Kapitel 36

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POV. Alicen

Müde machte ich mich auf den Weg zur Arbeit. Ich kann es einfach nicht glauben. Liam will lieber, das ich mein Geld dafür nehme ihn aus dem Gefängnis zu holen, anstatt meinen Traum zu verwirklichen. Er kann das doch nicht ernst meinen. Was geht in seinem Kopf nur vor sich? Seit Jahren spare ich das Geld nun schon um nach Australien fahren zu können, um dort auf das beste College der Welt zu gehen und um endlich meine Eltern kennen zu lernen. Liam hat ja keine Ahnung wie er mich mit seinem Unüberlegtem Handeln verletzt. Ich habe mein Leben so schon für ihn auf den Kopf gestellt und er schafft es immer und immer wieder mich zu verletzen. Von dem Wort Dankbarkeit hat er wohl noch nichts gehört.

Bei der Arbeit angekommen zog ich mir mein T-Shirt an und stellte mich vor den Thresen. Heute ist viel los, was mich zum Glück etwas ablenkte.  "Hi Alicen" an den Thresen setzte sich ein großer Lockenkopf. "Oh hi Harry. Was kann ich dir bringen?" "Ehm ich nehme eine Cola" ich nickte und öffnete eine Flasche Cola. Ich stellte ihm ein Glas mit zwei Eiswürfeln und einer kleinen Schreibe Zitrone hin. Daneben die kleine Colaflasche. "Danke. Weißt du wo Liam ist? Die Jungs und ich wir können ihn nicht erreichen" Eigentlich wollte ich kein vertieftes Gespräch mit Harry beginnen. Ich weiß wie sehr Liam das aufregen muss. Doch ich kann Harry nicht einfach ignorieren. Ich mag ihn als Freund vielleicht auch als einen guten Bruder, den ich nie hatte. Doch was Harry Liam damals angetan hatte, kann und werde ich nie vergessen. Es hat Liam fertig gemacht wie die Liebe seines Lebens von ihm gegangen ist. "Liam ist im Gefängnis" Harry schluckte schwer bei meinen Worten. Seine Augen weiteten sich und geschockt hielt er sich ans Herz. "Es ist wegen Chuck stimmts?" Ich nickte und versuchte bei den Gedanken Liam plus Gefängnis, die Tränen weg zu drücken. Wütend schlug Harry voller Wut auf den Tisch. Mein Blick wanderte durch die Bar. Einer der Männer hatte sich bereits erhoben und schaute mit einem prüfenden Blick zu uns rüber. Mit einer Handwebegung und einem nicken deutete ich darauf hin, dass kein Problem zwischen Harry und mir in diesem Moment herrscht. Der Mann wartete kurz bis er sich setzte und es wieder lauter wurde. "Chuck dieses miese Arschloch! Wie lange sitzt er drin?" "Drei oder mehr Jahre" "Wir müssen ihn raus holen" "Ja aber dafür müssen wir 50000 blechen" Harry fuhr sich mit seiner großen Hand durch die Haare. "Das ist viel Geld" "Ja aber Liam hat gesagt er hat schon was zusammen gespart" "Weißt du wie viel das ist?" Ich schüttelte den Kopf. "ich hatte noch nicht die Gelegenheit um nach zu sehen" "Können wir jetzt gehen?" "Ich muss noch bis zehn arbeiten" "Na gut, ich komme um zehn wieder" Harry legte 5€ auf den Thresen. "Harry das ist zu viel" rief ich ihm hinterher "Behalte den Rest" 

POV. Liam 

Nachdem Alicen gegangen war, wurde ich zurück in meine Zelle geführt. Ohne weiteres setzte ich mich auf mein Bett oder eher gesagt Brett mit einem Kissen und einer Decke. Wie sehr Alicen mir doch fehlt. Das sie einfach nur neben mir sitzt oder liegt. Wie sie mich mit ihren großen Augen ansieht und mir sagt wie sehr sie mich liebt. Was mich am meisten an ihr inspiriert hat, war wie kämpferisch sie doch ist. Ich wollte doch nur ein guter Freund für sie sein, doch ich habe alles zerstört. Ich hätte mich von Anfang an nicht mit Chuck anlegen sollen. Dieser Mann ist gefährlich. Ich hätte ihn sofort nach dem mein Onkel fest genommen wurde mich bei der Polizei melden sollen und von Chuck erzählen sollen. Chuck hat es nicht verdient mit seiner hinterlistigen Art auf freiem Fuß zu bewegen. Hoffentlich tut er Alicen nichts. Wenn er ihr nur ein Haare krümt oder sie anfasst, bringe ich ihn um. 

Alicen sagte sie schläft Nachts nicht. Die Angst von den Träumen verfolgt zu werden ist ihr zu groß. Ich hoffe es ist immer jemand bei ihr. Ihre kleine Freundin kann ihr ja gesllschaft leisten. Aber wehe Harry nährt sich ihr, sonst passiert ihm das selbe was Chuck passieren wird, wenn er Alicen nur anguckt. Sie ist mein Mädchen. Ich weiß, dass ich nicht immer alles richtig mache, aber dafür Liebe ich sie und auch wenn wir nicht immer gute Zeiten wegen mir erlebt haben, gehören wir zusammen. Heißt es nicht immer Gegensätze ziehen sich an? So ist es bei uns beiden. 

"Hey! Schläfst du?" Ich öffnete meine Augen und sah das Gesicht von Carlos paar Zentimenter enfternt von meinem. "Was ist?" fragte ich genervt und rieb mir die Augen. "Es gibt Essen" sagte er. Ich nickte und folgte ihm in den Flur zum großen Saal. Es standen mehrere Tischte in Rheien aufgestellt. Wir stellten uns alle in einer Schlange an und holten uns unser Essen ab. Es ist wie in einer Schulcafetaria. Es ist schon etwas her, seit ich zum letzten Mal in der Schule war und darüber bin ich auch froh. Ich setzte mich zusammen mit meinem Onkel und Carlos an einen Tisch. "War das deine kleine vorhin?" fragte Carlos mich. "Ja" sagte ich mistrauisch. "Sie ist hübsch. Bestimmt ist sie gut im Bett, dürfte ich sie mir mal ausleihen" "was hast du da gerade gesagt?" Ich habe ihn verstanden, aber ich will das er es wiederholt. "Du hast mich doch genau verstanden. Ob ich mir deine Freundin mal für einen Quiki auslehen dürfte" Sein Grinsen wurde noch breiter. So leicht lies ich das nicht auf mir sitzen. Ich sprang über den Tisch und zog Carlos mit mir runter. Dann schlug ich ihm voller Wut ins Gesicht. "Das ist mein Mädchen und keiner fast sie an! Hast du das verstanden!" schrie ich ihn an. "Liam hör auf" mein Onkel versuchte mich von ihm weg zu reisen, doch es klappte nicht. "Du mieses Drecksschwein! rede nicht so über mein Mädchen" Doch plötzlich wurde ich von ihm weg gerissen. Zwei Polizisten hatten mich gepackt und von ihm weg gezerrt. "Lassen sie mich los" Doch ich spürte einen kleinen Stich in meinem Arm und plötzlich wurde alles schwarz.

POV. Alicen 

Genau um zehn kam Harry wieder zurück. Zusammen fuhren wir in meine und Liam's Wohnung. Die Fahrt kam mir länger vor als sonst, wenn ich mit dem Auto zurück zu Liam fuhr. Harry und ich redeten nicht ein Wort miteinander, nur das Radio war noch an. Ich versuche Harry auch nicht zu nahe zu kommen, damit mir und Liam nicht das selbe passiert wie mit seiner Ex Freundin. Ich liebe Liam und kann und will ihm nicht das Herz brechen. Ich habe um ehrlich zu sein mit Liam die schönste Zeit meines Lebens verbracht. Okay wir streiten uns oft und haben auch viele ups and downs, aber das gehört zu einer Beziehung auch dazu. Es kann nicht alles immer rund laufen. Auch wenn unsere Beziehung so verläuft macht Liam mich glücklich und ich werde immer für ihn da sein, egal was auch kommen mag. An der Wohnung angekommen öffnete ich die Tür und lies Harry rein. Wir gingen ins Schlafzimmer wo ich die Nachtischschublade öffnete und einen großen braunen Umschlag fand. "Wie viel ist drin?" fragte er, nachdem er sich im ganzen Zimmer umgesehen hatte. Müde setzte ich mich auf's Bett. "Nur 3900" Harry fuhr sich durch die Haare und setzte sich neben mich. Ich spürte zwei Arme die sich um mich legten und an sich ran zogen. "Nicht weinen" sagte er leise. Mir war gar nicht aufgefallen. wie mir die Tränen runter gerollt waren. "Wie sollen wir denn nur das Geld auftreiben?" "Ich frage die Jungs und wir geben noch was dazu. Mach dir keine Sorgen das wird schon wieder" Ich löste mich von Harry und schaute ihm in seine wunderschönen grünen Augen. Plötzlich schloss er sie und kam meinem Gesicht immer näher...

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Hii :D 

Was denkt ihr, küsst Harry sie? schreibt es in die Kommis :) 

Bei 3-5 Kommis kommt ein neues Kapitel <3

xx Sarema

Dream or Love (Liam Payne FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt