stimmen aus dem Flur.

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Hii :D 

Was denkt ihr, wer sind diese Stimmen? schreibt es in die Kommis <3

xx Sarema

Dream or Love (Liam Payne FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt