Kapitel 25

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POV. Alicen

Der Mond ist voll und scheint hell. Heller als sonst. Draußen ist es bereits dunkel und nur die Laternen leuchten mir den weg frei. Auch wenn ich meine Beine kaum spüre gehe ich weiter. Von hinten höre ich leises Geflüster. Zwei junge Männer scheinen sich zu unterhalten. Ich will schneller laufen, doch es geht nicht. Die Stimmen der Männer werden lauter. Sie kommen näher und näher. Plötzlich packt mich jemand am Arm und zieht mich zu sich hin. Mein Körper ist schwach. Es kommt mir vor als wäre ich wie versteinert. Der andere Mann hielt sich mehr im Hintergrund und lachte. Der andere fährt mit seinen Händen meinen Körper runter. "Hilfe" schrei ich. "Liam hilf mir doch" der Mann hielt mir mit seiner Hand den Mund zu. Ich biss drauf. Sofort nahm er sie weg, da er sie wieder für andere Dinge gebraucht. Wieder und wieder schrie ich "Hilfe", doch es kam keiner....

"HILFEEEE!! LIAM HELF MIR DOCH!" Sofort riss ich meine Augen auf. Ich erhob meinen Körper und sah mich im Raum um. Vor mir konnte ich beobachten wie Liam durch den kleinen Flur in unser Zimmer rennt. Sofort setzt er sich vor mich und nicht mich in den Arm. Eine Träne nach der anderen fliesst meine Wange runter. Lam hält mich fester als sonst. Mit seiner Hand geht er meinen Rücken rauf und runter, um mich zu beruhigen. "Alicen shhh, alles ist gut" Doch ich hörte nicht auf zu weinen. "Ich bin jetzt da. Was ist passiert?" Liam löste sich von mir und strich mit seinem Daumen meine Tränen weg. "Wieder ein Albtraum" Ich schaute kurz zum Fenster. Durch die Schalosinen schien leichtes Licht. Es muss noch sehr früh am Morgen sein. "Was ist passiert in deinem Traum?" "Ich wurde vergewaltigt" Liam's Augen weiteten sich. Was mich am meisten bei meinen Träumen verwirrt ist ,dass sie real werden. Was ist wenn dieser Traum auch real wird. Ich will mir das garnicht vorstellen. "Babe, vergiss nicht es ist nur ein Traum. Alles wird gut, mach dir keine sorgen" Wenn er doch nur wüsste. Mein Blick fiel auf die Uhr an der Wand. Es ist halb vier Morgens/Nachts. "Warum bist du schon wach?" fragte ich ihn. "Ich konnte nicht einschlafen und bin ins Wohnzimmer gegangen" Deshalb auch der Albtraum. Liam lag nicht neben mir. "Willst du wieder schlafen" seine Stimme klang ruhig und entspannte mich etwas. "Nein ich kann nicht mehr einschlafen" "Lass uns etwas Fernsehen gucken" Ich nickte und folgte Liam ins Wohnzimmer. Davor gab er mir noch einen dicken Pullover von sich, da ich nur eine kurze Shorts trug und ein Top.

Während ich so neben Liam saß und meine Tasse Tee genoss, dachte ich an den gestrigen Abend. Ich bin stolz auf Liam, dass er sich mir so geöffnet hat. Jetzt weiß ich viel mehr über ihn, über seine Familie. Es fällt mir schwer ihm zu glauben, dass er was mit Drogen zu tun hat. Liam sollte aufpassen, dass ihm nicht das selbe wie seinem Onkel passiert. Ich würde es nicht verkraften ihn ihm Gefängni besuchen zu müssen. Doch ich sollte ihm erst vertrauen. Nachdem wir ein paar folgen Friends gesehen habe. schlief ich dann schließlich doch in Liam's Armen ein. 

"Liam was machst du so?" Nachdem ich nach meiner langen Nacht erat mal duschen war, gesellte ich mich zu Liam hin, der im Wohnzimmer auf dem Sofa saß. Von hinten legte ich meine Arme um ihn. Erschrocken klappte er sein braunes Büchlein zu. "Hast du das extra gemacht?" Fragte er wütend und sprang auf. Seine Augen sind weit aufgerissen. Verwirrt schaute ich ihn an. "Was meinst du?" "Da fragst du noch?! Du kommst von hinten und schaust auf mein Buch runter. Du willst doch nur wissen was da drin steht!" "Ich wollte doch nur gucken was du da machst!" "Erzähl das jemand anderem und nicht mir" "Weißt du was Liam? Ich gehe jetzt und wenn ich wieder da bin, hast du dich hoffentlich wieder abgeregt" Ich nahm mir meine Tasche, zog mir meine Jacke an und verschwand aus der Tür. Was ist nur in ihn gefallen?! Mit schnellen Schritten lief ich die Treppe runter. Um von dem kleinen Streit mit Liam runter zu kommen ging ich ins Ballettstudio. Meine Lehrerin hat mir einen Schlüssel geliehen, damit ich immer kommen und üben kann. Schnell zog ich mich um und machte ein paar Dehnübungen zum aufwärmen. Erst übte ich ein paar einfache Schritte an der Ballettstange. Je mehr ich mich in das Tanzen vertiefe, desto mehr vergesse ich den kleinen Streit den Liam und ich zuvor noch hatten. Jedoch bin ich neugierig und will wissen was in diesem Buch drin steht. Er sah so konzentriert auf mit seinem Stift zwischen den Zähnen. Es wäre unfair von mir es zu lesen, wenn es sein Tagebuch wäre, aber was steht da drin, wenn er immer so ausflippen muss, wenn ich es nur kurz angucke. Liam wird mir mehr und mehr geheimnisvoller. 

Dream or Love (Liam Payne FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt