Kapitel 33

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POV. Alicen

Es war bereits eine Woche vergangen seit Liam mir von Kylie erzählt hatte. Seit dem war er anders. Trauriger. Ich hatte mich oft entschuldgt, da ich ihn so ausgefragt hatte. Er sagte mir immer und immer wieder, dass es in Ordnung sei. Doch wirklich glauben tat ich dies nicht. Der Rest der Woche verging schnell und wir haben wieder Freitag. 

Eigentlich kann ich gerade nicht glauben was ich da tue. Ich sitze mit Liam in Liam's Auto und wir fahren zu meinen Eltern. Liam sagt er sieht es etwas als Rache, dafür, dass ich ihn gezwungen hatte bei seiner Familie zu Mittag zu bleiben. Da ich versuchte eine harmonische Stimmung zwischen ihm und seiner Familie zu schaffen, wollte er nun das selbe versuchen. Und das mit meiner Familie. Je näher wir der Villa kamen, desto stärker wurde meine Nervosität und das stechen in der Bauchgegend. Liam hatte mir nun schon zum tausendsten Mal gesagt, dass alles gut wird, doch ich war mir bei meiner Familie da nicht so sicher. Meine Familie ist nicht wie die von Liam. Bei Liam sind alle nett zu einander. Bei mir hassen sich die Geschwister und die Eltern haben seit Jahren auch kein richtiges Lebesleben mehr geführt. Da stellt sich die Frage, ob das überhaupt normal ist? Seit Jahren lebe ich bei dieser Famile und kann sagen, dass das sie das Gegenteil von normal sind, sie einzigartig macht. Sie sind nicht wie andere Familien, bei denen alles perfekt sein muss. Sie sind gut so wie sie sind. Vielleicht liebe ich sie ja deswegen so und habe sie in mein Herz geschlossen. Ich sollte ihnen dankbar dafür sein, dass sie mich aus dem Heim geholt haben. Mir ein besseres Dach über dem Kopf ermöglicht haben. Auch wenn sie nicht immer die tollsten Eltern war bin ich mir sicher, dass sie mich auch in ihre Herzen geschlossen habe, so wie ich. 

Liam fuhr in die kleine Einfahrt und parkte das Auto vor der großen Garage.  Bevor wir ausstiegen nahm er meine Hand. "Mach dir keine Sorgen. Ich bin ja auch dabei" ich nickte und griff nach der Packung Donuts, die wir extra besorgt hatten. Liam lief zu mir rüber und öffnete mir die Autotür. An der Haustür angekommen drückte ich mich zittrigem Finger auf die kleine Klingel. Auch wenn ich einen Schlüssel dabei habe, ist es höfflicher wenn wir klingeln. Die Tür wurde uns von meiner Stiefmutter geöffnet. Geschockt schaute sie uns an. Ihr voll gepotoxter Mund formte sich zu einem 'O'. "Hi" sagte ich und merkte wie mir die Tränen in die Augen stiegen. "Hi Spatz" Sie breitete ihre dünnen Ärmchen aus und ich fiel in ihre warme Umarmung. Mit ihrer dünnen Hand strich sie mir über den Kopf. "Ich habe dich so vermisst" Sie wischte sich eine Träne weg und lies uns ins Haus. "Hallo Liam" "Hi" "Wir haben Donuts mitgebracht" Ich zeigte auf die rosa Schachtel, die mein Freund in seinen Händen hält. "Hört sich toll an. Lasst uns ins Esszimmer gehen. Ich sage James kurz bescheid er solle den Tisch decken. So lange ruf ich die anderen. Setzt euch ruhig schon mal hin" Ich nickte und ging in das Esszimmer. 

Zehn Minuten später war der Tisch gedeckt und die ganze Familie saß am Tisch. Meine Geschwister warfen mir einen bösen Blick zu außer mein Vater. Der umarmte mich auch. "Freut uns, dass du auch mal entschieden hast wieder zu kommen" sagte mein Vater in einem strengen Ton. "Ja ich weiß ich habe mich nicht bei euch gemeldet. Es tut mir Leid" "das sollte es aber auch meine Dame" Kenny biss von seinem Donut ab. Traurig schaute ich zu Liam rüber, der neben mir saß und meine Hand nahm. "Ihr als ihre ältern hättet euch ja auch melden können" sagte er zu meiner Verdeidigung. Verdutzt schaut Kenny zu Liam rüber. "Mein Junger Mann sie haben hier mal nichts dazu zu geben. Ich weiß ja nichtmal wer sie überhaupt sind" "Pardon. Ich bin Liam Payne. Und ich bin der Freund ihrer Tochter" Mein Dad schaute ihn noch grimmig an, bis er seinen Blick wieder auf mich richtete. "Deine Mutter und ich wir haben uns sorgen gemacht! Wir wussten ja nicht mal wo du warst" "Ich war die ganze Zeit bei Liam. Außerdem hättet ihr auch nachfragen können oder mich anrufen können, wo ich überhaupt die Nädchte verbringe. Vielleicht habe ich ja den letzen Monat unter einer Brücke geschlafen" Okay das reicht. Wir haben alle unsere Fehler eingesehen und sollten lieber über die guten Dinge anstatt die schlechten Sprechen. Wir haben und schließlich so lange nicht gesehen" rief meine Stiefmutter in die Runde. "Erzähl uns was so neues bei dir passiert ist in dem letzten Monat?" Am liebsten hätte ich sie noch angebrüllt, dass sie mich nicht mal für mich nach dem Unfall interessiert haben. "Eigentlich nichts. Ich habe wie immer vel getanzt und gearbeitet" "Warum hörst du nicht einmal auf damit" "Womit?" fragte ich meinen Vater geschockt. "Mit dem Tanzen" "Warum sollte ich? Es macht mir doch Spaß" "Weil ich das langsam nicht mehr hören kann. Du machst das damit du deine Eltern sehen kannst" "ja und? Ich will doch einfach nur meine wahren Eltern kennenlernen" "Ich stelle dir jetzt eine Frage. Warum denkst du haben sie dich damals abgegeben?" Gespannt schaute er mich an. Warum muss er nur immer den Streit mit mir suchen?! "Weil sie ich abgeben mussten....Sie hatten bestimmt keine andere Wahl gehabt" Meine Stimme klang ruhig und ich sprach die Worte sehr langsam aus. Als ich zu Ende gesprochen hatte, fing er laut an zu lachen. Es kam so plötzlich, dass wir alle am Tisch zusammen zuckten. "Kenny reiss dich zusammen" sagte Silvia und schüttelte den Kopf. "Lass das Mädchen jetzt doch mal damit in Ruhe" fügte sie noch hinzu. "Was? Nein. Du hast doch selber gehört was für Schwachsinn sie gerade gesagt hat" "Ich rede keinen Schwachsinn!" zickte ich ihn an. "Natürlich tust du das. Ich werde dir jetzt erzählen warum deine Eltern dich damals abgegeben haben" Er machte eine Pause und trank einen Schluck aus seiner Tasse. "Kenny es ist der falsche Zeitpunkt, Sag es ihr wenn sie älter ist. Wir wollten doch warten bis sie 18 ist"  flehte seine Frau ihn an. "Nein, er hat jetzt angefangen also soll er es auch zu ende bringen" sagte ich dazwischen. "Gut. Also, sie haben dich abgegeben, weil sie dich nie wollten. Sie wollten ne ein Kind. Das passte nicht in ihre Welt. Sie waren gerade dabei eine Karriere auf zu bauen und dich konnten sie da nicht gebrauchen. Nach deiner Geburt haben sie dich nichtmal angeguckt. Deine wahren Eltern haben keinen blassen schimmer, wie du überhaupt aussiehst" Tränen füllten sich in meinen Augen. Schneller als gedacht verliesen sie mein Auge, meine Wange runter. "ich glaube euch das nicht" sagte ich zwischen meinen Tränen. Nein. nein. Das kann niemals stimmen, was mein Stiefvater gerade gesagt hat. "Ich glaube dir das nicht" sagte ich, doch bekam von ihm wieder nur ein Lachen. "Es tut mir Leid Spatz, doch es stimmt" Verwirrt schüttelte ich den Kopf. "Liam" meine Stimme brach ab. Er nickte und erhob sich. "Sie wollten sich schämen" sagte Liam und zog mich aus dem Haus ins Auto. 

Der Weg nach Hause verging in Stille. Nur mein Weinen und das Radio waren zu hören. Auch Liam sagte nichts. Am Wohnblock angekommen schleifte ich die Treppe hoch und warf mich auf's Sofa. Es kann nicht stimmen was mein Stiefvater gesagt hat. Er muss gelogen haben. Warum sollten Menschen ein Kind nicht gewollt haben? Gibt es nicht sowas, dass wenn Erwachsene ein ungewolltes Kind bekommen, das sie es dann abtreiben. Oder wie ich es nennen würde, dass sie das Kind töten. Was ist wenn es stimmt. Warum wollten sie mich nicht? Ich hätte sie doch nie gestört. Mein Stiefvater hätte es aber auch einfach nur so sagen können. Vielleicht hat er das gesagt, um mich zu ärgern oder mich einfach nur zu provozieren. Warum machen Menschen sowas? Aber er war schon immer so gewesen. Er konnte mich nicht wirklich lieben, da ich nicht seine echte Tochter bin. Trotzdem will er, dass ich das Geschäft übernehme.

Liam stellte sich mit einem Löffel und einer Packung Eis vor das Sofa, auf das ich mich ausgebreitet hatte. Sofort erhob ich mich und setzte mich aufrechte hin. Dabei zog ich meine Beine an meinen Oberkörper. Mein Freund drückte mir das Eis in die Hand und setzte sich neben mich hin. Ich hatte nach einer halben Stunde endlich aufgehört zu weinen. Ich würde meinen Boss gleich eine Nachrricht schreiben und sagen, dass ich nicht zur Arbeit erscheinen werde. Er wird es hoffentlich verstehen. Liam machte den Fernseher an. Gerade läuft eine neue Folge von Friends. "Denkst du es stimmt?" fragte ich ihn. "Ich weiß es nicht babe. Wenn ich ehrlich sein soll, könnte es sogar stimmen" Ohne mir einen Blick zu würdigen, schaute er weiter auf den Fernseher. "Warum?" Ich nahm einen vollen Löffel mit Eis in den Mund. "Weil es schon oft solche Fälle gegeben hat, das Eltern ihre Kinder nicht abtreiben wollten, weil sie ihnen das Leben nicht nehmen wollten, aber das Kind selber nicht behalten wollten. Also geben sie es ab" Nun drehte er seinen Kopf in meine Richtung. "Aber warum sollten meine Eltern das tun?" "Denen war ihre Karriere sehr wichtig babe. Sie wollten weiter ihr Leben so leben wie es es vor der Schwangerschaft gelebt haben. Es tut mir so Leid" Ich nickte nur, denn mehr brachte ich im Moment nicht raus.

"Hast du schon mal Klavier gespiet?" Ich schüttelte verwirrt den Kopf. Wie kommt er denn jetzt bitteschön auf sowas? "Komm ich zeig dir wie das geht" Er reichte mir die Hand und führte mich zu dem kleinen schwarzen Klavier in seinem Wohnzimmer. Wir setzten uns auf den schwarzen langen Hocker. "Also das ist das C" er legte meinen Finger auf das C. Es machte einen hellen Ton. "Die Tast neben dem C, ist das D" Wieder legte er meinen Finger dieses mal auf die Taste daneben. "Soll ich dir das eine Lied, das ich für dich geschrieben habe beibringen?" hauchte er mir ins Ohr. Ich nickte schüchtern. Liam fing an das Lied zu spielen. Dabei summte er die Melodie leise mit. Als er fertig gespielt hatte zeigte er mir wo ich die Finger plazieren musste und ich lernte schnell.

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Hii :D

Was sagt ihr zu dem Kapitel?? schreibt es in die Kommis :)

Bei 3-6 Kommis kommt ein neues Kapitel :D

xx Sarema

Dream or Love (Liam Payne FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt